Familienführung

Sonntag, 10.03.2019
um 10:30 Uhr



Zeitreise für Kinder und (Groß)Eltern


Groß und Klein reisen gemeinsam zurück in die Vergangenheit und entdecken 300 Jahre Auswanderungsgeschichte. Kinder und ihre (Groß-)Eltern erleben den Abschied an der Kaje, wagen die Überfahrt auf einem Schiff und müssen schließlich den Einwanderungstest auf Ellis Island bestehen.
Während der Zeitreise dürfen die kleinen Auswanderer spannende Aufgaben lösen, Proviant erraten oder einen echten Seemannsknoten binden. Große Geschichtsfeunde haben inzwischen Zeit, mehr über die Lebenswege der Auswanderer und deren historische Hintergrpnde zu erfahren. Anschließend besteht die Möglichkeit in der Familienrecherche zusammen nach ausgewanderten Vorfahren zu suchen oder während einer Spurensuche die bewegenden Geschichten von Einwanderern, die seit dem 17. Jahrhundert nach Deutschland gekommen sind, zu entdecken.

Telefonsiche Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 - 0.
Kosten: Familienticket zzgl. 3,00 € p. P.


weitere Termine

Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

20.06.2019
GUTSCHEIN - für eine 1-stündige 'Große Hafenrundfahrt'
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Hamburg

20.06.2019
11:00 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Der Traum der Bibliothek

Die KünstlerInnen in der Ausstellung sprechen über das Spiel mit der Sammlung, ihren Präsentationsformen und ihren Ordnungskriterien, letztlich über die gesamte Situation einer Bibliothek: Bücherregale, Display- und Lesemöbel werden in den Blick genommen und nicht zuletzt wird die Form und die Lage der Bibliothek in der Stadt erforscht.


Siegen

20.06.2019
11:00 Uhr
Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

20.06.2019
bauhausPositionen

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Gründung in Weimar zeigt die Graphische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt eine Ausstellung mit Werken aus dem eigenen Bestand. Das Herzstück der ca. 60 Exponate umfassenden Präsentation bildet die »Meistermappe des Staatlichen Bauhauses 1923«.



Diese Rarität ist ein Schlüsselwerk der europäischen Druckgrafik mit Arbeiten von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer. Die Edition des Bauhausverlages ist nur in einer geringen Auflage von 100 Exemplaren erschienen.



Weitere Einzelwerke von am Bauhaus vertretenen Künstlern lassen die individuelle Vielfalt der »bauhausPositionen« anschaulich werden. Gerade der Vergleich zu Arbeiten aus der Zeit vor 1919 belegt, wie die damalige Künstlergeneration an den Gedanken des Bauhauses teilnahm und diese umsetzte. Besonders anschaulich wird das »Neue Sehen« in der Sektion, die sich der Fotografie widmet.



Bekanntlich führte die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zur Auflösung der Institution Staatliches Bauhaus, aber die Bauhaus-Idee blieb wegweisendes Programm für die Moderne Kunst. Exemplarische Arbeiten von Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg belegen die Aktualität.



Bildunterschrift: Wassily Kandinsky, Abstrakte Komposition »Fröhlicher Aufstieg«, 1923

Blatt 2 aus der Meistermappe des Staatlichen Bauhauses, Farblithographie, HLMD

Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Alltagstauglich!

Von einfach bis extravagant, immer aber originell und kreativ – so gestaltete sich der modische, vorwiegend für den alltäglichen Gebrauch konzipierte Schmuck in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Noch stärker als heute wurde zwischen Tagesschmuck und repräsentativem Abendschmuck unterschieden. Prunkte man abends mit Brillanten und kostbaren Edelsteinen, so galt für den Tagesschmuck meist »No diamonds before 6pm«. Unzählige Variationen entstanden zu diesem Thema. Lieblingsmaterial war oft Silber, manchmal vergoldet, besetzt mit weniger edlen Schmucksteinen. Dementsprechend preisgünstiger in der Herstellung und Anschaffung, boten die tagsüber von der Damenwelt getragenen Anhänger, Broschen oder Armbänder besonders viel Spielfläche für innovative Lösungen und die Umsetzung neuer stilistischer Einflüsse wie Jugendstil oder Art déco. 



Von Fabergé und Cartier mag man träumen, wirklich interessant ist aber der Schmuck, den man auch selbst tragen möchte. Über 350 Exponate, vor allem aus Deutschland und Österreich, regen dazu an, sich mit dem Schmuckdesign des frühen 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Und bei vielen Schmuckstücken stellt man erstaunt fest,  wie modern und modisch sie erscheinen. Verliehen sie vor über 100 Jahren den Kleidern und Kostümen unserer Urahninnen den letzten Schliff, so kann man sich heute vorstellen, sie ebenso gut mit Pulli und Jeans zu kombinieren. Designgeschichte, die nichts an Frische verloren hat! 



Alle Exponate stammen aus der bisher nicht gezeigten Privatsammlung Ratz-Coradazzi. Die Sammlerin investierte schon im Alter von sieben Jahren ihr Taschengeld in ihr erstes Jugendstilschmuckstück. Diese Begeisterung hält bis heute an, nur dass die Objekte immer qualitätvoller wurden und die Sammlung seit Jahren internationalen Rang erreicht hat. Aber es ist nicht nur das Sammeln, sondern auch das Erforschen, das Astrid Ratz-Coradazzi interessiert und beschäftigt. Seit langem durch ihren Mann unterstützt, arbeitet sie sich erfolgreich durch Archive und Bibliotheken, um die Schmuckstücke zu identifizieren und ihnen einen Hersteller zuzuweisen. Somit ist die Ausstellung, ebenso wie der begleitende Katalog, ein »Who is Who« des deutschen und österreichischen Schmuckdesigns.



Bildunterschrift: Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: BOROS


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Gegenspieler. Zwei Fotoprojekte von Erasmus Schröter

Erasmus Schröter ist 1956 in Leipzig geboren, wo er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. 1985 verlässt er zusammen mit seiner Frau, der Malerin Annette Schröter, die DDR, übersiedelt nach Hamburg und fotografiert dort für Zeitschriften wie den Stern. Seit 1997 lebt und arbeitet er wieder in Leipzig. Bekanntheit erlangt er mit der Serie „Bunker“, in der er verfallene Bunker an der Atlantikküste mit grellen Lichteffekten in Szene setzt.



In der Ausstellung „Gegenspieler“ treffen nun zwei Fotoprojekte Schröters aufeinander: Die Serie der „Komparsen“ zeigt Frauen und Männer mit ernstem, in die Ferne gerichteten Blick vor trister Kulisse. Dem gegenüber setzt Schröter in der Serie „Contest“ Fotografien von Teilnehmern des Wave-Gotik-Treffens in Leipzig, die mit ihren außergewöhnlichen Aussehen die Geschlechtergrenzen hinterfragen. Trotz des gesetzten Kontrastpunktes zwischen den stark geschminkten und kostümierten Männern und den eher unauffälligen Komparsen offenbart sich dem Betrachter bei beiden Fotoserien die Inszenierung, das Rollenspiel der Porträtierten.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

20.06.2019
Kunstformen der Natur. Zum 100. Todestag von Ernst Haeckel

Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer, Robert Seidel und Ernst Haeckel



Der 100. Todestag des Zoologen und Philosophen Ernst Haeckel (1834-1919) ist für die Kunstsammlung Jena Anlass einen Blick auf künstlerische Positionen zu werfen, die sich Darstellungen von Natur widmen. Mit seinen von 1899 bis 1904 in mehreren Heften herausgegebenen „Kunstformen der Natur“, die bereits kurz nach Erscheinen in keinem bildungsbürgerlichen Haushalt fehlen durften, verbildlicht Haeckel den Monismus, nach dem Gott in jedem Atom und somit in jedem Geschöpf waltet. Wenn er Radiolarien, also Strahlentierchen, wie Skulpturen von perfekter Symmetrie inszeniert, zeigt er, dass Natur in hohem Maße auch Kultur ist. Damit gelingt ihm die Verbindung zwischen Kunst und Natur, die nachfolgende Künstler dankend aufgenommen haben. Anhand einiger zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus der Sammlung Opitz-Hoffmann soll die Aktualität von Haeckels Anspruch untersucht werden, mit Darstellungen von Natur gleichsam den größten Künstler sichtbar zu machen. Neben Originalzeichnungen und Lithografien aus Haeckels bekanntestem Werk werden in der Ausstellung Arbeiten von Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer und Robert Seidelzu sehen sein.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

20.06.2019
"Mein Berlin-Wonderland" Ausstellung von Vera Rüttimann

Die Schweizer Fotografin und Journalistin Vera Rüttimann zeigt in Bild und Video ihren Weg von ihrer Wohnung zur Zionskirche, der sie seit 30 Jahren durch die Kastanienallee, den Club ACUD und vorbei an Cafés und Häusern führt, die es längst nicht mehr gibt.



Und natürlich in das Universum der Zionskirche, die zu ihrem „Wonderland“ gehört. Ein Zeitdokument zum 30-Jahrtag des Mauerfalls. In der Doppelausstellung zusammen mit einer Plakatserie des bekannten Fotografen Harald Hauswald werden auch Motive aus der DDR- und Wendezeit zu sehen sein.



Vernissage am 2. Juni 2019, 11.30 Uhr.



Eintritt frei



Zum Projekt "Grenzfälle 1989_2019":

Vor dreißig Jahren fiel die Mauer. Die Zionskirche war da schon länger ein Ort oppositionellen Denkens und Handelns. In der Umweltbibliothek, unter dem schützenden Dach kirchlicher Räume, wurde in diesen Jahren eine kleine Zeitschrift gedruckt, die den Titel „Grenzfall“ hatte. 

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung waren Themen, die viele Menschen damals zu mutigem Handeln bewegten – auch wenn die Staatsmacht das verhindern wollte. Aber die friedliche Revolution konnte sie nicht mehr aufhalten.

Dreißig Jahre später laden wir unter dem Titel „Grenzfälle 1989_2019“ zu einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen ein. Über Grenzfälle unterschiedlicher Art nachzudenken, Grenzgängern in der Musik und bildenden Kunst, in Gesellschaft und Kirche zu begegnen – das soll in dieser Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe möglich werden, mal spielerisch wie in der für den Herbst geplanten labyrinthartigen Rauminstallation auf der Empore der Zionskirche, mal informativ bei Zeitzeugengesprächen und Führungen auch über die Zionskirche hinaus an andere Orte in der Gemeinde und dem Kiez, mal berührend bei Konzerten und Kunstaktionen.



Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde am Weinberg

Grenzfälle1989-2019 wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.



Foto: Vera Rüttimann


Mi-Sa 13:00-18:00 Uhr, So 12:00-17:00 Uhr

Berlin

20.06.2019
BEYOND

In der Ausstellung „BEYOND“ werden vom 10. April bis 18. August 2019 sieben internationale künstlerische Positionen aus der Olbricht Collection gezeigt, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Jenseitigen auseinandersetzen. In den separat inszenierten KünstlerInnenräumen werden die einzelnen künstlerischen Ausdrucksformen Malerei, Skulptur, Video, Installation und Grafik deutlich.

Als unklare Vermutung, unheilvolle Drohung oder süße Verheißung begleitet das Jenseitige seit je her die Geschichte der Menschheit. Religiöses Heilsversprechen, manifestierte Psychose oder drohendes Memento Mori beschwören ein ungewisses Dahinter. Während die Darstellung von Qual und Tod ganz konkret die Vergänglichkeit irdischen Lebens evoziert, oszillieren mythische Scheinwelten zwischen Hier und Dort, Katastrophe und geträumter Schönheit, zwischen Diesseits und Jenseits. Dabei ist das Jenseitige immer auch ein Darüber-Hinaus, der Verweis auf ein Mehr, das es zu erreichen, zu verstehen oder zu entdecken gilt.

Francisco de Goya, der Prophet der Moderne, bannt schon 1810 die Schrecken des Krieges, als aus grausamer Erfahrung geborenes Memento Mori auf Papier und liefert damit die Blaupause für die zeitgenössischen Dystopien voller Leichenteile, Mutanten und Nazis der britischen Brüder Jake & Dinos Chapman. Auf den mystisch-theatralischen Gemälden des Berliners Jonas Burgert bewegen sich dagegen die Figuren vor einer Membran kultureller Symbole und archaischer Muster, entspringen einer anderen Dimension. Sie locken den Betrachter und scheinen doch selbst einen Ausgang zu suchen. Ganz anders wiederum erweckt die Installation des Künstlerkollektivs FORT Trugbilder wie aus einem Fiebertraum zum Leben und lässt die Frage nach Schein oder Sein unbeantwortet. Die Schweden Nathalie Djurberg & Hans Berg thematisieren in ihren Videoarbeiten gesellschaftliche Missstände als eine Art Alptraum. Traumatisierend und humoristisch zugleich stellen sie die psychische Gesundheit von Täter und Opfer in Frage. Dagegen berichten die Portraitierten des amerikanischen Malerstars George Condo von einem ganz anderen Jenseits, einem mentalen, psychotischen Zustand innerer Zerrissenheit, der aus seinen grotesk verzerrten Charakteren dem Betrachter geradezu entgegen zu schreien scheint. Eher leise Töne schlägt der konzeptuell arbeitende Kris Martin mit seinen fein durchdachten Memento Mori an, mit denen der Belgier auf das kollektive kulturhistorische Gedächtnis zielt. Kontrapunkt ist dabei allerdings sein monumentales Schwert, dessen Tod bringende Botschaft durch die schiere Größe ad absurdum geführt wird.

 

BEYOND, Installationsansicht, Installation view, 2019 © me Collectors Room Berlin, Photo Eric Bell (2)

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

20.06.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin (27.04. – 18.08.2019) und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg (04.05. – 31.10.2019) künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

 

Rebecca Stevenson, Medusa, 2018, 55 x 25 x 25 cm, Polyester, Harz, Wachs © The artist, Photo Marianne Wie

Mi bis Mo, 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

20.06.2019
Darüber lacht die Republik

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

Die Ausstellung »Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur« präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das von ihnen verkörperte demokratische System. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägten.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

Die - Fr von 10-17 Uhr Sa + So von 11-17 Uhr Eintritt frei

Osnabrück

20.06.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

20.06.2019
Schnitzeljagd für Kinder

SpurensucherInnen und EntdeckerInnen sind zur Schnitzeljagd durch die Wunderkammer Olbricht eingeladen. Unsere jungen BesucherInnen lernen mit den Fragebögen die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennen. Am Ende der Schnitzeljagd wertet unser Besucherbetreuer-Team am Kassentresen den Fragebogen aus und es gibt eine kleine Belohnung!

Eine Anmeldung zur Schnitzeljagd ist nicht erforderlich, sie kann jederzeit begonnen werden. Die Fragebögen zur Schnitzeljagd (DE / EN / FR) sind am Kassentresen im me Collectors Room Berlin erhältlich oder als Download-Version. Für kleine Kinder empfiehlt es sich, dass die Eltern die Kinder bei der Schnitzeljagd unterstützen.

Für die ganze Familie gibt es zudem eine Schnitzeljagd, die zu wichtigen Originalorten aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt  in Berlin führt. Hierbei erlernen Sie Details über die Geschichten und den, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd (DE / EN)  ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen oder im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

20.06.2019
Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt

Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Humboldts Leben führt. Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema angeboten und ein neuer Videoguide mit Thomas Olbricht (Sammler) und Georg Laue (Kurator) leitet durch die Wunderkammer, in der u.a. auch der Humboldt-Pokal und „Humboldt-Briefmarken“ zu finden sind.

Als Wissenschaftler, Anthropologe und Historiker beeindruckte Alexander von Humboldt (*14.09.1769 † 06.05.1859) bereits zu Lebzeiten seine Mitmenschen. In Berlin geboren, von dort aus weitgereist, ließ Humboldt sich 1827 dauerhaft in seiner Heimatstadt nieder. Obschon er von dort nach  wie vor immer wieder in das Neue und Unbekannte aufbrach, war er dennoch fest in der Hauptstadt verankert, denn „Alexander von Humboldt gehört nach Berlin (…). Aber er gehört auch der Welt.“[1]

 

Schnitzeljagd

Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden.Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Die finale Station der Schnitzeljagd ist in der Wunderkammer Olbricht. Dort befindet sich neben einigen Briefmarken, die Alexander von Humboldt selbst oder von ihm entdeckte Tiere oder Pflanzen zeigen, der Humboldt-Pokal, der Mitte des 17. Jahrhunderts vom niederländisch-brasilianischen Generalgouverneurs Johann Moritz von Naussau in Auftrag gegeben wurde und der 1795 in den Besitz von Alexander von Humboldt gelangte (siehe Abbildung).

Kunst- und Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und im Barock. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Als Sammlung enzyklopädischen Charakters soll die Kunst- und Wunderkammer ein Abbild der Welt im Kleinen sein und die Stellung des Menschen im Universum verdeutlichen. In ihr spiegelt sich nicht nur die Naturphilosophie der Frühen Neuzeit wider, sondern auch die Wissenskategorien, die dem damaligen Verständnis der Welt zugrunde liegen. Das ganzheitliche Verständnis der Welt, das damals bereits seinen Anfang nahm und durch Forscherexistenzen wie Humboldt aufgegriffen wurde, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

[1] Fischer, Ernst Peter: Noch wichtiger als Wissen ist Phantasie. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein, 3. Auflage, München, 2016, S. 185.

Humboldt-Pokal, Niederländisch, 1648-1653, aus dem Besitz von Alexander von Humboldt © Kunstkammer Georg Laue, Munich

Mi bis Mo von 12-18 Uhr Di geschlossen

Berlin

20.06.2019
ART & KIDS

Mit unserem offenen Kinder-Ferien-Programm ART & KIDS kommen unsere jungen BesucherInnen täglich auf ihre Kosten. Es ist kostenlos und jederzeit zu unseren Öffnungszeiten verfügbar.
Eine Schnitzeljagd  führt EntdeckerInnen durch unsere Wunderkammer, wodurch sie die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennenlernen. Die Schnitzeljagd ist auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.
Daneben macht der Audioguide  von Kindern für Kinder mit spannenden Geschichten und passender Musikbegleitung einen Gang durch die Wunderkammer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die ganze Familie empfiehlt sich außerdem die Schnitzeljagd “Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt”. Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden. Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr , Di geschlossen

Berlin

20.06.2019
Der Spross des Jugenstils

Der Zoologe, Philosoph und Freidenker Ernst Heinrich Philipp August Haeckel (1834-1919), der der die Ideen von Charles Darwin zu einer speziellen Abstammungslehre ausgebaut hat, gehört zweifellos zu den schillerndsten Persönlichkeiten in der an Gelehrten reichen Geschichte der Stadt Jena. Im kommenden Jahr jährt sich sein Todestag zum 100. Mal.



Das Leben und Wirken Haeckels ist derart ineinander verflochten, dass die einzelnen Bereiche kaum voneinander zu trennen sind und jede Betrachtung nach einer Einbettung in das Gesamtwerk verlangt. Dennoch stehen die „Kunst“, das künstlerische Wirken Haeckels und deren Fortsetzung in der Kunst späterer Jahre, im Mittelpunkt der Ausstellung. Haeckel sah die Biologie in vielem mit der Kunst verwandt. Seine künstlerische Begabung wurde durch Symmetrien in der Natur stark angesprochen, unter anderem der von Einzellern wie den Radiolarien. Besondere Berühmtheit erlangten seine Abbildungen von Planktonorganismen und Quallen. Haeckels Darstellungen beeinflussten die Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts und nicht wenige Künstler ließen sich von seinen Aquarellen und Druckgrafiken inspirieren.


Jena

20.06.2019
19:00 Uhr
Generation Z- kann doch was - Beauty and The Beast JR.

Basierend auf der originalen Broadway-Produktion, die für neun Tony Awards nominiert wurde, sowie dem ausgezeichneten Disneyfilm, ist eine fantastische Adaption, Disneys ,,Beauty and the Beast Junior“, der Geschichte von Transformation und Toleranz entstanden. Die Kinder und Jugendlichen der Gruppe ,,Generation Z- kann doch was“ bringen zum zweiten Mal eine Broadwayproduktion auf die Pantheon Bühne und versprechen Unterhaltung durch Tanz, Gesang und Schauspiel, für die ganze Familie. Das Musical schafft eine eigene Welt und bietet Raum zum Verlieben, Lachen, Weinen und Mitfiebern. 

Die klassische Geschichte erzählt von Belle, einer hübschen, klugen Frau, die sich, um ihren Vater zu retten, freiwillig in die Gefangenschaft eines monströsen Biestes und dessen verwunschenen Schlosses begibt. Trotz seines abschreckenden Äußeren entpuppen sich ihr Gastgeber und sein Personal, als freundlich und gutherzig. Langsam freundet sich Belle mit dem Personal des Schlosses an und beginnt zu ahnen, dass auch hinter der abscheulichen Fassade des Biestes mehr steckt. Doch die Zeit läuft. Die Bewohner des Schlosses haben nicht mehr lange, bis zu ihrer endgültigen Verwandlung in Gegenstände. Wird Belle es schaffen den Fluch zu brechen und das Schloss von dem Zauber zu befreien? Wird sie es schaffen ihren Vater zu retten? 

„Generation Z- kann doch was" ist eine selbstorganisierte Jugendgruppe aus Bonn, die sich kreativ für andere Kinder und Jugendliche in Not einsetzt. Dies tut sie durch verschiedene Benefizveranstaltungen, wie Musicals, Konzerte, Straßenmusik, Poetry-Slams und vieles mehr. 

„Wenn Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters, aus verschiedenen Bereichen, wie Tanz, Gesang und Schauspiel zusammenkommen, entsteht etwas Magisches. Was uns alle verbindet ist die Eigeninitiative, der Wille zu helfen und der Spaß oder die Leidenschaft am Musical.“- Projektteam 

Regie: Milena Ludwig, Aaron Borowiec und Amisha Steffen 



Ab 6 Jahren 

Länge: 120 min inkl. Pause 

ALLE EINNAHMEN GEHEN AN DEN „STERNTALER BONN E.V.“ 

(sozial Sponsoring für Bonner Kinder und Jugendliche) www.sterntaler-bonn.de


ICH WERDE NICHT HASSEN

ICH WERDE NICHT HASSEN



Solo für einen Schauspieler von Izzeldin Abuelaish.

Fassung von Silvia Armbruster und Ernst Konarek.



Der palästinensische Gynäkologe Izzeldin Abuelaish weigert sich Rache nehmen zu wollen. Er weigert sich zu hassen. Er wächst in Gaza auf und erlebt die Willkür, die Palästinenser dort erfahren. Nach seinem Medizinstudium kehrt er dennoch zurück, heiratet, gründet eine Familie. Tag für Tag passiert er die Grenze, denn er arbeitet in einem israelischen Krankenhaus. Für ihn ist Religion zweitrangig. Wenn Menschen Hilfe brauchen, dann hilft er. Erst nach dem Tod seiner Frau beschließt er mit den Kindern auszuwandern. Sie sollen endlich in Frieden aufwachsen. Noch vor der Abreise passiert die Katastrophe: Bei einem Bombardement verliert er seine drei Töchter. Und immer noch weigert er sich einzusteigen in die Spirale aus Hass. Stattdessen tritt er öffentlich auf, schreibt ein Buch. Seine Botschaft: Hört einander zu, versucht einander zu verstehen. Wir sind nicht so verschieden. Eine Botschaft des Friedens in einer Zeit des Kriegs.



Izzeldin Abuelaish erzählt seine Geschichte. Die Geschichte eines Einzelnen, und dennoch ist es der Wunsch Vieler nach Frieden und Aussöhnung.



Dr. Izzeldin Abuelaish wurde 1955 im Flüchtlingslager Jabalia im Gaza-Streifen geboren. Er wuchs in größter Armut auf und arbeitete seit Kindertagen, um seine Familie zu ernähren. Dank seines unerschütterlichen Willens und harter Arbeit gelang es ihm, ein Stipendium zu bekommen: Er studierte in Kairo Medizin. Zurück in seiner Heimat, war er als erster palästinensischer Assistenzarzt in der Gynäkologie der Soroka-Klinik in Israel tätig. Nach seiner Heirat arbeitete er in Saudi-Arabien und qualifizierte sich später in der Fruchtbarkeitsmedizin in Italien und Belgien sowie im Gesundheitsmanagement an der Universität von Harvard weiter. Während des Gaza-Krieges 2008/09 verlor er im Januar 2009 während eines israelischen Bombardements seine drei Töchter. Dies hat sein Engagement für Frieden und Versöhnung zwischen beiden Seiten jedoch nicht erschüttert. Zum Gedenken an seine Töchter rief er die “Daughters for Life Foundation“ ins Leben, deren Ziel die Förderung von Mädchen und Frauen seiner Heimat ist. Außerdem schrieb er das Buch I SHALL NOT HATE, das in den USA und Kanada zum Bestseller und in 12 Sprachen übersetzt wurde. Heute lebt er mit seiner Familie im Exil in Kanada und arbeitet dort als Associate Professor der “Dalla Lana School of Public Health” an der Universität von Toronto.



Inszenierung | Tanja Weidner

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Jürgen Lorenzen



Eine echte Meisterleistung, vor der man sich nur verbeugen kann! [Westfalium]


Münster

20.06.2019
18:00 Uhr
Monty Python´s Spamalot - Musical frei nach dem Film "Die Ritter der Kokosnuss"
England im Jahre 932 n. Chr. − regiert von Pest und Cholera, Angelsachsen und Franzosen. Ein Mann fühlt sich berufen, das Land zu befreien: König Artus, der laut Szenenanweisung Probleme hat, bis drei zu zählen. Auf dem Weg zum Schloss Camelot wirbt er für seine Mission die tapfersten Ritter an, die sich ringsum finden lassen. Seine Tafelrunde bilden bald der mutige Sir Robin, der eigentlich ein großer Feigling ist, der blutrünstige Sir Lancelot, der später auch eine ‚weiche Seite‘ in sich entdeckt, der kühne Sir Galahad, ehedem Torfstecher aus der Unterschicht sowie der übereifrige Ritterlehrling Sir Bedevere. Immer dabei ist auch Patsy, König Artus’ Pferd und Diener. Doch bevor sie Kokosnüsse aneinanderschlagend England durchreiten können, gibt Gott persönlich König Artus und seinen Rittern den Auftrag, den heiligen Gral zu finden. Eine heikle Aufgabe, lauern doch an jeder Ecke Gefahren: französische Raufbolde, tanzende Mönche oder die bezaubernde ‚Fee aus dem See‘. Von blutrünstigen Killerkaninchen ganz zu schweigen …

Die britische Komikertruppe Monty Python wurde mit ihrem unvergleichlich schrägen Humor, der Fernsehserie „Monty Python’s Flying Circus“ und Filmen wie „Das Leben des Brian“ weltberühmt. Aus „Die Ritter der Kokosnuss“ entstand 2004 das mitreißende und mehrfach ausgezeichnete Musical „Monty Python’s Spamalot“, in dem das gesamte Musical-Genre liebevoll durch den Kakao gezogen wird.
pianovoice
Bei Konzerten von pianovoice darf sich das Publikum auf bekannte Popsongs in neuer Interpretation freuen. Das Musikprojekt aus Hannover setzt sich aus zwei namhaften Künstlern der Szene zusammen und somit ist ein Fest für die Ohren garantiert. Manuel Rogall ist nicht nur begeisterter Sänger, er ist einem breiten Publikum vor allen Dingen als Mitglied der Partyband „Hello Flow“ bekannt. Gemeinsam mit Benjamin Schramm beschreitet er mit pianovoice völlig neue Wege und die Musik trifft genau den Zeitgeist. Auch Schramm ist kein Unbekannter und konnte in der Vergangenheit schon viele Erfolge verzeichnen. Sein ausdrucksstarkes Klavierspiel verleiht den Musikstücken eine ganz besondere Note und als Keyboarder der Coverband „bäm“ lernte er auch Manuel Rogall kennen. Nun starten die beiden Künstler mit pianovoice voll durch.
Die beiden Künstler schaffen es immer wieder, ihren eigenen Musikstil in bekannte Popsongs einzubringen. Doch auf welche Musik dürfen sich die Zuschauer freuen? Neben modernen Charthits kommen auch die Lieblingssongs der Musiker nicht zu kurz. So gehören Pop-Klassiker, wie „Human Nature“ von Michael Jackson ebenso zum Repertoire, wie „Angels“ von Robbie Williams. Viele weitere deutsche Songs und internationale Evergreens gehören zum Programm. Wenn Klavierkunst auf professionellen Gesang trifft, dann bleiben keine Wünsche offen und die Liebe zur Musik ist bei den beiden Musikern in jedem Ton spürbar.
Die Zuschauer dürfen sich bei jedem Konzert auf ein ganz besonderes Highlight freuen und gerade in der Individualität der einzelnen Songs liegt das Erfolgsrezept des Duos. Klangvolle Musik und gute Stimmung sind beim Auftritt von pianovoice vorprogrammiert und in gemütlichen Locations entwickelt die Musik ihren ganz besonderen Charme. Klavier und Gesang, mehr braucht es für musikalische Höhepunkte nicht und die Jungs von pianovoice stellen das eindrucksvoll unter Beweis.

Einlass 19 Uhr
REIGEN von Philippe Boesmans (MuHo Mannheim)
Mit der Inszenierung der zeitgenössischen Oper REIGEN nach dem gleichnamigen Schauspiel von Arthur Schnitzler fiel unsere Wahl für die diesjährige Opernproduktion auf ein Werk, das konsequent in zehn intimen Zweierszenen abgeschlossene Minidramen erzählt, die von zehn Sängerdarsteller* innen präsentiert werden. Nachdem wir in den vergangenen Jahren mit Così fan tutte und The Rape of Lucretia Ensemblestücke erarbeitet haben, stand in diesem Jahr das fokussierte Partnerspiel im Zentrum des szenischen Unterrichtes. In den schauspielerisch anspruchsvollen Szenen geht es vor allem um das Finden eines wahrhaftigen Ausdrucks bei gleichzeitiger Kontrolle des komplexen musikalischen Geschehens, welches eine Herausforderung sowohl für die Sängerdarsteller*innen als auch für die Spieler* innen des Hochschulorchesters darstellt. Im REIGEN werden Menschen aller sozialen Schichten des Fin de Siècle gezeigt, deren sexuelle und erotische Sehnsüchte, Ängste und Phantasien sie einander in die Arme treiben. Unsere Inszenierung versucht, den Menschen dieser Zeit auf die Spur zu kommen, das historische Umfeld des Stückes zu erkunden und dabei Parallelen und Unterschiede zur Erlebniswelt der Studierenden zu analysieren, um so den historischen Kontext zu erschließen anstatt ihn zu klischieren. Die visuelle Gestaltung der Produktion erfolgt in der fachübergreifenden Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Studiengangs Musiktheorie und Medienpraxis der Musikhochschule Mannheim, deren Videoproduktion einen ästhetischen und dramaturgischen Gegenpol zur historischen Verortung des Stoffes darstellt.

Eine Produktion der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, Institut für Musiktheater
Musikalische Leitung: Cosima Osthoff
Regie: Andreas Baesler
Bühne und Kostüme: Ruth Groß
Mit Studierenden und dem Sinfonieorchester der Musikhochschule Mannheim
Eröffnungskonzert Wachauer Festival-Nächte 2019
Alleluja, lobet den Herrn! | Mehrchörige Musik von Michael Praetorius und Heinrich Schütz

Das Programm stellt Heinrich Schütz und sein Opus 2, die „Psalmen Davids“, sowie Michael Praetorius und seine "Polyhymnia paneghyrica et caduceatrix" in den Mittelpunkt. Aus gutem Grund, denn die 1619 publizierten Sammlungen feiern in diesem Jahr ihr 400 Jähriges Jubiläum.

Mit seinen ersten deutschsprachigen Werken bringt Heinrich Schütz den italienischen Stil in Form der venezianischen Mehrchörigkeit und des „stile rezitativo“ in die deutsche protestantische Kirchenmusik. Ebenso versucht Praetorius, obgleich er selbst nie in Italien war, den italienischen Stil zu kopieren und versammelt in seiner Sammlung über 40 wundervolle Choralkonzerte und wenige Psalmkonzerte.

Psalmen, als ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Glaubens und seiner Gebetssprache, wurden schon seit dem Mittelalter musiziert und bilden einen weiteren roten Faden des Programms. Neben den Schützʼschen Psalmkonzerten erklingt das vierchörige Psalmkonzert „Siehe wie fein und lieblich“ von Michael Praetorius.

Mit Schütz als Kapellmeister am Dresdner Hof, sowie Praetorius als "Kapellmeister von Haus aus" werden zwei Schwergewichter des deutschen Frühbarock und ihre wundervolle Musik zwischen ausgeklügeltem Kontrapunkt und Monodie

Neben vielen höchst anspruchsvollen solistischen Passagen lebt das Programm von farbenreichen Tutti-Klängen mit einer großen Strahlkraft, wenn Zinken, Dulziane, Flöten, Gamben, Violinen, Orgel, Theorben, Harfe, Cembalo und das Sängerensemble gemeinsam erschallen.

Großartige Openair-Konzerte im beeindruckenden Ambiente der Kirchenruine

Schon über 20 Jahre ist es her, dass die „amici musicae“ die Kirchenruine als ganz besonderen Konzertort für sich entdeckten. Die Ruine vor den Toren Leipzig bietet nicht nur eine unverwechselbare Konzert-Kulisse. Sie ist ein lebendiges und klingendes Denkmal, das vereint mit wunderbarer Musik immer wieder unvergessliche Konzertabende verspricht. Seit 1997 finden die traditionellen Sommerkonzerte der „Freunde der Musik“ statt.

Etliche Chor- und Orchesterkonzerte wie auch Musiktheaterproduktionen haben die alten Mauern seit der Rekonstruktion und Befestigung der Ruine erlebt. 2012 wurde anstelle der Sommerkonzerte das „Wachau-Festival“ ins Leben gerufen, welches ab 2016 in die „Wachauer Festival-Nächte“ mündete. Seitdem laden sich die „amici musicae“ regelmäßig Gäste hinzu, um gemeinsam mit ihnen einmal jährlich ein unvergessliches Openair-Wochenende auf die Beine zu stellen.

Einlass: 20.15 Uhr
Großes Sommerfestival 2019 – unter dem Motto "MY HOME IS MY CASTLE"
Schloß Ippenburg - das Original! – Sinnlich – bodenständig – besser!

Schloss Ippenburg, Trendsetter seit nunmehr über 20 Jahren, eröffnet die Gartensaison 2019 mit einem neuen, frischen Konzept, das Altbewährtes erhält aber ganz neue Akzente setzt.

Großes Sommerfestival 2019 unter dem Motto «My Home Is My Castle»

Es ist ein Festival für Gartenfreaks, Balkonianer und Wildniseroberer.
Barbecuer, Picknicker und Mikroabenteurer.
Dachzeltnomaden, Naturschwärmer und Downsizer.
Aficionados, Epikureer und Glückssucher.
Wilde Kerle, starke Mädchen und Familientiere.
Grillmeister, Gratwanderer und Großmütter!

Ein Festival für alle Generationen und alle Kulturen, in einem der schönsten Gärten Norddeutschlands, rund um ein Schloss mit 100 Zimmern, mit einem Rosarium, einer Wildnis, und dem größten Küchengarten Deutschlands!

Weit über 150 Aussteller bieten auf 8 ha Ausstellungsfläche im Schlosspark und auf über 1000 m² Fläche im Schloss, in der Remise und im Torhaus Schönes und Nützliches, Kraut & Rosen, Strauch & Baum, Antiquitäten, Kunst & Handwerk, Barbecue & Campfire, Tiny Houses, Bakfiets, Mobile Homes und vieles mehr!

Die berühmte Gartenarchitektin Jacqueline van der Kloet aus den Niederlanden wird mit einem avantgardistischen Pflanzkonzept im Rosarium 2000+ ein Highlight erschaffen, die Künstlerin Feodora Hohenlohe zaubert in der Wildnis unter dem Motto „Paradiese und Utopien“ kleine Welten für Wildniseroberer, Naturschwärmer und Glückssucher und die Waldinsel wird zu einem poetischen, stillen Philosophenpark!

Die historischen Räume von Schloß Ippenburg zeigen am Donnerstag und Sonntag die Ausstellung «Mächte, Musen und Mätressen»

Das Festival fällt in die volle Blütezeit der Rose!
Einige Prachtstauden und Sträucher blühen ebenfalls. Deshalb wird die Pflanze eine herausragende Rolle bei der Verkaufsausstellung 2019 spielen!

Outdoor ist in! Tiny Houses, Bakfiets und Landfahrräder, Mobile Homes und vieles mehr werden auf der Teichwiese für ganz neue Attraktionen sorgen. Alles, was Mikroabenteurer brauchen, wovon sie träumen, was sie sich wünschen, wird Teil dieses Ausstellungsbereiches.

Let`s Barbecue! Im Obstgarten und in der Remise werden leidenschaftliche Köche und Lebensmittel-Scouts smoken, grillen, braten und garen! Grills aller Arten, vom kleinen, tragbaren Holzkohlegrill bis zum Hightec Gas oder Elektrogrill, Smoker, Plancha oder Feuerring, dazu Gewürze und Chutneys, Essig, Balsamico und Öl – Grill-und Kochutensilien, neueste Musthaves und alte Schätzchen.

Kunst, Schmuck und Mode, handverlesen, finden sich im Alten Waschhaus, dem Torhaus und in einigen Räumen im Untergeschoss von Schloß Ippenburg, während die vielfältigen gastronomischen Stände wie immer auf dem gesamten Gelände verteilt sind und für jeden Geschmack und für jedes Portemonnaie Köstlichkeiten bereithalten.


Großes Ippenburger Sommerfestival
20. bis 23. Juni 2019

Schloßstraße 1
49152 Bad Essen

Öffnungszeiten
Täglich: 11.00 bis 18.00 Uhr

Die Ippenburger Gärten sind privat und nur zu den Festivalzeiten geöffnet

Hunde und andere Haustiere dürfen aus Hygienegründen nicht auf das Ausstellungsgelände

http://www.ippenburg.de

Bad Essen

20.06.2019
11:00 Uhr
Tickets
ab 10,00 €
Circus of Illusions - Tour 2019 - Karlsruhe
CIRCUS OF ILLUSIONS - Magie im Zelt -

Bekannt aus der Fernsehsendung „Das Supertalent“

Keine Manege, keine Tiere aber viel Magie

Wenn Sie glauben, bei „Circus of Illusions" erwartet Sie eine übliche Zirkus-Show, dann haben Sie sich geirrt. „Circus of Illusions“ ist anders, ist neu, ist unerwartet – es ist die einzige, reisende Zauber-Varieté-Show in Europa. Zwischen mitreißender Comedy-Zauberei, Illusionen und handwerklich perfektionierter Zauberkunst erleben die Zuschauer hier Magie hautnah!
Schon das Ambiente ist magisch:

Der Künstler packt die Zuschauer direkt bei den Sinnen. Man möchte sich am liebsten nach jedem Trick, jeder Illusion, die er kreiert, die Augen reiben. Ist das gerade die Realität oder befinde ich mich in einer Fiktion, in einer Illusion, die so gut getarnt ist, dass ich meinen eigenen Empfindungen und Beobachtungen nicht mehr trauen kann? Man wird eingenommen von der einzigartigen und mitreißenden Atmosphäre. Versetzt in einen Traum gibt sich das Publikum der Show komplett hin, und das aus gutem Grund.

Bei „Circus of Illusions“ bekommt der Zuschauer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und ein Teil der Show zu werden. Darin liegt das wahre Show-Geheimnis. Werden auch Sie Teil einer mitreißenden Show und sichern Sie sich jetzt exklusive Tickets für zauberhafte Unterhaltung und erstaunliche Momente, aber aufgepasst die Tickets sind begrenzt.

Parkplatz Möglichkeiten in der Nähe am Zelt
nächste Straßenbahn Haltestelle (Karlsruhe, Philippstr.)
Bahnlinie 6, S2, S5 (Fußweg ca. 7 Minuten)

Einlass 30 Minuten vor Show beginn
Mary Page Marlowe - Eine Frau
von Tracy Letts
im Großen Haus

Inszenierung Martin Schulz
Bühne & Kostüme Silvie Naunheim

Was macht das Leben aus? Was bleibt von all den Erfahrungen, die uns prägen? Können Familie und Freunde uns ein Leben lang begleiten? Mary Page Marlowes Motto hieß in jungen Jahren: selbstständig sein, studieren und reisen! Und bloß nicht so werden wie die eigenen Eltern, die ihre Eheprobleme und kleinstädtischeUnzufriedenheit im Alkohol ertränkt haben. Einfach das Leben genießen! Doch ehe sie sich versieht, sitzt sie mit Ehemann und Kindern in der Provinz fest, kämpft mit dem Alltag, familiären Problemen und ihrer scheiternden Ehe. Ein Entrinnen aus der alltäglichen Tretmühle scheint es nicht zu geben, stattdessen flüchtet sie sich in Alkohol, Affären und versucht, ihrem Leben mit immer weiteren Ehen zu entkommen.Tracy Letts erzählt in „Mary Page Marlowe“ die Emanzipationsgeschichte einer Tochter, Mutter, Ehefrau und Witwe, die im Alter auf ihr Leben zurückblickt und erkennen muss, dass sie zwar nie das sein konnte, was sie für sich ursprünglich geplant hatte: eine freidenkende und selbstständige Frau – dass sie aber dennoch ihr Leben, so wie sie es gelebt hat, akzeptieren kann.Tracy Letts (*1965) begann seine Karriere als Schauspieler und spielte u.a. in der HBO Serie „Homeland“ den CIA-Direktor Andrew Lockhart, der für Terrorbekämpfung und -abwehr zuständig ist. Auch als Dramatiker knüpft Tracy Letts, der vor allem durch sein Pulitzer-Preis-gekröntes Stück „Eine Familie – August: Osage County“ bekannt wurde, an ähnlich brisante Themen an: dem Terror von Familie und Provinz.

Garderobe kostenlos.
Symphonic Rock in Concert
Neue Philharmonie Frankfurt
Symphonic Rock in Concert

Die Neue Philharmonie Frankfurt, inklusive Band und Solisten, entfesseln am 20. Juni 2019 bei großen Rock-Songs ein sinfonisches Sound-Gewitter. Diese Show ist ein grandioses Ereignis der besonderen Art, bietet sie doch gleichermaßen Ohren- wie Augenschmaus. Während gut zwei Stunden werden Rock-Welthits und -Klassiker wie „Sympathy For The Devil“ (The Rolling Stones), „Kashmir“ (Led Zeppelin), „Bohemian Rhapsody“ (Queen), „Paradise by the Dashboard Light“ (Meat Loaf), „Jump“ (Van Halen), „Sledgehammer“ (Peter Gabriel) oder „Smoke On The Water“ (Deep Purple) in rockig-orchestralen Versionen gespielt – und das von absoluten Könnern!

Den ebenso voluminösen wie differenzierten Breitwandsound erzeugt die Neue Philharmonie Frankfurt, ergänzt um ein versiertes Rock-Quartett, drei Gesangssolisten sowie ein Background-Ensemble. Das 50-köpfige Orchester hat für eine derartige Produktion, die sich zwar durch imposantes Klangvolumen auszeichnet, jedoch auch mit feinsten Zwischentönen aufwartet, beste Referenzen: Das in Offenbach ansässige musikalische „Großunternehmen“ begleitete in der Vergangenheit unter anderem Deep Purple, Peter Gabriel, Roger Hodgson (Ex-Supertramp) oder Ian Anderson (Jethro Tull) – die legendären Originalinterpreten jener international gefeierten Musik-Meisterwerke, welche die Philharmoniker nun selbst live präsentieren. Ian Gillan (Deep Purple) erteilte der Neuen Philharmonie Frankfurt gleichsam den musikalischen Ritterschlag, als er 2011 nach der gemeinsamen „The Songs That Built Rock“-Europatournee begeistert feststellte: "The funkiest orchestra we ever played with!"

Dieses atemberaubende Konzert wird am 20. Juni 2019 auf der Freilichtbühne Heppenheim stattfinden.

Einlass ab 18:30 Uhr
Les Brünettes
The Beatles-Close Up: Eine kongeniale Ladies-A-Cappella-Hommage an die Boygroup aller Boygroups

Wenn Les Brünettes Lust auf ein ,,Jungs-Ding" haben, dann nehmen sie sich die Boygroup aller Boygroups vor: The Beatles. Durch die Augen von vier Frauen ist eine packende Nahaufnahme von Leben und Musik der ,,Fab Four" entstanden.
Um dem Beatles-Spirit noch näher zu kommen, haben Les Brünettes dieses Album sogar in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen - eben jenem Ort, an dem Paul, George, Ringo und John viele ihrer weltbekannten Songs geschrieben und eingespielt haben. Es ist ein Fest, zu erleben, wie Les Brünettes ihre enormen stimmlichen Möglichkeiten nun in den Dienst dieser zeitlosen Songs stellen - nicht nur für eingefleischte Beatles-Fans. In ihren Arrangements lassen sich die vier von den Pilzköpfen zu kreativen, spielerischen, manchmal frechen Höhenflügen inspirieren. Sie entstauben die vielgehörten großen Hits, entdecken eher unbekanntere Songs und überraschen mit Querverbindungen zwischen den Stücken.
Les Brünettes lesen zwischen den Zeilen der Songs, hinterfragen und legen sie neu aus und lassen sogar Yoko Ono zu Wort kommen. Das musikalische Spektrum von der Unbeschwertheit der frühen Jahre bis zur späten Schaffensphase der Beatles bieten Les Brünettes auf der Bühne mitreißend, sinnlich und voller Energie dar und werfen immer überraschende Schlaglichter auf die berühmteste Pop Band aller Zeiten...
Die Lochis
Die Lochis
Roman und Heiko Lochmann, besser bekannt unter ihrem Kunstlernamen Die Lochis, sind die aktuell berühmtesten Zwillinge Deutschlands und sie treten im Rahmen des Hessischen Landesturnfest am 20. Juni in Bensheim auf.
Begonnen hat alles in dem Moment, als die Zwillinge am 13. Mai 1999 im hessischen Riedstadt geboren werden. Schon immer ein Team, entdecken die beiden bereits im Kindesalter ihre Leidenschaft für die Musik. 2011 starten sie auf YouTube durch. Am Anfang stehen noch Songparodien, Songübersetzungen und Sketche, doch schnell produzieren die Brüder ihre eigene Musik.

Schon mit 18 können die Zwillinge auf eine musikalische Karriere mit großartigen Erfolgen zurückblicken. Es beginnt mit YouTube Klicks im 7-stelligen Bereich, es folgen erste Chartplatzierungen und Live- Auftritte und im Verlauf der folgenden Jahre zahlreiche Auszeichnungen. Die Lochis begeistern mit ihrer poppigen, energiegeladenen Musik eine ganze Generation deutschsprachiger Teenies. Gemeinsam mit ihren Fans werden die beiden erwachsen und reifer – und das spiegelt sich deutlich in ihrer musikalischen Karriere und Entwicklung wieder. Ende Januar 2018 heben Die Lochis ihre musikalische Karriere auf das nächste Level – mit einer riesigen Album-Produktion für ihr zweites Album #WhatisLife, welches im September 2018 erscheint und geladen ist mit fetten Beats und zeitgenössischen Texten.

Und genau diese werden euch am Turnfest-Donnerstag auf der Hauptbühne auf dem Turnfestplatz präsentiert!

Einlass ab 18:00 Uhr
BRAUTZILLAS - Die Show übers Heiraten und darüber hinaus
Bei koreanischen Hochzeiten wird dem Bräutigam mit Fischen auf die nackten Fusssohlen geschlagen, um seine Potenz zu erhöhen. In Thailand ist die gesamte Familie während der Hochzeitsnacht anwesend. In Schottland und Kenia werden Bräute mit Dreck und faulen Eiern beworfen, um sie auf die Herausforderungen der Ehe vorzubereiten und in Österreich werden Männer beim Junggesellenabschied aus Spaß gekreuzigt – was wohl schon zu schweren Unfällen führte.
Jede Kultur hat so etwas wie ein Hochzeitsritual. Von den wochenlangen indischen Zeremonien über die besoffene Las Vegas Trauung oder das piefige deutsche Standesamt, in dem nun endlich auch die Ehe für Alle erlaubt ist, sind die Umstände dabei extrem unterschiedlich und eine individuelle Entscheidung. Denn eine Eheschließung ist immer ein Wendepunkt in der eigenen Biographie, selbst wenn es nicht klappt – dann ist die Scheidung der nächste.
Der »schönste Tag im Leben« ist vielleicht nicht immer der schönste, sicherlich aber einer der wichtigsten und interessantesten Tage. Schließlich entscheidet man oder frau sich dazu, den Rest der Erdenzeit mit einer/m Gefährtin/en zu verbringen. Der Druck ist entsprechend hoch.

Eine Brautzilla (Mix aus Braut und Godzilla) fordert rosa Schwäne, möchte, dass sich alle Brautjungfern die Haare färben und explodiert, weil ihre Oma einen Tag vor der Hochzeit gestorben ist. Jetzt muss sie die Sitzordnung neu planen!

Die musikalische Show »Brautzillas« beleuchtet in Monologen, Szenen und Songs die lustigsten Heiratsbräuche, romantischsten Liebesgeschichten, traurigsten Trennungen und komischsten Anekdoten rund um den Mythos Hochzeit. Die beiden Schauspielerinnen Melanie Haupt und Constanze Behrends spielen circa 20 verschiedene Bräute und Bräutigame, basierend auf wahren Geschichten. Sie singen den Trauzeuginnen Blues, berichten von Hochzeiten in Extremsituationen, arrangierten Ehen und exzessiven Scheidungspartys. Sie präsentieren Sätze, die Bräute sagen und Sätze, die Bräute niemals hören wollen. Die Hochzeitshasserin verteidigt ihren Standpunkt gegenüber der Frau, für die eine Ehe der Sinn des Lebens ist und der Club der anonymen Bräutigame klagt sein Leid.

Als durchgehende Story erfahren wir die Lebensgeschichte von Melanie und Constanze, die seit Jahren befreundet sind. Constanze hat schon zwei gescheiterte Ehen hinter sich und gerade ihren dritten Heiratsantrag bekommen. Das versucht sie ihrer Freundin Melanie schonend beizubringen. Wir hören vom Verliebtsein, von Betrug und Verlust, der Langeweile und dem Herzschmerz und fiebern mit, ob Constanzes nächste Ehe vielleicht endlich das ersehnte Happy End bringt – wobei natürlich die Frage bleibt, ob der Hafen der Ehe überhaupt der Ort ist, an dem frau ihr Happy End findet.


Von und mit:
Constanze Behrends (Text & Schauspiel)
Die Autorin und Schauspielerin von »Gutes Wedding, schlechtes Wedding« hat eigene Erfahrungen mit dem Thema Hochzeit und Scheidung. Ihr Spezialgebiet sind zeitgenössische Stoffe mit Humor und Tiefgang, z.B. »Beziehungskiste« (Heimathafen Neukölln) sowie Musicals wie »Jana & Janis« (Schmidtchen Hamburg), für die sie zahlreiche Preise gewann.
Melanie Haupt (Musik & Schauspiel)
Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin hat niemals vor zu heiraten. Sie ist in den unterschiedlichsten Produktionen deutschlandweit unterwegs, unter anderem als feste Bühnenpartnerin von Bodo Wartke und führt regelmäßig ihre selbstentwickelten Stücke »Hauptquartier« und »Frauen an der Steuer« auf. Außerdem komponiert Melanie Songs und schreibt Songtexte.

Einlass 19:15
KÖRPERWELTEN - Eine HERZenssache in Freiburg
Ab 17. Mai bis 25. August 2019 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre aktuelle Ausstellung in der Messe Freiburg: KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 47 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in der Freiburger Ausstellung zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan des Körpers ist der Motor des Lebens, aber durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. „Sie sind jedoch vermeidbar“, so die Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley. „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“

Grundlage der KÖRPERWELTEN ist das Körperspende-Programm des Instituts für Plastination in Heidelberg. Alle in den Ausstellungen gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung in den KÖRPERWELTEN Ausstellungen gezeigt werden darf. In dem lizenzierten Körperspende-Programm zur Plastination sind bis heute mehr als 18.000 Spender registriert.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Der Tod und das Mädchen - Tanztheater | Weltpremiere
In verschiedenen lateinamerikanischen Ländern und manchen Staaten Europas wurden im zwanzigsten Jahrhundert Reden im Namen des Friedens gehalten, die sich auf Vergessen und Vergebung beriefen. Die Schuldigen gingen oft straflos aus, während einem großen Teil des Volkes die Würde geraubt wurde.

Können die Wunden, die eine Diktatur einem Land und seinen Menschen zufügt, wirklich verheilen?
Wird der Anspruch auf (kollektive) Erinnerung uns retten? Das Iberoamerika Ensemble zeichnet den Prozess des Übergangs von Diktaturen zu Demokratien in einer poetischen Verbindung von Tanz, Franz Schuberts frühromantischer Musik, historischem Bild- und Tonmaterial sowie dem berühmten Text Ariel Dorfmans nach. Es entsteht ein Raum zum Nachdenken über unsere heutige Realität, die auf eine Zeit des Wandels im letzten Jahrhundert gebaut ist.

Das Theaterstück „La muerte y la doncella / Der Tod und das Mädchen" (1991) des in die USA emigrierten Chilenen Ariel Dorfman wurde aufgrund seiner Aktualität und seines universellen Kerns, der Suche nach der wahren Bedeutung von Gerechtigkeit, ein Welterfolg. Es wurde in 25 Sprachen übersetzt und 1994 von Roman Polanski verfilm.

Das Iberoamerika Ensemble wurde für die Weltpremiere von „Der Tod und das Mädchen / La muerte y la doncella“ in Berlin von einer Gruppe Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Filmemacher*innen und Theoretiker*innen aus Europa und Lateinamerika gegründet. Ihre Herkunft und ihre persönlichen Erfahrungen bilden die Basis ihrer gemeinsame Arbeit.

Einlass 19:00
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?


Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten
Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Wayne Graham
Wayne Graham – Songs Only A Mother Could Love
Release Date: 13 April 2019 - RECORD STORE DAY EXCLUSIVE !!!

Über zwei Alben hinweg haben sich Wayne Graham, eine Folkrockband aus Kentucky, die selbst in ihrer Heimatstadt Whitesburg kaum jemand kennt, hierzulande in die Herzen der hartleibigsten Musikkritiker gespielt. Ohne große Geste, subtil störrisch und doch immer eingängig und zeitlos. Ihr Geheimnis ist so perfide wie einfach: Sie machen Platten, die man gern immer wieder hören möchte. Platten, die sich nicht aufdrängen, die nach und nach ihre Geheimnisse preisgeben.

Es ist die Band zweier Brüder, die scheinbar endlos talentiert und produktiv tatsächlich nach wie vor im Keller ihres Elternhauses schreiben, aufnehmen und produzieren. Sie leben weiterhin in Whitesburg, einer ehemaligen Bergbau-Stadt in einer der ärmsten Gegenden der USA. Sie haben da schon als Kinder ihren Vater, der dort einst eine Kirche gründete und inzwischen einen Reparaturservice für Elektrogeräte betreibt, bei Gottesdiensten an Bass und Schlagzeug begleitet.

„Songs Only A Mother Could Love“ erscheint gerade einmal acht Monate nach „Joy!“, das für die Band so eine Art bescheidenen Durchbruch markiert hat. Sie sind nun in diesem Sommer auf einigen der feinsten Festivals des Landes zu hören. Kritiker wie auch mancher Leser des Rolling Stone zählten „Joy!“ zu den besten Platten 2018:

„Die sublime Americana der Brüder [...] braucht eine Weile, bis sie ihre volle Pracht entfaltet. Dann aber will man ihre Stücke zwischen J.J. Cale und The Band, zartem Blues und schwelendem Folkrock immer wieder hören.“ (Rolling Stone 12/2018)

„Songs Only A Mother Could Love“ bildet zusammen mit „Mexico“ (2016) und „Joy!“ (2018) eine Art Trilogie. Sänger und Songwriter Kenny Miles sieht es indes eher als Prequel zu diesen beiden Alben, denn es versammelt Songs, die sie aus verschiedenen Gründen nie fertig gestellt haben. Songs, denen man als Labelbetreiber manche Träne nachweinte, als sie im irgendwo im Entstehungsprozess von der Tracklist verschwanden („House I’ll Never See“, „Silver Spoon“), Live-Favoriten vorangegangener Touren, die nie aufgenommen wurden („By and By“, „Two Minutes“), und solche, die noch nicht einmal als Demoversion mitgeschickt wurden. „Flower Store“ zum Beispiel ist nahezu klassische Americana, jedoch mit Worten versehen, die so wunderbar geschrieben sind und so perfekt in die Musik gesetzt, dass man sich einmal mehr darüber wundert, die Musik dieser Band nicht längst in jeder staubigen amerikanischen Jukebox zu finden.

Das neue Album haben sie ihrer Mutter gewidmet und überhaupt ist es eine Familienangelegenheit: die namensgebenden Großväter Wayne und Graham blicken mürrisch von den beiden LP-Labels. Auf dem Cover schaut Mama Kim voller Liebe über ihre Schulter zu den beiden Brüdern auf der Rückbank des Autos. Fertig gestellt wurde es schließlich innerhalb weniger Wochen im Herbst 2018. Nun erscheint „Songs Only A Mother Could Love“ exklusiv zum Record Store Day am 13. April 2019 - streng limitiert für Europa auf 400 Exemplare weißen Vinyls, mit inside-out bedrucktem Cover, Download Code und Lyrics Sheet.

„You sewed the flag they carried to the moon / You are my favorite silver spoon.“

Einlass: 20:30 Uhr
Menschen. Ämter. Katastrophen.
Die Hauptstadt kann warten...

Ein Flur. Drei Baustellen. Zig Ämter. Weil im Arbeitsamt Asbest verbaut, im Bürgeramt ein Rohrbruch festgestellt und unterm Finanzamt eine Fliegerbombe gefunden wurde, teilen sich sämtliche Berliner Ämter einen sanierungsbedürftigen Flur. Aus dem üblichen Chaos wird so die Katastrophe pur: Da wird ein Stasi-Mitarbeiter zum GEMA-Spion umgeschult, ein Aktenvernichter privatisiert und eine chinesische Wollhandkrabbe der Asylantrag in der Havel verweigert. Vogelhäuschen müssen abgerissen werden, weil die Einflugschneise nicht dem Lärmschutz entspricht, und Arbeitslose testen Seehofers mobile Transiteinheiten. Drei mit allen kabarettistischen Wassern gewaschene Bürokratie-Versteher erklären Ihnen, warum das Alte Testament mit 10 Geboten auskommt, aber das katholische Kirchenrecht 1752 Gesetze braucht. Nach diesem Programm wird niemand mehr behaupten können, er hätte noch nie etwas gehört von Schnullerverordnung, Gelegenheitsverkehr und Abstandseinhaltungserfassungsvorrichtungen. Und wenn dann noch mit Inbrunst Steuerklärungen und EU-Mittel besungen werden, wird klar, warum auch die Bundesanstalt für Arbeit informiert: „Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes." Denn: „Margarine ist Margarine im Sinne des Margarine-Gesetzes."

Das neue Stachelschweine-Ensemble bietet höchst unterhaltsames musikalisches-satirisches Entertainment aus der Hauptstadt. Kabarett war gestern, hier sind die Stachelschweine.

Mit Jenny Bins, Anika Lehmann und Henning Mayer
Buch: Michael Frowin, Mitarbeit: Hans Holzbecher
Texte von Philipp Schaller, Springmaus, Martin Maier-Bode und Thilo Seibel
Songs: Axel Pätz, Michael Krebs und Stefan Klucke
Musikalische Einstudierung: Tobias Bartholomeß
Arrangements: Jochen Kilian
Regie: Michael Frowin

Foto: Stefan Erhardt
Die Katze auf dem heißen Blechdach - Tennessee Williams
Tennessee Williams
DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

Schauspiel

Seine Dramen gehören zu den Klassikern der modernen amerikanischen Literatur. Kaum zu glauben, dass das bekannteste Stück von Tennessee Williams bislang noch nie im Alten Schauspielhaus zu sehen war!

Eine schwüle Sommernacht in den amerikanischen Südstaaten. Zum 65. Geburtstag des Plantagenbesitzers Big Daddy Pollitt ist die ganze Familie zusammengekommen: Gooper, der älteste Sohn, mit seiner Frau Mae und ihren Kindern, sowie der zweite Sohn Brick, der mit der attraktiven Maggie verheiratet ist. Was Big Daddy selbst nur ahnt, alle um ihn herum aber bereits wissen: Es wird sein letzter Geburtstag sein.

Gooper und die habgierige Mae spekulieren bereits auf das Erbe. Als Nachfolger wünscht sich Big Daddy aber seinen Lieblingssohn Brick. Der jedoch ist über ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit zum Trinker geworden und weder an Big Daddys Geld noch an den verzweifelten Annäherungsversuchen interessiert, die seine Frau Maggie unternimmt, um ihre Ehe zu retten.

Eine kraftvolle Sprache und großartige, vielschichtige Rollen für ein exquisites
Ensemble zeichnen das Stück aus. 1955 erhielt Tennessee Williams dafür den Pulitzerpreis; in der Filmfassung gelangte die junge Elizabeth Taylor als „Maggie die Katze“ zu Weltruhm.

Regie führt Harald Weiler, der zuletzt am Theater Kiel, am Ernst Deutsch Theater Hamburg und am Thalia Theater Hamburg inszenierte.

Vorstellungen 7.6. bis 13.7.2019

Mit Hannes Fischer, Sabine Fürst, Susanne Heydenreich, Marius Hubel u.a.
Regie Harald Weiler
Bühne und Kostüme Lars Peter
Dramaturgie Annette Weinmann
Robin Hood ca. 1:15 Stunden - Open Air Veranstaltung
Familienstück von John von Düffel | Nach einer wahren Legende

Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

Robin Hood ist einer der populärsten Helden mit mittelalterlichen Wurzeln. Seit Jahrhunderten schon lebt er in den Herzen der Menschen und steht für den Triumph des Guten über Ungerechtigkeit und für Freundschaft und Loyalität. Ob als aufwendige Hollywoodverfilmung, als Fernsehserie, Oper oder Musical – Robin Hood und die anderen Strumpfhosenhelden in den Wäldern Sherwoods beflügeln die Fantasie der Künstler. Das wilde und vogelfreie Leben Robin Hoods und seiner Getreuen Little John, Bruder Tuck und wie sie alle heißen, schafft Spielraum für viele Abenteuer, schräge Figuren, eine große Portion Humor und eine romantische Liebesgeschichte.

In einer Bühnenfassung für die ganze Familie erobern nun Robin Hood, der Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen, und seine Truppe die Ehrenburg und unsere Sympathien liegen ganz eindeutig bei diesen Freigeistern.

Ein online Verkauf ist ab jetzt nicht mehr möglich, bitte kommen Sie in den Hofgarten zur Kasse.
Carrie – Das Musical
VIP TICKETS:

Wollten Sie schon immer einen "echten Star" kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei CARRIE – DAS MUSICAL im FIRST STAGE Theater. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller in einem persönlichen Meet and Greet!

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CARRIE – DAS MUSICAL
Nach dem Roman von Stephen King.

Satan lauert überall! Davon ist jedenfalls Margret White überzeugt und macht ihrer Tochter Carrie das Leben zur Hölle. Das unterdrückte Mädchen wird zum perfekten Opfer ihrer Mitschüler und zum ständigen Ziel von Hohn und Spott. Dem hat die 16-Jährige nichts entgegenzusetzen und so flüchtet sie sich in Rachefantasien – bis sie eines Tages feststellt, dass ihre Fantasien wahr werden…

Carrie ist das erste veröffentlichte Werk des US-amerikanischen Bestseller-Autors und machte ihn weltberühmt. Doch während das Buch Kings Ruf als ´King of Horror` begründete, wandelt das Fame-Duo Michael Gore (Musik) und Dean Pitchford (Lyrics) den Stoff in ein unter die Haut gehendes Drama: Mitreißende Choreografien, intime Momente, psychologischer Thriller! „Es wird die Leute vor Spannung in die Sitze drücken“, verspricht so auch Produzent und Theaterdirektor Thomas Gehle.

Auch technisch werden keine Mühen gescheut, um der Vorlage gerecht zu werden: Die bisher aufwendigste Produktion des First Stage Theaters setzt auf raffinierte Showeffekte, um die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit Maya Hakvoort in der Rolle der Mutter Margaret wurde zudem ein echter Musicalstar verpflichtet.

Was ursprünglich als „Showcase“ der Stage School gestartet ist, hat sich spätestens seit FAME 2018 zu einem qualitativ hochkarätigen Produktionsformat entwickelt.

Dafür steht auch in diesem Jahr wieder die Produktionscrew unter Leitung von Dennis Schulze, Regisseur und musikalischem Leiter Felix Löwy und dem Choreografen Phil Kempster, die schon FAME auf ein neues Qualitätslevel hoben. Erleben Sie Musical in einer neuen Dimension und lassen sie sich fesseln von einer emotionalen Geschichte und Showeffekten der Extraklasse.

Musik von Michael Gore
Songtexte von Dean Pitchford
Buch von Lawrence D. Cohen
Nach dem Roman von Stephen King
Deutsche Textfassung von Martin Wessels-Behrens und Judith Behrens

Showlänge ca.140 Min. inkl. Pause
Empfohlen für Zuschauer ab 12 Jahren

Premiere
Ludwig meets Michael Jackson - Präsentiert von Piano Impact
„Was für eine Ehre!“, freut sich Dr. Konstantinos Kalogeropoulos, musikalischer Leiter des Erfolgsmusicals Ludwig2 und Veranstalter der Show „Ludwig meets Michael Jackson“ am 20. Juni in Ludwigs Festspielhaus. Lange schon sind beide persönlich bekannt und schätzen sich. „Konstantin Wecker hat sich mit Christopher Franke und Nic Raine als Komponisten von Ludwig2 ein Denkmal gesetzt – ich liebe die Musik und bin immer wieder aufs Neue fasziniert und hingerissen.“, gesteht Kalogeropoulos. Umso begeisterter ist er, dass Wecker seiner Einladung folgt und als Stargast zu seiner Show kommt. Als besonderes Highlight des Abends wird er Matthias Stocker zu seinem Lied „Geliebte Berge“ am Flügel begleiten.

Dr. Konstantinos Kalogeropoulos holt für seine musikalische Hommage an König Ludwig II. und den King of Pop zwei der Besten ihres Genres auf die Bühne von Ludwigs Festspielhauses Füssen: Matthias Stockinger, gefeierter Ludwig-Darsteller, und Sascha Pazdera, der europaweit als einer der überzeugendsten, live singenden Michael Jackson Tributekünstler gilt und mit Jackson-Choreograph LaVelle Smith Jr. zusammenarbeitet. Zu den Beiden gesellen sich in den beeindruckenden Kulissen des Musicals „Ludwig²“ fast 20 Mitwirkende: Liveband, Background-Chor, die aus den Musicals „Der Ring", „Die Päpstin" und „Ludwig²“ bekannte Luftakrobatin Vera Maria Horn und ein mitreißendes Tanzensemble.

Einlass ab 18:00 Uhr
Wir sind mal kurz weg
Revue von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz
Freilichtstück vor der Stadtbibliothek

Inszenierung Eva Brunner
Bühne & Kostüme Florian Angerer
Musikalische Leitung Annedore Hacker
Choreographie Patrick Nitschke

Vier teilweise in die Jahre gekommene Angehörige des „starken Geschlechts“ sind auf der Flucht! Auf der Flucht vor dem Zeigefinger ihres Urologen, besserwisserischen Ehefrauen, anhänglichen Geliebten, Erektionsproblemen und anderen Verfallserscheinungen – was gibt es da Besseres, als auf dem Jakobsweg zu wandern. Der bekanntermaßen schlechte Handyempfang führt die ungleiche Schicksalsgemeinschaft zusammen. Mühsam überwinden sie die geschlechtsspezifischen Kommunikationsprobleme, reden und singen über Ängste, Hoffnungen und Träume im mittleren Lebensabschnitt.Inspiriert von Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ erzählt diese Revue von den ganz normalen Tücken der Midlife-Crisis und sorgt mit umgedichteten Klassikern wie „La Paloma“ und „Surfin‘ USA“ für beste musikalische Unterhaltung.Tilmann von Blomberg (*1975) studierte an der Hochschule der Künste Berlin den Studiengang Musical. Seit 2006 ist er als Autor tätig und schrieb unter dem Pseudonym Friedrich Dudy die Bühnenadaption von Ildikó von Kürthys Bestseller „Mondscheintarif“.Bärbel Arenz (1969*) war nach dem Diplom an der Akademie der Künste Nürnberg zunächst als bildende Künstlerin tätig. Mit Tillmann von Blomberg arbeitete sie schon für das Musical „Weiblich, 45 plus na und!?! Heiße Zeiten – Wechseljahre“ zusammen.
6.Internationale Chorbiennale 2019 - Familienkonzert
Die Internationale Chorbiennale Aachen feiert in diesem Jahr ihr
10-jähriges Bestehen.
Für dieses Jubiläum haben sich die Verantwortlichen unter dem Motto
"Nordklang" ein ganz besonderes Thema ausgesucht: Chormusik aus
Skandinavien und dem Baltikum steht für einen ganz eigenen Chorklang und
verkörpert ein europäisches Klangideal. Das nordische Chorrepertoire
erfreut sich mit vielen zeitgenössischen Kompositionen großer
Beliebtheit bei den Chören und dem Publikum.
Vier Ausnahme-Chöre mit jungen Chorsängerinnen und Chorsängern sowie
ein Weltklasse-Ensemble präsentiert die Chorbiennale: den Jauniešu koris
(Jugendchor) Kamēr aus Riga (Lettland) unter Leitung von Aivis Greters,
den Festino Kammerchor St. Petersburg unter Alexandra Makarova, das S:t
Jacobs Vokalensemble Stockholm mit seinem Leiter Mikael Wedar und den
Mieskuoro (Männerchor) Euga aus (Finnland) mit dem preisgekrönten jungen
Dirigenten Visa Yrjölä.
Alle diese Chöre sind gemeinsam mit den ausgezeichneten Aachener
Kammerchören im Festival zu hören und treten gemeinsam mit dem
Sinfonieorchester Aachen unter Leitung von Generalmusikdirektor
Christopher Ward mit "A Sea Symphony" des Briten Ralph Vaugham Williams
auf.
Dazu kommt das Urgestein der A-cappella-Vokalgruppen nach Aachen: The
Real Group aus Schweden.
Der Schwede Stefan Parkman, Inhaber des Eric Ericson-Lehrstuhls in
Uppsala, Chefdirigent des WDR Rundfunkchores und eng verbunden mit der
Chorbiennale präsentiert ein nordisches Programm unter dem Titel
Polarlicht.
Und für den Nachwuchs gibt es im Theater Aachen das Familienkonzert
"Sing Sala Sang - Der Zauber des Singens".

Karten nur an der Theaterkasse erhältlich Tel. 0241-4784-244 ab 21.03.2019
Das Geheimnis der Hebamme
von Sabine Ebert
nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska
Landesbühnen Sachsen

Der Roman von Sabine Ebert entführt uns in das Kaiserreich Barbarossas im 12. Jahrhundert und zwar in die Mark Meißen, in der Markgraf Otto der Reiche (1125-1190) herrscht.
Weil sein Sohn tot geboren wurde, will ein grausamer Burgherr in Franken der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Ihr gelingt die Flucht aus ihrem fränkischen Dorf. Sie schließt sich einer Gruppe von Siedlern an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen. Hier wollen sie in einem noch unerschlossenen Gebiet Land urbar machen und ein neues, besseres Leben aufbauen. Angeführt werden sie von dem Ritter Christian, der in den Diensten des Markgrafen Otto von Meißen steht. Er führt die Siedler in den Dunklen Wald, wo er zusammen mit ihnen Christiansdorf, das spätere Freiberg, gründet. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt Christian die junge Hebamme mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig von Ballenstedt. Doch dort erregt Marthe die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind. Und auch in Christiansdorf überschlagen sich bald die Ereignisse: Nachdem Hallesche Salzfuhrleute dort Silber entdeckt haben, ist es mit der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes bald vorbei. Es kommt es zu blutigen Kämpfen um die Eigentums- und Abbaurechte. Markgraf Otto von Meißen gelangt durch den Silberabbau in Christiansdorf zu großem Reichtum.
Christian hingegen fühlt sich den ritterlichen Idealen verpflichtet. Er ist ein gerechter Herr, der sich für den Frieden und das Wohlergehen der Dorfbewohner einsetzt. Immer wieder muss er sich mit dem Markgrafen und den ihm ergebenen Rittern, die selbstherrlich und brutal unter den Siedlern wüten, auseinandersetzen. Seit der ersten Begegnung sind Christian und Marthe ineinander verliebt, auch wenn sie ihre Gefühle lange verbergen, zumal die Standesunterschiede eine Verbindung zwischen beiden nicht zulassen. Als selbstbewusste, kluge Frau und wegen ihres „zweiten Gesichts“ ist Marthe besonderen Gefahren ausgesetzt und wird immer wieder als Hexe verschrien. Dennoch heiraten beide am Ende entgegen vieler Widerstände und fordern so die Ordnung heraus
6.Internationale Chorbiennale 2019 - Late Night Concerto
Die Internationale Chorbiennale Aachen feiert in diesem Jahr ihr
10-jähriges Bestehen.
Für dieses Jubiläum haben sich die Verantwortlichen unter dem Motto
"Nordklang" ein ganz besonderes Thema ausgesucht: Chormusik aus
Skandinavien und dem Baltikum steht für einen ganz eigenen Chorklang und
verkörpert ein europäisches Klangideal. Das nordische Chorrepertoire
erfreut sich mit vielen zeitgenössischen Kompositionen großer
Beliebtheit bei den Chören und dem Publikum.
Vier Ausnahme-Chöre mit jungen Chorsängerinnen und Chorsängern sowie
ein Weltklasse-Ensemble präsentiert die Chorbiennale: den Jauniešu koris
(Jugendchor) Kamēr aus Riga (Lettland) unter Leitung von Aivis Greters,
den Festino Kammerchor St. Petersburg unter Alexandra Makarova, das S:t
Jacobs Vokalensemble Stockholm mit seinem Leiter Mikael Wedar und den
Mieskuoro (Männerchor) Euga aus (Finnland) mit dem preisgekrönten jungen
Dirigenten Visa Yrjölä.
Alle diese Chöre sind gemeinsam mit den ausgezeichneten Aachener
Kammerchören im Festival zu hören und treten gemeinsam mit dem
Sinfonieorchester Aachen unter Leitung von Generalmusikdirektor
Christopher Ward mit "A Sea Symphony" des Briten Ralph Vaugham Williams
auf.
Dazu kommt das Urgestein der A-cappella-Vokalgruppen nach Aachen: The
Real Group aus Schweden.
Der Schwede Stefan Parkman, Inhaber des Eric Ericson-Lehrstuhls in
Uppsala, Chefdirigent des WDR Rundfunkchores und eng verbunden mit der
Chorbiennale präsentiert ein nordisches Programm unter dem Titel
Polarlicht.
Und für den Nachwuchs gibt es im Theater Aachen das Familienkonzert
"Sing Sala Sang - Der Zauber des Singens".

Ausverkauft!

Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier