W.A. Mozart: Così fan tutte

Samstag, 02.02.2019 um 19:00 Uhr

Wilhelma Theater
Neckartalstr. 9, 70376 Stuttgart


Tickets
ab 9,80 €


COSÌ FAN TUTTE So machen es alle! (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird, schreibt der Humorist Loriot in seinem ...



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W.A. Mozart: Così fan tutte - Premiere
COSÌ FAN TUTTE

„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
COSÌ FAN TUTTE

„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
COSÌ FAN TUTTE

„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
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„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
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„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
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„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
COSÌ FAN TUTTE

„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen
W.A. Mozart: Così fan tutte
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„So machen es alle!“ (gemeint sind alle Frauen) - diese 1790 in Wien uraufgeführte Oper ist nach „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ die dritte und letzte Zusammenarbeit Mozarts mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte. Die beiden schufen damit ein fulminantes, neapolitanisches Verwirrspiel rund um Liebe, Verführbarkeit, Untreue und Eifersucht. „Die Oper ist derart unanständig, dass sie in Deutschland meist italienisch gesungen wird“, schreibt der Humorist Loriot in seinem Opernführer. Was als harmloser Verkleidungsspaß beginnt, in dem zwei junge Männer die Treue ihrer Verlobten überprüfen und - mit angeklebten Schnurrbärten als Orientalen kostümiert und so von ihren Bräuten unerkannt - jeweils die Partnerin des anderen zu verführen versuchen, wird für die jungen Paare zu einer „Schule der Liebenden“ (wie das Stück im Untertitel heißt), in der die Schüler bei der Erkundung ihres Gefühlslebens durchaus schmerzhafte Lektionen über sich selbst und den jeweils anderen zu verkraften haben. Auf Grund seiner Handlung galt das Stück schon bald nach seiner Uraufführung als frivol, albern und oberflächlich. Heute als einzigartiges Meisterwerk anerkannt, wurde es im ganzen 19. Jahrhundert - unter anderem von Komponisten wie Beethoven und Wagner - heftig abgelehnt und wenn, dann nur in entstellenden Bearbeitungen und Umarbeitungen aufgeführt, die versuchten, die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung und die moralischen Verfehlungen der handelnden Figuren zu rechtfertigen oder ganz zu beseitigen. Dazu noch einmal Loriot: „Aus heutiger Sicht sieht die Sache allerdings anders aus: Die Damen haben nur bewiesen, dass sie nichts gegen Ausländer haben.“

Nun erarbeitet der Regisseur Olivier Tambosi mit Studierenden der Opernschule der HMDK das Stück für das Wilhelma Theater und zeigt seine Sicht auf eines der faszinierendsten und vieldeutigen Werke der gesamten Operngeschichte.

Mit Studierenden der Opernschule der HMDK und dem
Stuttgarter Kammerorchester
ergänzt durch Studierende der Instrumentalklassen der HMDK.

Musikalische Leitung: Richard Wien
Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Kersten Paulsen

Eventdaten bereitgestellt von: Konzertkasse