Dienstag, 18.06.2019
um 19:00 Uhr

Stephansplatz
Stephansplatz
20354 Hamburg






Die interaktive Krimi Tour

Ausverkauft

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

17.11.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

17.11.2019
11:00 Uhr
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

17.11.2019
01:40 Uhr
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

17.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

17.11.2019
16:00 Uhr
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Freiburger Barockorchester Abonnement Stuttgart 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

17.11.2019
09:00 Uhr
Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

17.11.2019
Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

17.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.11.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

17.11.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

17.11.2019
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

17.11.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

17.11.2019
12:00 Uhr
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg - Die Tour 2019 - Mit Zink, Nikita Miller, Stefan Waghubinger. Moderation Nektarios Vlachopoulos
Mit Zink, Nikita Miller, Stefan Waghubinger. Moderation Nektarios Vlachopoulos

Zink
Der Hauptpreisträger steht für Zauberkunst der etwas anderen Art. Der oberschwäbische Magier tourt mit Fahrzeugen aus Alteisen durch die Lande. Dabei macht er keinen Hehl aus seinen Tricks – im Gegenteil. Die offensichtlich anmutenden Kunststücke scheinen bei diesem außergewöhnlichen Programm den Zauberer im Griff zu haben. Für seine ganz spezielle Zauberparodie erhält er stets begeisterten Applaus.
http://www.zauberzink.de

Nikita Miller
Der Förderpreisträger zieht das Publikum mit seinen Geschichten über seine kasachischen Wurzeln und die schwäbische Heimat in den Bann. Authentisch und charismatisch, komisch und spannend, philosophisch und hintergründig – Miller präsentiert sich als Meister der Erzählkunst, die er neu aufleben lässt.
http://www.nikita-miller.de

Stefan Waghubinger
In seinem dritten Soloprogramm hat es der Förderpreisträger 2011 ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.
http://www.stefanwaghubinger.de

Nektarios Vlachopoulos
Die Moderation übernimmt diesmal der Förderpreisträger 2017.

Seit 30 Jahren ehrt das Land mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg Künstlerinnen und Künstler aus allen Genres. Im Rahmen der Kleinkunstpreis-Tour treten innovative Preisträger in wechselnder Zusammensetzung in Soziokulturellen Zentren auf.

Gefördert von Lotto Baden-Württemberg

Sindelfingen

17.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Männerabend - Männerabend
MÄNNERABEND... nicht nur für Frauen! Eine lustvolle Geisterbahnfahrt durch das Wesen Mann.

Was wäre der Mann ohne die Frau? Nicht da! Wenn Mann aber da ist, und Frau ist weg? Eine Frage, die sich auch Tom eines Abends ganz unvermittelt stellen muss. Doch diesmal hat ihn seine Heike nicht vor die Tür gesetzt. Wozu auch? Soll ihr CAVEMAN doch in der gemeinsamen Höhle Speck und Rost ansetzen. Für sie gibt es in der Welt da draußen schließlich noch vieles zu entdecken und zu erforschen – der Snowboardlehrer Giovanni hat dazu ein offenbar sehr ansprechendes Studienprogramm vorbereitet...

Tom treibt der Mut der Verzweiflung derweil auf eine zweistündige Expedition tief ins Reich der Männer, wo er einem wahren Kuriositätenkabinett an Typen begegnet: Seinem alten Dumpfmeier-Kumpel Jörg, einem "Dessdossderrron"-strotzenden Personaltrainer und leider wieder einmal dem pedantischen Herrn Papa. Aber auch Womanizer Helmut, ein singendes Telegramm oder der Montagskreis der "Hormonen" können ihn nicht darüber hinwegtäuschen, dass sieben Bier zwar ein Schnitzel ersetzen, doch sieben Männer keineswegs eine Frau. Wird es also doch noch ein Happy End für Tom und seine Heike geben?

Mit »Männerabend« erfährt die Kult-Comedy CAVEMAN ihre gleichermaßen originelle wie schlagfertige Fortsetzung. Und wie der Bühnenbruder jongliert das Stück dabei auf erfrischend witzige Art mit gängigen Rollenklischees - ohne platt zu werden. Die beiden Darsteller brillieren als ewige Helden der Beziehungsarbeit im freien Spiel der Mann-igfaltigkeit. Ein Abend, an dem die Frauen mehr über das andere Geschlecht erfahren, als den Männern lieb ist!

Männerabend. Ohne geht nicht!
 
Buch von Roland Baisch, Martin Luding und Michael Schiller.

„Wo CAVEMAN aufhört, macht MÄNNERABEND munter weiter. (...) Der Höhlenmensch hat würdige Ahnen gefunden!“ - Hamburger Morgenpost

„Cleverer Witz und Klamauk wechseln sich ab mit wahren Worten und musikalischen Einlagen. (...) Überhaupt fehlte es nicht an Überraschungen.“ - Hamburger Abendblatt
„Wie das alles auf die Bühne kommt, ist stimmig, temporeich und schräg zugleich. (...) Für den einen mag das zu viel Klamauk sein, für den anderen ist es einfach großer Spaß." - Stuttgarter Nachrichten

„Wer CAVEMAN mag, wird den MÄNNERABEND lieben.” - Schwäbische Post

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
The Tribute Show - ABBA Today
Dass die zahllosen Fans der schwedischen Ausnahmeband das einzigartige Feeling der unvergessenen ABBA-Songs auch heute noch originalgetreu erleben können, dafür sorgt die grandiose Show „The Tribute Show – ABBA today“.

Die 2 Protagonistinnen Daniela Manske („Anni-Frid“) und Rebecca Pinder („Agnetha“) verleihen der Show mit Ihren Stimmen und einer elektrisierenden Performance den einzigartigen „Spirit of ABBA“. Zusammen mit Ihren Bühnenpartnern Mario Fischer („Benny“) und Jens Kaufmann („Björn“) und weiteren Musikern auf der Bühne verstehen Sie es, das Publikum mit Dynamik, Energie, Gefühl, Witz und Charme in Ihren Bann zu ziehen.

Abba today überzeugt Ihr Publikum neben der überschäumenden Spielfreude und der puren Lebenslust, durch musikalisches Können und überraschenden Ideen in den Arrangements der Songs.

Erleben Sie eine energiegeladene, stilvolle, glamouröse Show mit wundervollen Kostümen, tollen Lichteffekten, vielen bekannten und auch nicht so bekannten Titeln.

Mit Superhits wie „Waterloo “, „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” lässt „The Tribute Show – ABBA today“ die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen.

Die Show mit Konzertcharakter ist ein Rückblick auf die musikalischen Meilensteine der Weltkarriere des schwedischen Quartetts sowie eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Pop- und Discomusik mit den dazugehörigen modischen Accessoires und ohne Zweifel ein faszinierendes Erlebnis für Jung und Alt.

Restkarten gibt es evtl. noch an der Abendkasse oder unter 03381/511111
Bob Geldof - and the Bobkatz
Bob Geldof - Gitarre / Gesang

BOB GELDOF - legendärer Live-Aid-Initiator, unermüdlicher Kämpfer für die Ärmsten dieser Welt, Ex-Frontmann der Boomtown Rats und von der britischen Queen zum Ritter geschlagen – hat immer gesagt, dass ihn als Kind der Sechziger generell nur zwei Dinge interessieren: Musik und Politik. Was daran lag, dass "diese beiden Bereiche damals noch untrennbar" waren, wie er meint. Darum würde er die "Welt auch durch die Sprache des Rock begreifen" und seine Weltsicht anderen durch diese Ausdrucksform vermitteln. Scheinbar hilft es ihm, die eigenen Erfahrungen zu verarbeiten "und sie so für andere Menschen verständlich zu machen".
Sein Image als Musiker unterscheidet sich allenfalls minimal von dem Menschen, der sich dahinter verbirgt. Schließlich hat ihm das ganze Getue und Gehabe, das "echte Rockstars" an den Tag legen, noch nie etwas bedeutet. Allein der Gedanke daran war für ihn zu viel. Im Jahr 1976 (vor 40 Jahren also) hat er gesagt, dass er seine Bekanntheit dafür nutzen wolle, um Menschen zu erreichen und Dinge zu bewegen, um Themen anzusprechen, die ihn bewegten. Kein Mensch wird behaupten wollen, dass er diesen Plan im Laufe der Zeit aus den Augen verloren hätte. In seinen Songs präsentiert er sich genauso schonungslos und direkt wie bei seinen Auftritten im Fernsehen oder wenn er mal wieder Politikern die Stirn bietet. Nur klingen seine neuen Kompositionen irgendwie noch tiefgründiger, emotionaler und "von Herzen kommender" und genau deshalb auch allgemeingültiger als jedes Statement, das er sonst in der Öffentlichkeit von sich geben könnte. Sein letztes Album "How To Compose Popular Songs That Will Sell" aus dem Jahre 2011 trägt den Titel, den er sich von einer alten Musik-Fibel entliehen hat, die er in einem Secondhand-Buchladen gefunden hat.
Ian Paice feat. Purpendicular - Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show
Auf den Spuren der großen Band Deep Purple

Ian Paice ist der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und aktuell das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple. Jetzt kommt er mit der Band Purpendicular auf Tour um seine Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show auf die Bühne zu bringen. Ian Paice ist dabei live und ganz nah in Clubatmosphäre zu erleben. Da wird keine Videoleinwand benötigt, denn Ian Paice wird nur wenige Meter vom Publikum entfernt über zwei Stunden seine einzigartige Spielweise aufführen. Zu hören gibt es Deep Purple Klassiker wie „Child In Time“, „Black Night“, „Smoke On The Water“, „Woman From Tokyo“ und „Hush“.

Deep Purple wird seit den 70er Jahren als eine der innovativsten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten gefeiert und daran hat das Schlagzeugspiel von Paice einen großen Einfluss. Ihre Musik ist gekennzeichnet durch die Ausgewogenheit zwischen genialer Musikalität und monumentaler Einfachheit. Paice selbst spielte neben Deep Purple unter anderem auch bei Whitesnake, Gary Moore sowie bei Soloprojekten von Jon Lord, Paul McCartney und Pete York von der Spencer Davis Group.

Die Band Purpendicular, die von Ian Paice und Joe Lynn Turner sogar als „beste Deep Purple Tribute Band der Welt” bezeichnet wurde, besitzt die Fähigkeit, die einzigartige Magie von Deep Purple, die für den Erfolg der legendären Rockband verantwortlich ist, bei jedem Auftritt live zu vermitteln. Selbst Ritchie Blackmore sagt „Purpendicular ist eine exzellente Band“ und Roger Glover meinte nach seiner Performance mit Purpendicular in Basel 2012 „Sie klingen frisch und es ist eine große Freude mit ihnen zu spielen“. Deshalb spielten auf dem ersten Album „tHis is the tHing“ neben Ian Paice als weitere Gäste auch Steve Morse, Don Airey, Roger Glover und Neil Murray mit. Auf dem aktuellen Album „Venus to Volcanus” gibt sich wiederum Ian Paice die Ehre am Schlagzeug. Als weiterer Gast ist der ehemalige Rainbow Keyboarder Tony Carey zu hören. Das Album schaffte es bis in die Top 20 der Deutschen Metal-Rock-Charts.

Einlass eine Stunde vor Beginn

Ausverkauft!
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin.
Himmelsstürmer des Spätbarock
„Himmelsstürmer des Spätbarock“
Vivaldi, Domine ad adiuvandum me festina (RV 593) für Sopran, Chor und Orchester
Johann Adolph Hasse, Grave e Fuga für Streichorchester
und „Mea tormenta properate” für Sopran und Orchester
Jan Dismas Zelenka, Missa Omnium Sanctorum a-Moll ZWV 21
Philipp Mathmann, Sopran
Ulrike Malotta, Alt
Florian Cramer, Tenor
Frederic Moerth, Bariton
Frankfurter Kantorei
Camerata Frankfurt
Winfried Toll
Frankfurter Kantorei

Das Konzert der renommierten Frankfurter Kantorei wird Werke
von vier Himmelsstürmern des Spätbarock präsentieren, wobei
insbesondere der aus Bergedorf bei Hamburg stammende Johann
Adolph Hasse alle Register der spätbarocken Affekte bis in die
Extreme hinein zieht und damit eine Ausdrucksmusik schafft, die
die kommende Epoche des „Sturm und Drang“ vehement ankündigt.
Und auch die Musik Zelenkas ist unorthodoxe
Ausdrucksmusik, formal kühn und eigenwillig mit stets
überraschenden Wendungen, eine letzte außergewöhnliche
Apotheose der Messkompositionen des von Bach überaus
geschätzten Zeitgenossen.

Hauptwerk des Konzertes wird Jan Dismas Zelenkas ,,Missa
Omnium Sanctorum“ sein. Über Zelenka, 1679 in Böhmen geboren
und 1745 in Dresden gestorben, schrieb Volker Hagedorn in der
Wochenzeitung Die Zeit unter dem Titel „Der Bizarre neben Bach“:
Zelenkas Werke zeigen, was zu seinen Lebzeiten offenbar nur
Große wie Bach kapierten, der Stücke von Zelenka in seiner
Bibliothek hatte: ein Genie. Ein Typ an der Wahnsinngrenze, von
solcher Individualität und Fusionskraft, so witzig und so inbrünstig,
so innovativ und unverwechselbar, dass ihn seine Arbeitgeber auf
Händen hätten tragen müssen. Aber selten ist ein Künstler seines
Formats so erbärmlich behandelt worden wie dieser gebürtige
Prager im glänzenden Dresden August des Starken und seines
Nachfolgers. Erstaunlicherweise komponierte er umso
spannender, je weniger Chancen er hatte. Mit seinen letzten vier
Messen katapultierte er sich in die Zukunft und auf einen
Spezialplatz neben Bach.

Philipp Mathmann, 25-jähriges Multitalent mit schon jetzt
erstaunlicher Vita und zuletzt Schüler von Emma Kirkby, Ikone des
Barockgesangs, wird die Sopranpartien übernehmen, die in der
Barockzeit von den damals umjubelten Kastraten gesungen wurden.

Einlass: 16:00 Uhr
ODED TZUR QUARTET [il/usa]
Der "John Coltrane des 21. Jahrhunderts" mit seiner herausragenden Band

Als einen der „großen musikalischen Denker unserer Zeit“ bezeichnet der deutsche Journalist Wolf Kampmann den in New York lebenden ODED TZUR, der immer wieder als "John Coltrane des 21. Jahrhunderts" bezeichnet wird. Sein jüngstes Album „Translator`s Note“ (Enja Records) erhielt eine phänomenale Kritik im Downbeat Magazin und war vielerorts für das beste Album des Jahres gelistet.
Oded Tzur hat – basierend auf seinen intensiven Studien indischer Musik - eine neue Form des musikalischen Erzählens und eine neue Saxofontechnik entwickelt, die mikrotonales Spielen erlaubt und dabei durch außergewöhnlich melodische, meditative Elemente verzaubert. Seine Musik von höchster emotionaler Tiefe und gelassener Dringlichkeit. Mittels seiner einzigartigen Improvisationssprache nimmt der „musikalische Geschichtenerzähler“ seine Hörer mit auf eine Reise zwischen alten und modernen Musiktraditionen und berührt mit tiefgehenden Kontrasten zwischen ruhigen Passagen und dramatischem Crescendo. Bei Tzur klingt nichts akademisch oder verkopft, denn orientalische Grooves, Weltmusik und Modern Jazz sind dem Saxofonisten genauso wichtig. Die Musik des mit Nitai Hershkovits (Avishai Cohen, Kurt Rosenwinkel), Petros Klampanis (Greg Osby, Shai Maestro, Antonio Sanchez) und Johnathan Blake (Tom Harrell Quintet, Kenny Barron Trio, Donny McCaslin) exzellent besetzten ODED TZUR QUARTETs fließt wie von selbst, die ausladenden Songs steigern sich von kaum wahrnehmbarer Lautstärke bis zur Ekstase. Eine Dynamik, die süchtig machen kann - zu überprüfen auf dem Album "Translator´s Note" und live auf der Bühne.

Einlass ab 19.00 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar
Die Abenteuer des Tom Sawyer
Die Abenteuer des Tom Sawyer
Interaktives Live-Hörspiel nach dem Roman von Mark Twain
Für Kinder und Jugendliche 8-88

Tom Saywer lebt in einem kleinen Dorf am Mississippi River als Waise. Er schwänzt die Schule, prügelt sich und treibt sich nachts gerne mit seinem besten Freund Huckleberry Finn, der in einer Tonne am Waldrand haust, herum. Mark Twain´s 1876 erschienener und oftmals verfilmter Jugendroman schildert die zahllosen Abenteuer der beiden, das tägliche Leben und Erwachsenwerden in der Provinz. Auch werden die beiden zufällig Zeugen eines Verbrechens und ein Versteckspiel beginnt , das mit einem Showdown in einer Höhle ein Ende findet. Die Umsetzung als Livehörspiel bindet die Zuschauer auf mehreren Ebenen in die Geschichte ein. Geräusche und Klangflächen werden zusammen mit den Kindern mit verschiedenen Gegenständen live hergestellt. Samples werden erzeugt, die unmittelbar als akustischer Rahmen der nächsten Szenen dienen.
Auf der Bühne zu sehen: Susanne Theil, Sven Djurovic und Stefan Roschy
Regie und Drehbuch Günter Maurer

Günter Maurer arbeitet seit 1991 als Regisseur und Autor. Sounddesign, verschiedenste Roman- und Hörspielbearbeitungen. Ausgezeichnet mit dem RIAS Feature Preis, Kinderhörspielpreise etc. Seit 2008 im Theaterbereich tätig. Seit 2012 Dozenturen im Bereich Hörspiel, Mediensprechen unter anderem auch an der staatlichen Hochschule für darstellende Kunst in Stuttgart.

Einlass ca. 20 Min. vor Beginn

an der Abendkasse eventuell Restkarten
Tussipark
Tussipark
Karaoke-Komödie von Christian Kühn

Männer sind wie Zähne, erst kriegt man sie schlecht und wenn man sie hat, muss man sie pflegen oder sie verursachen dauernd Beschwerden. Zu dieser Einsicht kommen auch vier Frauen, die am Samstagabend kurz vor Ladenschluss im Parkhaus eines Einkaufszentrums aufeinander treffen: Die gestresste Hausfrau und Mutter Grit, die frisch entlassene Verkäuferin und Karaoke-Fan Jennifer, die männerverschleißende Geschäftsfrau Pascaline und Wanda, die sich nach geplatzter Hochzeit in ihrem Auto in der Tiefgarage verschanzt hat. Der Zufall würfelt diese Damen zusammen und so verschieden die Leben der einzelnen Damen sind, so unterschiedlich sind ihre Träume, ihre Sehnsüchte und ihre Männer. Oder schlummert da in jedem Herz derselbe Frust?

Zeit für poppige Songs, kultige Gags und vor allem eine Frauengemeinschaft, die zusammenhält und sich zum Kampf wappnet: der TUSSIPARK ist gegründet!

HINTERGRUNDINFOS
Auf der Bühne zu erleben sind neben Dorothea Kriegl, die an der Seite von Christian Kühn (Regisseur und Intendant der Comödie Dresden) in „Dinner For One“ spielte, Beatrice Kaps-Zurmahr – bekannt u.a. aus der Kultserie „Lindenstraße“, Tanja Wenzel – bekannt aus „Verbotene Liebe“, „Anna und die Liebe, „Schillerstraße“ und Lucy Diakovska, die ihren Durchbruch als Sängerin in der Casting-Girlband „No Angels“ feierte. Direkt im Anschluss startete Lucy ihre Solokarriere, war Jurorin bei einigen Musikshow-Formaten wie Popstars und ist regelmäßig bei Musical-Produktionen engagiert.

TERMINE IM K1
Premiere: 25.10.2019
Vorstellungen: 26.10. bis 24.11.2019

BESETZUNG
Mit Lucy Diakovska, Beatrice Kaps-Zurmahr / Andrea zum Felde, Dorothea Kriegl und Tanja Wenzel.

Inszenierung & Ausstattung: Christian Kühn

Kooperation mit der Comödie Dresden
Aufführungsrechte bei tollkuehnmedia GmbH, Berlin

Restkarten evtl. unter 0721-23111 oder an der Abendkasse
BAROCK IN•FUSION - AKZENT BAROCK!
Das erste Konzert in der neuen Reihe „Barock InFusion“ trägt den Namen: Lunatic.

Wieviel Mondsucht ist verrückt? Was verrücken wir, wenn wir mondsüchtig sind? Geht es um eine imaginäre Mitte oder um lebensnotwendige soziale Konventionen, von denen „Verrückte“ abgewichen sind?

Das Konzertprogramm vereint jedenfalls ziemlich verrückte Kompositionen, Komponisten und fusioniert die elektronische Musik des 18-jährigen Hiphop-DJ und Beat-Producer numbr8 aus Saarbrücken mit den Klängen der historischen Originalinstrumente der Musiker des Sinfonieorchester Aachens, die musikalische Leitung hat der australische Barockspezialist Benjamin Bayl.
Das erste Werk des Abends ist gleichzeitig das „gewagteste“ unter den Verrücktheiten des Konzerts: Jean-Féry Rebels Komposition beginnt mit einem Cluster, das ist, wenn alle Töne gleichzeitig erklingen. Er möchte hierdurch das Chaos darstellen, aus dem dann die Elemente sich langsam herausschälen.
Diese Idee übernimmt auch numbr8 in seinem Solostück Study in 808 für Gitarre und Live-Elektronik, kommt aber natürlich in seinem modernen Hiphop-Stil zu einem anderen akustischen Ergebnis als Rebel vor 300 Jahren.
Die Fusion aus diesem heutigen Hiphop-Stil und den Klängen und Möglichkeiten der historischen Blasinstrumente ist in dem Stück „Lunatic“ vertont. Hier wird Michal Roberts die natürlichen Obertöne seines Barockhorns als Soloinstrument den elektronischen Klängen entgegenstellen und man darf sich schon wundern wie „verrückt“ die Natur die Obertonstruktur gestaltet hat: Obwohl nichts natürlicher ist als die Obertonreihe eines Naturhorns kommt sie uns sehr fremd, verrückt: Lunatic vor.
Jan Dismas Zelenkas Triosonaten sind das virtuoseste, was jemals in der Barockzeit für Oboe und Fagott geschrieben wurde und schon aus diesem Grund verrückt. Die unkonventionellen Proportionen und exorbitant langen Themenköpfe stellen den Komponisten Zelenka jedoch ohne Zweifel auf das Podium des genialen Sonderlings: Bach jedenfalls hat dessen Kompositionen geliebt.
Zum Abschluss des Konzerts spielen alle Beteiligten Musiker Händels Concerto opus 3 Nr. 2 in B-Dur. Es ist ein ganz besonders farbiges Concerto Grosso des Komponisten, der den Quellen der Stadt Aachen die Heilung seiner rechten Schreibhand verdankt.
Denn, so verrückt es klingt: Ohne Schwefelwasser aus Oche hätte es niemals das berühmte Halleluja gegeben, denn Händel galt vor seiner Kur in Aachen als unheilbar gelähmt. Lunatic....

Hier keine Tickets verfügbar
Pittiplatsch und seine Freunde
Ein neues Programm mit den Original Fernsehfiguren
So ein Tag im Märchenland kann wirklich aufregend sein – das weiß Pittiplatsch der Lie……..be ganz genau, platsch, quatsch.
In seiner neuen Show hat er versprochen, ganz besonders brav zu sein. Doch da steckt er in einer Zwickmühle. Wer Pittiplatsch aber kennt, keine Bange er kommt immer wieder raus.
Es scheint einen Dieb im Märchenland zu geben. Ein Geschenk für Pittiplatsch – Oma wurde gestohlen. Herr Fuchs setzt seinen kriminalistischen Spürsinn ein. Denn getreu der Losung „Im Falle eines Falles – Herr Fuchs löst alles“ ist er dem Täter schon auf der Spur.
Frau Elster hat aber auch Entdeckungen gemacht und schon fühlt sich Herr Fuchs übergangen und beide geraten, wie könnte es anders sein, in Streit.
Häschen Hoppel hilft dem Kater Mauz weil der sich vor Mäusen fürchtet.
Schnatterinchen träumt davon eine Prinzessin zu sein. Wer ist aber der Prinz, ein Frosch oder etwa Moppi?
In Mischkas Zauberschule misslingt ein Trick und Pittiplatsch wird in einen Pinocchio mit einer langen Nase und großen Ohren verwandelt.
Pittiplatsch hatte seinen ersten Fernsehauftritt 1962 in der Schneiderstube des Meister Nadelöhr. Immer Sonntags zur Kaffeezeit gab es fast 3 Jahrzehnte lang aufs Neue Abenteuer und Geschichten. Heute sind Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi, sowie das Duo Fuchs & Elster regelmäßig an den Wochenenden im Abendgruß des Sandmännchen zu sehen. So wird die Fangemeinde immer größer und Generationen erfreuen sich an den Lieblingen aus dem Märchenreich.

Einlass ab 15.00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich.
Jahreskonzert des Harmonika-Vereins Ulm-Söflingen - Benefizkonzert zugunsten der Aktion 100 000
Jahreskonzert für Akkordeon und Mundharmonika Bekannte Melodien aus Oper, Operette, Musical - von Gershwin bis Lehàr, ein Streifzug durch die Musikwelt + schwäbische Geschichten (Otto Schempp)

Programm:

Mundharmonika-Orchester Leitung: Karl Heinz Pappler

Ballsirenen - Franz Lehár / arr. Tillo Schlunck
Erdgeister - Hans Lüders
Irish Stew - arr. Helmut Herold - Volkstänze aus Irland für Mundharmonika
Italienische Ouvertüre - Hans Lüders

Akkordeon-Orchester Leitung: Manfred Reistle

James Bond Suite - Monty Norman / arr. Hans-Günter Kölz
James Bond Theme, From Russia With Love, For Your Eyes Only, Goldfinger
Caribbean Fantasy - Waldemar Lang
Phantom of the Opera - A.L.Webber / arr. F. Schlosser

Akkordeon-Ensemble Leitung: Dietmar Schaber

Summertime Variation - George Gershwin
The Girl From Ipanema - Antonio Carlos Jobim
A Night Like This - David Schreurs, Vincent Degiorgio, Jan van Wieringen
Raindrops Keep Fallin´ On My Head - Burt Bacharach
Hotel California - Don Felder, Don Henley, Glenn Frey
Moliendo Café - Jose Manzo Perroni
Cuentame - Al Castellanos
Soul Bossa Nova - Quincy Jones


Die Geschichte des Harmonika-Vereins Ulm-Söflingen

Im Jahre 1932 fand ein kleiner Kreis von Mundharmonikafreunden zusammen und gründete den Mundharmonika-Club „Edelweiß“. Damals musi¬zierte man aber noch auf diato¬nischen Mundharmonikas d.h., man brauchte für jede Tonart ein ande¬res Instrument.
1939 wurde der Verein umbenannt in den 1. Mundharmonika-Verein Ulm.
Nach einer Unterbrechung während des 2. Weltkrieges stieg das Niveau des Orchesters ab 1953 unter der Leitung von Frau Sieglinde Schlegel stark an. Nach mehreren 1. Preisen errang das Mundharmonika-Orchester 1956 den Titel „Deutscher Meister“ und wurde 1958 Europameister.
Parallel dazu leitete Frau Schlegel ein Akkordeon-Orchester, das anfangs nicht zum Verein gehörte, aber ebenfalls sehr erfolgreich war: 1962 wurde es Deutscher Meister und 1964 Europameister.
Nachdem Frau Schlegel 1964 ihre Dirigententätigkeit aufgeben musste, übernahm der Ehrenvorstand und Gründungsmitglied Karl Baur die Leitung des Mundharmonika-Orchesters und konnte es zu zahlreichen Auszeichnungen führen.

Das Akkordeon-Orchester dagegen hatte sich aufgelöst, aber einige Spieler gründeten daraufhin ein Akkordeon-Ensemble. Da man an Wertungsspielen teilnehmen wollte und dies nur als Verein möglich war, schlossen sich die Akkordeonspieler dem Mundharmonikaverein wieder an.
Dieser benannte sich daraufhin 1971 um: der Harmonika-Verein Ulm-Söflingen war geboren.
In den 70er Jahren verlagerte sich das Interesse mehr und mehr auf das Akkordeon- und Melodica-Spielen. Das Mundharmonika-Orchester löste sich auf und im Jahr 1977 legte auch Karl Baur nach insgesamt 42-jähriger Tätigkeit als Vor¬stand sein Amt nieder.
Ab 1981 führte der Akkordeon-Spieler Franz-Leopold Kling fast 30 Jahre lang den Verein.
Glücklicherweise konnte die frühere Dirigentin Frau Schlegel 1985 die Tätigkeit als Dirigentin des Akkor¬deon-Orchesters wieder aufnehmen. Es folgten erneut große Erfolge mit zahlreichen Pokalen und Preisen. 1991 musste sie diese Arbeit end¬gültig aufgeben.
Parallel dazu wurde 1984 auch das Akkordeon-Ensemble wieder neu aufgelegt. Dietmar Schaber leitet das Ensemble bis heute.
1996 erspielte sich das Sextett in Kopenhagen, der dama¬ligen Kulturhauptstadt Europas, das „Diploma excellente".
1998 nahmen sowohl Ensemble als auch das Orchester noch einmal an Wertungsspielen teil. Beim Bezirkstreffen in Abtsgmünd erspielte sich das Ensemble in seiner Klasse einen 2. Preis, das Orchester unter seinem damaligen Leiter Thomas Svechla sogar den l. Preis.

Zum 60-jährigen Jubiläum 1992 reaktivierte der Ehrenvorstand Karl Baur noch einmal viele der ehemaligen Spieler und ein neues Mundharmonika-Orchester wurde gegründet. Es besteht bis heute.

Parallel dazu gab es auch ein Mundharmonika-Trio in wechselnder Besetzung. Sie spielten meist zu privaten Anlässen und auf Festen.
Ebenfalls im Jubiläumsjahr gründeten Karl-Heinz Pappler, Jochen Rebien und Horst Schätzle das letzte Mundharmonika-Trio. Nach mehr als 25 Jahren löste es sich im letzten Jahr auf, nachdem sie 2017 noch einmal für den Verein mit zusammen 190 Jahren Mundharmonika-Erfahrung beim Jahreskonzert auf der Bühne standen.
Aktuelles:
Heute gibt es drei Spielgruppen im Verein.
Zum einen gibt es das Akkordeon-Orches¬ter – seit 2001 unter der Leitung von Manfred Reistle. Des Weiteren gibt es das Akkordeon-Ensemble unter seinem Leiter Dietmar Schaber. Das Mundharmonika-Orches¬ter wird heute von Karl-Heinz Pappler geleitet.
Alle drei Spielgruppen leisten regelmäßig Ihren Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Ulm.
Die musikalischen Schwerpunkte bilden das Jahreskonzert mit konzertanter Unterhaltungsmusik im November, das von allen Spielern im Verein gemeinsam bestritten wird, und das Frühjahrskonzert im April/Mai, das die Akkordeon-Sparte allein veranstaltet.
Weitere Auftritte haben die Akkordeon-Spieler regelmäßig im Rahmen der Serenadenkonzerte auf dem Fischerplätzle, im Glacis Neu-Ulm, bei der Adventlichen Feierstunde in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Söflingen, bei Kirchenkonzerten und auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Münsterportal und in Söflingen.
Zusätzlich haben alle drei Spielgruppen auch Auftritte bei Gemeindefesten, Konzerten anderer Vereine, Seniorennachmittagen …
Dass die Spieler auch kulinarische Leckerbissen bereiten können, zeigt sich jedes Jahr am Schwörmontag, wenn es im Söflinger Klosterhof am Stand der Harmonika-Vereins wieder Söflinger Vesper mit Rettich, Tomate und selbstgemachten Kräuterkäsebrot gibt…
Bei dem Benefizkonzert am 17. November 2019 werden das Mundharmonika-Orchester, das Akkordeon-Orchester und das Akkordeon-Ensemble spielen. Die Spielerinnen und Spieler haben ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm vorbereitet.

Unter dem Motto „Konzert für 100 000“ bieten die Spielerinnen und Spieler mit Ihren Dirigenten einen Streifzug durch die Welt der Musik, bei dem für jeden Musikgeschmack etwas geboten sein dürfte.
Dabei sind viele alte und neue, bekannte oder auch weniger bekannte Melodien aus den Bereichen Oper, Operette, Musical, Filmmusik, Jazz und Swing. Von Gershwin bis Lehár, vom Phantom der Oper bis zu James Bond, von amerikanischen Volksweisen bis zu irischen Volkstänzen bieten die beiden Orchester und das Ensemble alles was das Herz begehrt.

Einlass ab 18 Uhr
UTOPIA Ltd. oder die Blüten des Fortschritts
Eine Punk-Operette vom Schlossplatztheater und The Metafiction Cabaret frei nach Gilbert & Sullivan

Das von sanften Wellen umspülte Utopia ist eine Insel voll Freude und Müßiggang. Aber die Idylle trügt und auf den zweiten Blick offenbaren sich Verfall und Lethargie. Schlaue Köpfe haben den Stillstand für sich nutzbar gemacht. Die Staatsform des dynamitgesteuerten Despotismus (die es erlaubt, den König jederzeit in die Luft zu sprengen, wenn er sich dem Willen seines Volkes widersetzt), wurde von dubiosen Beratern unterwandert. Da helfen nur ambitionierte Ideen aus anderen Teilen der Welt. Die Blüten des Fortschritts werden importiert und gedeihen prächtig – mit all ihren Nebenwirkungen und Kollateralschäden. Ein aberwitziger Reigen um Macht, Einfluss und verpfuschte Geschäfte nimmt seinen Lauf.

Operette trifft Punk – wilder Schlagzeugbeat auf OpernsängerInnen und der Chor ruft zur Revolution auf. Fertig ist die explosive Mischung. Das für seine ausgefallenen Musiktheaterproduktionen bekannte Schlossplatztheater und The Metafiction Cabaret, eine Band irgendwo zwischen Brecht und Burlesque, wagen sich an „Utopia Ltd. oder die Blüten des Fortschritts“ – eine steinalte Operette aus dem Jahr 1893 vom seinerzeit berühmten Dreamteam Arthur Sullivan und William Schwenck Gilbert und katapultieren sie ins 21.Jahrhundert!

Deutsche Rohübersetzung: Bettina Bartz, Textfassung: Steffen Thiemann
Bearbeitung und Liedtexte: Marc C. Behrens
Musikalische Bearbeitung: The Metafiction Cabaret

Mit: The Metafiction Cabaret (Marc C. Behrens, Kai Günther, Johanna Malchow, Richard Wutzke), Maja Lange (Sopran), Ingo Volkmer (Bariton) und dem Projektchor der Joseph-Schmidt-Musikschule

Regie: Birgit Grimm
Raum & Licht: Felix Grimm
Einstudierung Chor: Johannes Meißner
Dramaturgie: Martin Brandt

Das Projekt wird ermöglicht dank der Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Abteilung Kultur, des Fachbereichs Kultur sowie der BVV des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, des Förderkreis des Schlossplatztheaters und der degewo und der Kooperation und Unterstützung der Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick und der Reinbeckhallen.

PREMIERE
Mittwoch, 13. November 2019 um 19 Uhr, Reinbeckhallen

WEITERE TERMINE
Donnerstag, 14.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Freitag, 15.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Samstag, 16.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Sonntag, 17.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Donnerstag, 21.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Freitag, 22.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Samstag, 23.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen
Sonntag, 24.11.2019 – 19 Uhr, Reinbeckhallen

SPIELORT
Reinbeckhallen
Reinbeckstraße 17
12459 Berlin-Oberschöneweide

ANFAHRT
vom Alexanderplatz ca. 35 Minuten; S9, S45, S46 oder S 47
bis S Schöneweide, von dort Tram 67 oder 60 bis direkt vor die
Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.) oder vom Alexanderplatz
mit dem Auto ca. 25 Minuten

PREISGRUPPE SPEZIAL
Normalpreis: 23,00 Euro inkl. VVG
Ermäßigung A: 17,50 Euro (ALGI, Studenten, Azubi) inkl. VVG
Ermäßigung B: 8,70 Euro (BerlinPass, Schüler, Kinder) inkl. VVG

KARTEN
unter
http://www.schlossplatztheater.de, an allen bekannten
Vorverkaufstellen oder im Büro des Theater:
Alte Möbelfabrik, Karlstr. 12, 12557 Berlin (2.OG links)
Di 12–16 Uhr, Mi 16–19 Uhr, Do 14–16 Uhr

INFOS
unter 030-6516516 oder info@schlossplatztheater.de

Einlass 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung!

Veranstaltung ausverkauft!

Berlin

17.11.2019
19:00 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Klassik-Sinfonie-Konzert
Das Musikollegium Freiburg besteht als Sinfonieorchester seit 1988.
Es tritt mehrmals jährlich mit Sinfonie- und Solokonzerten aus Klassik, Romantik und Moderne in Freiburg und der Region an die Öffentlichkeit. Begabte Amateure jeden Alters und Berufs finden sich mit professionellen Musikern zusammen, um Werke auf hohem Niveau aufzuführen.

Michael Kuen erhielt seine Ausbildung für Violine und Kammermusik bei Jörg Wolfgang Jahn und Mitgliedern des Quartetto Italiano. Er war Mitglied des Quatuor Modigliani und spielte im Ensemble Modern. Nach Dirigierstudien bei Leon Barzin in Paris und Gerhard Samuel dirigiert er u.a. die Musici de Praga, die Sinfonietta Tübingen, die Philharmonie Südwestfalen, das Dvorak-Kammerorchester Prag. Mitschnitte beim SWR und CD Produktion für die Deutsche Grammophon Gesellschaft. Michael Kuen leitet das Musikkollegium Freiburg seit 1991.

Friedmann Amadeus Treiber, geb. 1971 in Offenburg, erhielt den ersten Violinunterricht mit 5 Jahren von seinem Bruder Felix. Danach folgten insgesamt 10 Jahre Studien bei Wolfgang Marschner (MHS Freiburg i. Br.) und Hansheinz Schneeberger (MHS Basel). Nach dem Abitur 1990 erwarb er an der Musikhochschule Basel 1991 das Solistendiplom und 1992 das Lehrdiplom für Violine. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Internationale Konzerttätigkeit solistisch und als Kammermusiker und mit namhaften Orchestern (u.a. SWR-RundfunkOrchester, Nürnberger Sinfoniker, Stettiner Philharmonie, Sinfonieorchester Basel, Barossa Festival Orchestra Australien). Rundfunkaufnahmen seit 1985 im Deutschlandfunk, SWR, Schweizer Radio DRS, Australian Broadcast Corporation, CD-Einspielungen u.a. mit Solowerken von Westhoff, Bach, Paganini, Reger, Bartók, Treiber und Henze, ebenso im Duo mit dem Gitarristen Klaus Jäckle, mit Ensemble Aventure Freiburg und Ensemble Phoenix Basel. Sein Repertoire umfasst zahlreiche Werke für Violine solo, Kammermusik, sowie Violinkonzerte aller Epochen. Außerdem ist
er Konzertmeister des Ensemble Phoenix Basel und Primarius des Ensemble Aventure Freiburg i. Br. Er spielt auch Klavier und Viola und entfaltet außerdem eine rege Tätigkeit als Komponist. Seit Dezember 2016 ist Friedemann A. Treiber Dozent für Hauptfach Violine an der Kalaidos-Musikhochschule Schweiz.

Einlass 18:30 Uhr

Karten an allen Reservix Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse
Tim Fischer

Zu seinem 30. Bühnenjubiläum lässt es der Sänger und Schauspieler Tim Fischer richtig krachen! Gemeinsam mit seiner Band, bestehend aus den Spitzenmusikern Jo Ambros, Rainer Bielfeldt, Bernd Oezsevim und Oliver Potratz, geht er auf große Tournee.

Unter dem Titel „Zeitlos“ singt Tim Fischer für ihn neu geschriebene Songs und Balladen vom Traumgespann Edith Jeske & Rainer Bielfeldt sowie von Barbara Berrien, Erdmann Lange, Thomas Paul Schepansky und anderen. Ganz nach Fischer-Manier covert er mit diebischer Freude und großer Leidenschaft seine Lieblingsstücke der Song-Createure Bernhard Bentgens, Lucy van Kuhl, Sebastian Krämer oder Thomas Pigor und verleiht ihnen seine ganz eigene Note. Selbstverständlich wird Tim Fischer an diesem Abend auch seine großen Hits singen – in frischem, musikalisch zeitlosem Gewand.

„Musik war schon immer meine Lieblingsdroge“, sagt Tim Fischer. „Unzählige Sängerinnen und Sänger haben mich inspiriert. Das wahre Wunder allerdings sind die Lieder selbst. Sie sind der magische Schlüssel zum Innersten des Publikums. Die Themen können von unendlicher Trauer bis zur albernen Überdrehtheit reichen. Wichtig ist nur, dass sie uns verbinden, Mut machen, Halt geben, Akzeptanz fördern, von Vorurteilen befreien, zum Lachen bringen und versteinerte Herzen erweichen.“

„Die Stimmungswechsel stehen knapp vor dem Kollaps. Bei Tim Fischer lernen wir spielend etwas über die Einsamkeit, Zärtlichkeit und Grausamkeit im Leben. So schamlos er sich lustig machen kann, so ernst nimmt er individuelles Leiden und menschlichen Schmerz. Sentimentalitäten unterwirft er dem Härtetest. Eskapaden feuert er wie ein Repetiergewehr – erbarmungslos und treffsicher. Heften wir ihm also ein Prädikat an die schmale Brust, das einst Visconti auf Romy Schneider münzte: Sie sei die großherzige Begegnung mit der Katastrophe. Voilà, da haben wir Tim Fischer, wie er leibt und lebt." Andreas Wilink, Westdeutsche Zeitung

Jo Ambros – Gitarre
Rainer Bielfeldt – Piano
Bernd Oezsevim – Schlagzeug
Oliver Potratz – Bass und musikalische Leitung

Die CD "Tim Fischer – Zeitlos" erscheint am 11. Oktober 2019 zum Tourneestart (Label: Tim Fischer Chansons / Vertrieb: Sony).

Nürnberg

17.11.2019
20:00 Uhr
ORNAMENT

Im Zentrum des Abends steht die Geschichte der Zuleikha, einer faszinierenden und schillernden Figur, die sowohl in der persischen als auch in der abendländischen Geschichte verwurzelt ist. Sie inspirierte persische und abendländische Dichter wie Hafez, Ferdowsi und Goethe.
Ihr lustvolles Handeln stellt ein System (auch ihr eigenes) auf den Kopf, und zu ihrer Verteidigung strebt sie ungewöhnliche Experimente an. Das Libretto von Michaela Vieser (Berlin) und Amir Hassan Cheheltan (Teheran) nähert sich dieser Gestalt in einer im modernen Teheran verorteten Interpretation, aus der sowohl Zuleikhas „historisches Ich“ als auch ihre Träume und Visionen gleich Ornamenten herauswachsen.
Zuleikhas Geschichte wird in einer zeitgenössischen Komposition vertont, welche das musikalische Phänomen des Ornaments erforscht, das sowohl in der persischen als auch in der europäischen Musik eine bedeutende Rolle spielt. Fälschlich wurde es oft als nicht zur “Substanz” der Musik gehörend verstanden und daher künstlerisch bisher kaum gewürdigt. Tatsächlich führt es zu den Tiefenstrukturen von Musik und wird hier als DNA beider Musiktraditionen verstanden. Es deckt gemeinsame Wurzeln und Zusammenhänge selbst zwischen scheinbar weit entfernten musikalischen Kosmen auf.
In ihrer abendfüllende Komposition verschmelzen Arne Sanders (Berlin) und Amen Feizabadi (Teheran) persische und abendländische Musikkultur und schaffen so Räume für eine neue musikalische Sprache, fernab jeglicher Exotismen. Dabei werden die Musik- und Gesangskulturen anhand ihrer Ornamentik, in der persischen Musik unter anderem als tahrir bezeichnet, so vermischt, dass das klangliche Ergebnis eine eindeutige geographische Verortung irrelevant macht. Das Fremde wird zum Eigenen, das Eigene zum Fremden.

Nach einem Libretto von Amir Hasan Cheheltan & Michaela Vieser
Komposition: Amen Feizabadi & Arne Sanders mit Reza Behboudi (Schauspiel)
Claudia van Hasselt & Mahbobeh Golzari (Gesang), Rouzbeh Motia (Santur), Farhang Moshtagh (Kamantsche), Valentina Bellanova (Ney/Flöten), Adrienn Illés (Clavichord)
Lotte Greschik (Regie), Nicolas Wiese (Projektionen), Marianne Heide (Kostüme), Yalda Yazdani (Kuratorium), Johann Günther (Recording Producer)
Künstlerische Leitung: FrauVonDa // Claudia van Hasselt & Lotte Greschik

Eintritt: 17 €, erm. 13 €,
Reservierungen: karten@ornament2019.de (16.+17.11.) und info@klangwerkstatt.de(nur 17.11.)
Veranstalter: FrauVonDa
In Kooperation mit : Klangwerkstatt, initiative neue Musik e.V. Berlin, Goethe Institut

Druckversion als PDF
ICS-Datei für elektronischen Kalender 16.11.2019
ICS-Datei für elektronischen Kalender 17.11.2019

Berlin

17.11.2019
20:00 Uhr
Ian Paice

Rock & Blues
19:30 Uhr | Eintritt 55,- Euro | Abendkasse 60,- Euro | unbestuhlt

Auf den Spuren der großen Band Deep Purple

Ian Paice ist der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und aktuell das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple. Jetzt kommt er mit der Band Purpendicular auf Tour um seine Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show auf die Bühne zu bringen. Ian Paice ist dabei live und ganz nah in Clubatmosphäre zu erleben. Da wird keine Videoleinwand benötigt, denn Ian Paice wird nur wenige Meter vom Publikum entfernt über zwei Stunden seine einzigartige Spielweise aufführen. Zu hören gibt es Deep Purple Klassiker wie „Child In Time“, „Black Night“, „Smoke On The Water“, „Woman From Tokyo“ und „Hush“.

Deep Purple wird seit den 70er Jahren als eine der innovativsten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten gefeiert und daran hat das Schlagzeugspiel von Paice einen großen Einfluss. Ihre Musik ist gekennzeichnet durch die Ausgewogenheit zwischen genialer Musikalität und monumentaler Einfachheit. Paice selbst spielte neben Deep Purple unter anderem auch bei Whitesnake, Gary Moore sowie bei Soloprojekten von Jon Lord, Paul McCartney und Pete York von der Spencer Davis Group.

Die Band Purpendicular, die von Ian Paice und Joe Lynn Turner sogar als „beste Deep Purple Tribute Band der Welt” bezeichnet wurde, besitzt die Fähigkeit, die einzigartige Magie von Deep Purple, die für den Erfolg der legendären Rockband verantwortlich ist, bei jedem Auftritt live zu vermitteln. Selbst Ritchie Blackmore sagt „Purpendicular ist eine exzellente Band“ und Roger Glover meinte nach seiner Performance mit Purpendicular in Basel 2012 „Sie klingen frisch und es ist eine große Freude mit ihnen zu spielen“. Deshalb spielten auf dem ersten Album „tHis is the tHing“ neben Ian Paice als weitere Gäste auch Steve Morse, Don Airey, Roger Glover und Neil Murray mit. Auf dem aktuellen Album „Venus to Volcanus” gibt sich wiederum Ian Paice die Ehre am Schlagzeug. Als weiterer Gast ist der ehemalige Rainbow Keyboarder Tony Carey zu hören. Das Album schaffte es bis in die Top 20 der Deutschen Metal-Rock-Charts.

Konzert Bundesjazzorchester

Am 17. November gastiert das Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter der Leitung von Niels Klein gemeinsam mit israelischen Musikern und einem multimedialen Konzertprogramm zum 100. Bauhaus-Jubiläum im Kunstkraftwerk Leipzig.

Mit Unterstützung und auf Einladung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat präsentiert das Bundesjazzorchester am 17. November gemeinsam mit Studenten des Center for Jazz Studies am Israel Conservatory of Music Tel Aviv in einer gemischten deutsch-israelischen Bigband mit Vokalensemble das Stummfilmprogramm „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“.

Gemeinsam mit der Eastman School of Music (USA) und dem Archiv des George Eastman Museum Rochester (USA) wurden acht mustergültige Filme von Bauhausprotagonisten bzw. mit Bauhausbezug aus der Zeit der 20er und 30er Jahre ausgewählt, auf deren Basis aktuelle Kompositionen renommierter deutscher und amerikanischer Jazzkomponisten entstanden sind:

•             Ansgar Striepens: „Der Sieger – Excelsior unverwüstlich“ (Walter Ruttmann)

•             Ansgar Striepens: „Das Ornament des verliebten Herzens“ (Lotte Reiniger)

•             Ansgar Striepens: „Das Geheimnis der Marquise“ (Lotte Reiniger)

•             Christopher Dell:  „Lichtspiel“ (László Moholy-Nagy)

•             Gebhard Ullmann: „Berliner Stillleben“ (László Moholy-Nagy)

•             Bill Dobbins: „Marseille Vieux Port“ (László Moholy-Nagy)

•             Julia Hülsmann: „Großstadt-Zigeuner“ (László Moholy-Nagy)

•             Niels Klein: „Lobsters“ (László Moholy-Nagy)

•             Oliver Schneller: „White City“

Literatürk-festival 2019

Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung. Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat. Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer.

Thomas Ebermann,

ist Autor, Publizist und Dramaturg. Jahrelang hat er satirische und szenische Lesungen veranstaltet. Für seine Arbeiten wurde er 2012 vom Auschwitz-Komitee mit dem Hans-Frankenthal-Preis ausgezeichnet. Zuletzt bestritt er einen Abend im Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter dem Titel „Thomas Ebermann beleidigt Helmut Schmidt“.

 Thorsten Mense,

ist Soziologe, Journalist, Autor und Filmvorführer. 2016 erschien sein Buch „Kritik des Nationalismus“ (Schmetterling Verlag). Er ist Mitglied im Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR), schreibt, publiziert und hält Vorträge und Workshops. Irgendwann bekam er einmal den Alternativen Medienpreis verliehen. Er hat keine Ahnung von Theater.

Danza Contemporánea de Cuba

»Coil«

Julio César Iglesias Ungo Choreografie

Hangedup, Aron Family, Nina Simone, Monoloc Musik



»Equilux«

Fleur Darkin Choreografie

Torben Sylvest Musik



»El criterio del camello«

George Céspedes Choreografie

Alexis De La O, Nacional Electrónica Musik



Danza Contemporánea de Cuba



Es ist der afro-karibische Rhythmus, der in jedem lateinamerikanischen Tänzer vibriert und Danza Contemporánea de Cuba so besonders macht: Hier wird die Moderne mit ihren manchmal erdenschweren Themen durch die überbordende Energie der kubanischen Tänzer aufgemischt, die in sämtlichen Stilen hervorragend ausgebildet sind. Fernab der gängigen Klischees zeigt die 1959 gegründete Kompanie hier eine erstaunlich politische, zeitgenössische Seite Kubas. Danza Contemporánea de Cuba blickt auf eine ebenso lange Geschichte wie das Nederlands Dans Theater zurück. Scharfsinnig und mit Biss konfrontieren die jungen Choreografen die gegensätzlichen Traditionen, in denen sie leben.



Direktor Miguel Iglesias Ferrer lädt immer wieder europäische Gastchoreografen wie Fleur Darkin ein, die mit ihren dunklen Tanztheaterstücken lange das Scottish Dance Theatre leitete. In »Equilux« sucht sie nach der Balance zwischen Licht und Schatten im Leben der Menschen. George Céspedes, inzwischen der führende Avantgarde-Choreograf Kubas und auch in Europa mit Preisen bedacht, bewegt große, martialische Gruppen. Und Julio César Iglesias Ungo entwirft mit seinem dynamischen, experimentellen Stil beckettsche Szenarien, die um Zyklen und Rituale kreisen.


Ludwigsburg

17.11.2019
19:00 Uhr
Klavierkonzert mit Anne Riegler

Klavierkonzert mit Anne Riegler

Die gemeinnützige Norbert Janssen Stiftung fördert junge Talente mit Leidenschaft, die ohne wirtschaftliche Unterstützung ihre Aus- und Weiterbildungsziele nicht verwirklichen könnten.

Am 17. November 2019 um 18 Uhr spielt die Pianistin Anne Riegler ein Klavierkonzert mit Kompositionen aus verschiedenen Epochen und führt das Publikum mit Erklärungen und Geschichten rund um die Werke und deren Komponisten durch das Konzert. Ihre musikalische Ausbildung erhielt Anne Riegler unter anderem an der Musikhochschule in Würzburg, dem Konservatorium in Sankt Petersburg und an der Mannes School in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Heute lehrt Anne Riegler Klavier an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg.

Karten können Sie unter info@janssen-stiftung.de reservieren. Der Eintritt ist frei - über Spenden freuen wir uns!

 

_________________________

18:00 Uhr
Eintritt frei
Reservierung unter info@janssen-stiftung.de
Halle 4

München

17.11.2019
18:00 Uhr
Der Beweis

Heiglhoftheater Der Beweis

Als Genie galt Mathematiker Robert. Doch dann begann er überall Codes und geheime Botschaften zu sehen, glitt ab in einen Zustand geistiger Umnachtung. Seine Tochter Catherine stellte ihr eigenes Leben hintenan, brach ihr Studium ab und pflegte ihren Vater. Nun, nach seinem Tod, bleibt sie verbittert und verwahrlost zurück, geplagt von der Frage, ob sie womöglich dasselbe Schicksal ereilen wird. Vorsichtig fasst sie Vertrauen zum Studenten Hal, der Roberts Aufzeichnungen sichtet. Auf einmal taucht dabei ein mathematischer Beweis auf, der als schier unmöglich galt. Stammt dieser von Robert – oder hat Catherine ihn geschrieben, wie sie felsenfest behauptet?

Das Heiglhoftheater präsentiert das mit dem Tony-Award und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Schauspiel „Der Beweis“ des US-amerikanischen Dramatikers David Auburn als emotionales Kammerspiel um die Frage nach dem Grenzverlauf zwischen Genie und Wahnsinn, und wie sich dieser verschiebt, wenn plötzlich auch noch Liebe im Spiel ist.


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Eintritt: 14,00 €

Ermäßigt: 10,00 €
Tickets: besuch@heiglhoftheater.de
Halle 1

München

17.11.2019
18:00 Uhr
Concert en Trio

Claude Debussy und Dimitri Shostakovich: zwei Repräsentanten unterschiedlicher musikalischer Zentren Europas im Dialog. Sanft, herb, optimistisch, traditionell: ein Nachmittag mit Facettenreichtum.

Yann Metzmacher – Violine

Sati Jimenez – Violoncello

Daniel Bucurescu – Klavier

Schwartzsche Villa, Großer Salon

Veranstalter: Daniel Bucurescu

Eintritt: 15 € (10 €)

Karten/Infos: daniel.bucurescu@web.de / 0173 187 08 27

Berlin

17.11.2019
17:30 Uhr
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Zum Mittelpunkt der Erde sind es nur ungefähr 6.300 km. Und doch wissen wir über das Innere unseres Planeten weniger als über den Mars. Das wird sich ändern mit DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE frei nach Jules Vernes gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1864. Jedenfalls für die kleinen und großen Zuschauer, die den Helden dieses Balletts auf ihrem abenteuerlichen Weg unter die Erdoberfläche folgen und Zeugen ihrer Erlebnisse werden. Manuel-Joël Mandon setzt in seinen Choreografien vielfältigste Tanzstile bis hin zur Akrobatik virtuos und wirkungsvoll ein.

Cottbus

17.11.2019
17:00 Uhr
Podium Gitarre

Studierende der HfK Bremen präsentieren klassische und zeitgenössische Gitarrenmusik. Leitung: Prof. Jens Wagner


Eintritt frei

Bremen

17.11.2019
16:00 Uhr
Deutschlands November

Regina Mudrich spielte auf Konzerten ehe sie Lesen oder Schreiben konnte. Im Frühförderungsprogramm der DDR wurde sie streng klassisch zur Violinistin ausgebildet. Sie besuchte die Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar und war Schülerin von Prof. Hasch. Nach einem Studium für Musik, Musikwissenschaft, Kunst und Geschichte in Weimar, Hannover und Oldenburg öffnete sie ihren musikalischen Horizont und begann frühe Bluesmusik, Rock und Folk-Music zu spielen und Künstler der verschiedenen musikalischen Genres zu begleiten - ihr Spektrum reicht von Experimenteller Musik über Folk, Rock, Blues, traditionellem Jazz bis hin zur Klassik. Sie überzeugt durch ihr sensibles und facettenreiches Improvisationsgeschick.

 

Regina spielte mit verschiedenen internationalen Künstlern aus verschiedenen musikalischen Genres zusammen, wie zum Beispiel Marco Marchi And The Mojo Workers (CH), Brett Hunt (AUS), Depui (NO), Kirsten Thien (USA), Sofia Talvik (SE), David Evans (USA), Eleanor Ellis (USA), Todd Day Waits Pigpen (USA), Mats Hedberg (SE), Elisabeth Cutler (USA/IT), Lucy Ward (UK), Marco Testony (IT) und Tony Esposito (IT) um nur einige wenige zu nennen. Sie nahm 2003 und 2008 Alben mit dem Rialto Salon Quartett auf, eine davon ein Livemitschnitt in der Berliner Philharmonie. In den vergangenen Jahren arbeitete sie an mehreren CD-Produktionen verschiedener Blues-, Folk- und Rockmusiker mit. 

09.11.19, 20:00 Gewoelbe Vegesack

Zum Thema "Deutschlands November" präsentiert Regina Mudrich ein musikalisch-lyrisches Programm. Historische Ereignisse wie Novemberrevolution 1918, Hitlerputsch 1923, Reichspogromnacht 1938 und der Fall der Mauer vor 30 Jahren werden musikalisch verarbeitet.

(ca. 2 Stunden inkl. Pause)

Dem Kaffee auf der Spur!

Kaffee begleitet viele von uns durch den Alltag – morgens beim Frühstück, beim Gespräch mit Freunden, als Espresso nach dem Abendessen. Aber Kaffee ist sov iel mehr als das, Kaffee hat uns kulturgeschichtlich seit Jahrhunderten geprägt. Kaffeehandel hat Länder miteinander vernetzt, Kaffeehandel war Auslöser von Ausbeutung und Sklaverei. Welche Rolle spielt Kaffee in Ihrem Leben? Diskutieren Sie mit uns und geben Sie Ihre Kaffeegeheimnisse preis.

Keine Anmeldung erforderlich, kostenlos.

Das Café International ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs unterschiedlicher Kulturen. Ein offener Raum für alle, die Lust haben, sich bei Kaffee oder Tee zu einem bestimmten Thema auszutauschen.

Friedrichshafen

17.11.2019
15:00 Uhr
Kindertheater: Ronja Räubertochter

Zum Donnerdrummel noch mal...!
Seit Räuberhauptmann Borka mit seiner Sippe in die geteilte Burg des Räuberhauptmanns Mattis eingezogen ist, gibt es nur noch Streit zwischen den Banden. Zwei musikalische Räuber spielen, singen, flöten, zwitschern und jubilieren; sie erzählen die Geschichte der wunderbaren Geburt von Ronja, der Räubertochter, aber auch von Streit und Kampf. Was ist mein, was ist dein, wer soll der Stärkste sein... Das wollen die Räuber schließlich beim Schattenboxen herausfinden. Doch ihre Kinder, Ronja Räubertochter und Birk Borkasohn, freunden sich an und haben da eine viel bessere Idee, wie der Konflikt zu lösen wäre. Sie ziehen gemeinsam in eine Bärenhöhle im Wald. Und der ist voll von Druden, Gnomen, Rumpelwichten und Abenteuern.
„Das Dorftheater Siemitz hat die Geschichte spannend, unheimlich fröhlich und rasant in Szene gesetzt“ (Rückblick Intern. Figurentheaterfestival Husum).

Ein Gastspiel vom Dortheater Siemitz mit Sabine Zinnecker und Dietmar Staskowiak  

für alle ab 6 Jahren / Dauer: ca. 60 Min.

Weitere Informationen unter www.jungebuehne.ludwigsburg.de

Eintritt: 5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind bei Kindergartengruppen und Schulklassen

Telefonische Kartenreservierung: 07141 910 3245 oder E-Mail: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

17.11.2019
15:00 Uhr
Politische Gewalt in Baden-Württemberg

Der Mord an einem Schriftsteller 1819 führte zur Einschränkung der Bürgerrechte. In der angespannten politischen Situation der Weimarer Republik erschütterten gleich mehrere politisch motivierte Morde die Öffentlichkeit. In den 1970er Jahren führte der Terror der RAF Politiker und Bürger an die Grenzen des Rechtsstaats. Die Führung beleuchtet die Geschichte politisch motivierter Gewalt in Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte

Kosten: 5 € (zzgl. Eintritt)

Stuttgart

17.11.2019
14:30 Uhr
Im Gespräch I Wu Tsang & Fred Moten

Die Zusammenarbeit mit dem Dichter und Kulturtheoretiker Fred Moten prägt Wu Tsangs Werk seit 2013. Anlässlich der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" kommen sie im Gropius Bau zusammen, um über kollaborative künstlerische Prozesse und gemeinsame Bezugspunkte zu sprechen.

Wu Tsang nutzt kollaboratives Arbeiten als Strategie, um ein konventionelles Verständnis von Autor*innenschaft infrage zu stellen. So stammt der Ausstellungstitel "There is no nonviolent way to look at somebody" aus dem Essay "Sudden Rise at a Given Tune" (seit 2017), der von und mit Fred Moten verfasst wurde. Der Text findet sich in vielen der ausgestellten Arbeiten wieder, wie etwa auf der Skulptur "Sustained Glass" (2019) und in der Soundarbeit "Sudden Rise, Dub 1" (2019).

Fred Moten (*1962, USA) ist ein Dichter und Kulturtheoretiker, dessen Fokus auf Black Studies und Performancetheorie liegt. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehört "Die Undercommons: Flüchtige Planung und schwarzes Studium", das er mit 2013 Stefano Harney verfasste.

Wu Tsang (*1982, USA) war 2018 die erste "In House: Artist in Residence" des Gropius Bau. Vom 4. September 2019 bis 12. Januar 2020 ist ihre Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" im 1. Obergeschoss zu sehen.

Berlin

17.11.2019
14:00 Uhr
Von Verfluchungen und Liebesschwüren: Römische Inschriften und Graffiti aus NIDA

Frankfurt am Main

17.11.2019
11:00 Uhr