Donnerstag, 09.05.2019
um 16:30 Uhr

Tourist-Info Schaufenster Fischereihafen
Am Schaufenster 5
27572 Bremerhaven




Achtung! Diese Angaben betreffen nicht Sonderfahrten.
Online NUR bis 5 Tage vor dem Termin buchbar!
Wenden Sie sich bitte an den Veranstalter: 0471 41 41 41.
Geführte Fahrt durch die Stadt sowie den Überseehäfen mit Container- und Autoterminal.
1. Zustieg: Schaufenster Fischereihafen, Comfort Hotel
2. Zustieg: Havenwelten, am Deutschen Schifffahrtsmuseum (10 Minuten später)
3. Zustieg: Havenwelten, am Zoo am Meer (weitere 5 Minuten später)
Ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass muss während der Fahrt mit sich geführt werden!
Veranstaltungsdauer ca. 2 Stunden
Rollstuhlfahrer bitte die Zustiege 1 oder 3 nutzen, da es beim DSM keinen Bordstein gibt.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

05.12.2019
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

05.12.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

05.12.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

05.12.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

05.12.2019
12:00 Uhr
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

05.12.2019
Wunderkammer Olbricht

Die Wunderkammer Olbricht ist permanent im me Collectors Room Berlin zu sehen. Die Auswahl und Qualität ihrer Objekte ist weltweit einzigartig. Mit ihren über 300 Exponaten aus Renaissance und Barock gehört sie zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.

Wunderkammern entstanden erstmals während Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden.
Sie erzählen uns heute viel über die Weltanschauung wie auch den Wissensstand ihrer Zeit.

Unsere Wunderkammer erweckt diese Tradition in zwei Ausstellungsräumen zu neuem Leben und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Vergangenheit. Heutige Besucher werden, wie ihre Vorfahren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert, von den kostbaren Kuriositäten ins Staunen versetzt.
Sei es durch das Horn des sagenumwobenen Einhorns, das heute vom Kenner als Stoßzahn des Narwales entlarvt wird, einen lichtdurchfluteten Bernsteinspiegel, den Kokosnuss-Pokal aus dem Besitz Alexander von Humboldts, einen präparierten Riesenturako, oder durch Kabinettmöbel, die nur dem neugierigsten Betrachter ihre Geheimnisse offenbaren.

Berlin

05.12.2019
01:20 Uhr
Überblicksführung: Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden.
  
Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s/w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts sowie farbfotografische Studien.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner ist ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

05.12.2019
15:00 Uhr
N o r d k u r v e - N o r d k u r v e
Liza Kos - Comedian
Liza Kos kommt aus Moskau. Mit 15 zieht sie mit ihren Eltern aufs Land – nach Deutschland. Hier will und muss sie sich integrieren und lernt die Landessprache, die sie auch bald perfekt beherrscht: Türkisch! Nach vier Jahren unterm Kopftuch, hängt sie dieses an den Nagel und beschließt eine „richtige Deutsche“ zu werden. Um dies zu erreichen und die Integration endlich abzuschließen meldet sie sich in Aachen in einem Karnevalsverein an und beginnt Öcher Platt zu lernen.
Tino Bomelino
Man muss die Dinge nur zu Ende
Tino Bomelinos Eigenschaften: fröhlich, neugierig, freundlich, flink, lieb, depressiv, verschmust, lustig.
Verträglich mit Männern und Frauen? – JA¹
Inhalt des Soloprogramms:
Stand-Up, Musik, Loop-Station, conditio humana, Duplos, Comics, lustige Tiere, – hier ist für jeden was dabei.
Liese-Lotte Lübke
Kann man überhaupt noch von Kabarett sprechen, wenn die musikalisch dargebotenen Themen so sehr unter die Haut gehen, dass sie dazu anregen intensiv über sich selbst nachzudenken? Liese-Lotte Lübke öffnet die Schubladen in unseren Köpfen und Herzen, studiert ihren Inhalt schmerzhaft gründlich, arbeitet sich bis in den allerletzten Winkel vor, kippt uns den verstaubten Kern mancher, die wir jahrelang mühsam mit viel Gerümpel zugestellt haben schonungslos direkt vor unsere Füße und bringt einige darin tief vergrabene Erbstücke zurück ans Licht.
CLEO´s Christmas - CLEO & Jan Luley
Foto (c) Runa Hansen
Cleo (Gesang, Geige) // Jan Luley (Piano, Gesang) // Paul G. Ulrich (Kontrabass)

„Cleo’s Christmas“ ist eine besondere Zusammenstellung aus klassischen Weihnachtssongs des Great American Songbooks in eigens für dieses Programm geschriebenen Arrangements zwischen Swing, Pop, karibischen Grooves und Blues. Die unterhaltsame Mischung aus wohlbekannten wie auch seltener gehörten Songs („Christmas Time In New Orleans“ des großen Louis Armstrong oder „Creole Jingle Bells“, eine Adaption des Klassikers in kreolisch-karibischem Groove), beschert Liebhabern weihnachtlicher Jazzmusik einen Abend voller Vergnügen und Vorfreude auf Weihnachten. CLEOs Musik atmet die Tiefe und emotionale Intensität des Blues. Sie ist nicht nur Sängerin, sondern auch als Musikerin auf Gitarre, Klavier und Geige überzeugend. Ein mitreißender Gumbo aus Swing, Blues und Soul inspiriert von amerikanischen Gospel-, Blues und Jazz-Künstlern wie Sarah Vaughan, Eva Cassidy, Gregory Porter oder Natalie Maines von den Dixie Chicks.
Jan Luley beweist am Piano, dass traditioneller, swingender Jazz nicht zwangsläufig museal verstaubt klingen muss. Er haucht dem klassischen Jazz eine unerschöpfliche Vitalität ein. Dabei fließt das musikalische Erbe von Musikern wie Jelly Roll Morton, James Booker und Erroll Garner, aber auch das eines Fats Wallers oder Thelonius Monks ebenso mit ein, wie der Spirit zeitgenössischer Musiker aus New Orleans. Am Kontrabass spielt Paul G. Ulrich, der zu den versiertesten und swingendsten Bassisten Europas zählt und lange Jahre im Trio von Paul Kuhn spielte.

FAZIT: Freuen Sie sich auf einen Konzertabend voll augenzwinkerndem Spielwitz, virtuoser Instrumentalkunst und einer fantastischen Stimme!

http://www.luleymusic.de

Fürth

05.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
MAYBEBOP - Weihnachtsprogramm Für Euch
MAYBEBOP – „Weihnachtsprogramm Für Euch"

„Für Euch“ heißt das neue XmasSpecial der vier jungen Männer. Während der Weihnachtszeit frohlockt maybebop durch Deutschland.

MAYBEBOP - das sind vier charakterstarke Typen aus Hamburg, Berlin und Hannover. Unentwegt sind sie auf Tour, an die 100.000 Besucher strömen jedes Jahr in ihre Konzerte.

Diesmal hat die Band sich des Themas „Weihnachten“ angenommen. Aber MAYEBOP wären nicht MAYBEBOP, wenn sie diesem Komplex keine neuen, unerwarteten Seiten abgewinnen würden: Musikalisch wie inhaltlich wildert die Band abseits des oberflächlichen Rührungs-Kitsch’ und trifft damit immer ins Schwarze. Die eigenen Songs wie „Adventskalender im September“, „Happy Meal“, „Weihnachtswunder“ oder „Geburtstag bei Gotts“ gehen ins Ohr, sind genial gereimt und fantastisch gesungen – und bieten bei allem entwaffnenden Esprit doch stets noch eine wohltuende tiefere Ebene, wodurch sie zu popkulturellen Kabinettstücken werden. Ob berührend schlicht wie bei „Der alte Mann“, unfassbar virtuos wie beim jazzigen „Joy To The World“ oder enthemmt albern wie bei der kultigen Reggae-Version von „Mary’s Boy Child: MAYBEBOP bedienen jedes Genre mit traumwandlerischer Sicherheit. Und mit „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ oder „Es kommt ein Schiff, geladen“ gibt es natürlich auch Momente echter Rührung

Saalöffnung: 19:00 Uhr
Naturally 7 - „Christmas… It`s a Love-Story” - „Christmas… It`s a Love-Story”
NATURALLY7 - die sieben New Yorker gelten bereits seit vielen Jahren als eine der weltbesten a cappella Bands. Dem deutschsprachigen Publikum sind sie insbesondere bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit SARAH CONNOR, die zu dem No1 Hits führte "Music Is The Key" und der Kooperation mit Helene Fischer
Der volle Band- und Orchester-Sound, den sie auf der Bühne produzieren, kommt ausschließlich aus ihren Stimmen. „Vocal Play“ nennen Naturally 7 das Imitieren von Drums, Bass, Gitarren, Brass und Keyboards.

Spätestens seit ihren drei Welt-Tourneen mit dem kanadischen Superstar Michael Bublé, bei der sie in 25 Ländern vor über 4 Millionen Menschen als ‘Special Guest‘ auftraten, sind sie in der Musikwelt ein Begriff.
Ihre musikalischen ‘Partnerschaften‘, sei es ‘Live‘ oder im Studio, reichen von Coldplay, Quincy Jones, Herbie Hancock, Queen, Xavier Naidoo, Sarah Connor, Helene Fischer, Phil Collins, Diana Ross bis eben zu Michael Bublé, mit dem sie bereits vier Duette aufnahmen.
Die US-Superstars des a cappella und Vocal Play kehren für Ihre 2. Christmas-Tour nach Deutschland zurück.

Neben den Hits und Ihrem populären Programm präsentieren sie Weihnachts-Klassiker und winterliche Songs, die das Herz erwärmen, im neuen Gewand.
Die Gruppe bietet mit ihrer etwas anderen Weihnachts-Show Entertainment und Inspiration auf höchstem Niveau.

Lieder über Liebe und Frieden. Lieder, die die besondere Weihnachtsbotschaft transportieren – Verständnis, Toleranz – gerade in der heutigen Zeit ist diese eindeutige Betonung wichtiger denn je.

It‘s a love story.

Einlass: 19:00 Uhr
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:00 Uhr
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:00 Uhr
"Adventsfest der Gefühle"
Das Weihnachtskonzert der großen Emotionen

Michael Hirte und Gäste laden zur großen Weihnachtsshow ein.
Gefühle und Emotionen zu zeigen ist für Superstar Michael Hirte was ganz besonderes, gerade zur Vorweihnachtszeit.
Mit seiner Mundharmonika und seinen gefühlvollen Liedern gelingt es dem Superstar immer wieder sein Publikum genau da zu treffen, wo es gut tut, nämlich mitten ins Herz.
Erleben sie den erfolgreichen Musiker live und hautnah und lassen sie sich verzaubern von seinem Charme und seiner ganz natürlichen Art beim Adventsfest der Gefühle – das Weihnachtskonzert der großen Emotionen.
Michael Hirte wurde über Nacht vom Straßenmusiker zum Superstar und Publikumsliebling Nr. 1. Eine ganze Nation liegt ihm zu Füßen und ist berührt von seinem einzigartigen Spiel auf seiner Mundharmonika.
Michael Hirte hat sich tolle musikalische Gäste eingeladen, wie die bezaubernde Mara Kayser, eine der ganz großen Stimmen des volkstümlichen Schlagers mit ihren schönsten Liedern.
Mit dabei ist auch Publikumsliebling Ronny Weiland, der Mann mit der tiefen Stimme aus Apolda sowie die Sängerin Simone Oberstein, die ihr musikalisches Debüt geben wird.
Die Mario Frank Band rundet den Nachmittag musikalisch ab und wird alle Stars live begleiten.
Genießen sie traumhaft schöne Stunden bei Musik und bester Unterhaltung mit Michael Hirte und seinen Gästen live und hautnah und lassen sie sich musikalisch auf das schönste Fest des Jahres einstimmen mit weihnachtlichen Klängen, tollen Geschichten, viel weihnachtlicher Stimmung und natürlich den schönsten Weihnachtsliedern.

Großer Saal
HOW TO EXCUSE - Premiere
Ein Theaterabend über große und kleine, notwendige und unmögliche Entschuldigungen. Eine Gruppe Kinder auf der Bühne macht Schluss mit "Sorry"-Sagen und übt sich und uns in der Kunst des Um-Verzeihung-Bittens.

Warum fällt Angela Merkel nicht wie Willy Brandt in Windhoek auf die Knie? Warum bittet Erdoğan nicht unter Tränen Armenien um Verzeihung? Und warum finden wir bei Google so wenig, wenn man eingibt: „Dieter Wedel entschuldigt sich“? In einem Entschuldigungs-Training auf Basis von Anfragen an die Bundesregierung, Interviews mit Betroffenen, Täter*innen, Angehörigen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen zeigen Kinder zwischen 9 und 14 Jahren dem Publikum, wie man sich für kleinere und größere Verbrechen, persönliche Missgeschicke und globale Tragödien der letzten 99 000 Jahre entschuldigen kann: Welche Entschuldigungen wären bitter nötig, welche unangebracht, und wann dürfen Wunden nie verschlossen werden? Und vor allem: wie weit in der Geschichte müsste man sich eigentlich zurück entschuldigen? Ein Stück über die (Un-)Möglichkeiten einer Geste und der Versuch, nichts unversucht zu lassen.

HOW TO EXCUSE ist eine recherchebasierte Stückentwicklung, die sich mit der kulturellen Praxis, den Konventionen und einer bisher nicht erzählten Historie des Entschuldigens beschäftigt: mit einer Geschichte der Versäumnisse, der falschen Gesten und echten Gefühle. Mit dieser Arbeit stellen sich Bastian Sistig und sein Team einer der kompliziertesten sozialen Herausforderungen und heben gleichzeitig deren gesellschaftspolitischen Schatz.

VON UND MIT Melina Anastasopoulou / Ainoa Badji / Oliva Braun / Manuel Garelli / Yuuki Gürtler / Liou Kleemann KONZEPT/TEXT/REGIE Bastian Sistig TEXT/DRAMATURGIE Hanna Steinmair BÜHNE Marie Gimpel KOSTÜM Josephine Hans MUSIK burgund t brandt LICHT Florian Fink PRODUKTIONSLEITUNG Chiara Galesi KOPRODUKTION &sistig GbR / Theaterdiscounter Berlin / studioNAXOS Frankfurt am Main. ERMÖGLICHT DURCH Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa / Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

&SISTIG ist ein Kollektiv um den Autor, Performer und Regisseur Bastian Sistig. In wechselnden Kollaborationen entstehen recherchebasierte Stückentwicklungen auf Basis konzeptioneller Setzungen. &sistig interessiert sich für handlungsbasierte Motive, szenische Installationen, bildstarke Performances, flüchtige Ästhetiken, die sinnliche Kraft des Unspektakulären, spekulative Interventionen und für Landscapeplays. Dabei werden Strategien des Dokumentarischen und der Soft-Fiction zu einer dokumentarischen Poetik verbunden. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei vor allem Erinnerungs- und Wahrheitspolitik.
http://www.bastiansistig.com

Der online Vorverkauf schließt 2 Std. vor Vorstellungsbeginn. Die Abendkasse öffnet 1 Std. vor Vorstellungsbeginn.

Berlin

05.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Denis Scheck
Denis Scheck
Schiller? Joyce? Handke? Tim und Struppi? – Denis Scheck sorgt für Ordnung und legt seinen »Kanon« vor

Um Meinungen und Wertungen ist dieser Mann nicht verlegen. Wenn er in seiner ARD-Sendung »druckfrisch« Bücher unmissverständlich in den Orkus des Verdammenswerten gleiten lässt, zittern Autorinnen und Verleger, empören sich Buchhändlerinnen. Doch wer scharfe Urteile fällt, kommt nicht umhin zu sagen, was lesenswert ist und was vor allem lesenswert bleibt. Da sich Marcel Reich-Ranicki darum nicht mehr kümmern kann, wagt sich der im Kölner Exil lebende Schwabe Denis Scheck aus der Deckung und legt »Schecks Kanon« (Piper) vor – ein Buch, das sich nichts weniger vorgenommen hat, als, so der Untertitel, die »100 wichtigsten Werke der Weltliteratur« zu präsentieren.

Ob dahinter Anmaßung steckt, wie Gatekeeper Scheck seine Auswahl begründet und ob sich seiner Sicht zustimmen lässt, darüber wird an diesem Abend wohl trefflich diskutiert und gestritten werden. Schon im Vorfeld hat Scheck in einem »stern«-Interview die Stimmung angeheizt, Siegfried Lenz als »honorigen Schriftsteller« bezeichnet, der »uns aber heute nicht mehr viel zu sagen« habe, und sogar seinen Landsmann Friedrich Schiller vor die Kanontür verbannt. Den nämlich kenne woanders keiner.

Freuen Sie sich auf einen lebhaften Abend.

Moderation: Rainer Moritz

Medienpartner NDR Info

Einlass: 18:30 Uhr

Die Veranstaltung ist restlos ausverkauft.
Väterdämmerung
von und mit den Hengstmanns

Buch: Frank, Sebastian und Tobias Hengstman
Regie: Bernd Kurt Goetz
Premiere: 07.03.2019 "...nach Hengstmanns"

Wenn das neue Tageslicht zärtlich versucht endlich das Dunkel der letzten Nacht zu besiegen, dann sagt der Dichter aber auch des Volkes Mundes: Es beginnt zu dämmern. Es kann aber auch geschehen, dass ein Mann in dieser letzen Nacht mit einer Frau einen nie da gewesenen Fruchtbarkeitsflash erlebte, könnte es sein: Es „dämmert“ dem Mann am Morgen! Vielleicht werde ich Vater? Nach endlosen neun Vollmonden wird sich dann heraus stellen, ob es bei dem Mann richtig „gedämmert“ hat oder nicht. Wenn sie diesen Text jetzt weiter lesen müsste ihnen bewusst werden, egal ob nun Vater oder Mutter: Bei Müttern dämmert es nicht, sie sprechen. Über Alles! Darum heißt auch wohl in Deutschland „Muttersprache“ und „Vater Staat!“, der sich aber oft etwas kleinlaut artikuliert, wenn es um die „Muttersprache“ geht. So signifikante Sätze wie: Mein Bauch gehört mir! Dieser Satz ist natürlich feministischen Ursprungs. Wenn man es aber richtig betrachtet, könnte es sehr auch maskulin sein, wenn auch ein Mann behauptet: Mein Bauch gehört mir! Ich krieg ihn aber nicht mehr weg! Nicht mal nach neun Vollmonden. Väter im Allgemeinen und im Besondern haben eben nicht nur Bauch- sondern auch Kopfprobleme. Männer dominieren diese Gesellschaft. Sie sind präsent in Führungspositionen, in stellvertretenden Führungspositionen und wenn sie nicht in Führungspositionen präsent sind, sind es eben keine Männer, sondern Frauen. Frauen sind aus biologischer Generierung in erster Linie eben Mütter. Männer sind aus biologischer Sichtweise eben die Väter. Nun ist es aber so, das viele Männer nicht einmal ahnen, das sie Vater sind. Der bereits erwähnte berufliche Stress frisst den Mann auf. Er hat keine Zeit nun auch noch Vater zu sein. Selbst in den wenigen Urlaubstagen geht der Mann doch lieber mit seinem Laptop als mit der Familie am Strand spazieren bis es beginnt zu dämmert. Der Akku des Laptops verliert an Leistung und beginnt ebenfalls zu dämmern. Lange nicht da gewesene Emotionen durchdringen den Leib des Mannes. Voll konzentriert auf seinen Lendenbereich. Und da! Plötzlich dämmert es dem Mann! Heute Nacht! Ja! Und der Mann überwindet sich und glaubt wieder an die „Väterdämmerung“!

Einlass ab 18:00 Uhr

Restkarten sind - sofern verfügbar - an der Einlasskasse erhältlich.
Das Kriminal COMEDY Dinner - Krimidinner mit Kitzel für Nerven und Gaumen
Kulinarischer Genuss und Nervenkitzel: Den Gästen im Restaurant Kettenbrücke in Aarau wird einiges geboten: Erlesen serviert, spontan inszeniert. Das Kriminal COMEDY Dinner – das ist ein köstliches 3-Gänge-Menü in stilvollem Ambiente umrahmt von einem interaktiven Kriminalstück:

“Testament à la Carte“ - eine Testament Eröffnung mit Biss!

Prof. Willliam Chattney ist tot. Er war ein berühmter Wissenschaftler. Bevor jedoch das Testament verlesen werden kann, muss das Leben des Verstorbenen mit Hilfe der Gäste rekonstruiert werden. Eigentlich kein Problem, wäre da nicht Detective Johnson. Er ermittelt, da es sich bei Chattneys ableben um ein Gewaltverbrechen handelt.

Wer hat Chattney wie getötet? Woran hat er geforscht? Und welches Geheimnis nahm er mit in´s Grab? Der Notar Mr. Green und sein treuer Assistent Manfred haben alle Hände voll zu tun: Sie kontrollieren die Überwachungskameras des Anwesens, lesen mit Hilfe von Herbert Wandschneider aus der Zukunft und Dr. Sten-Gelle vereint kosmische Energie mit Wissenschaft, nur um das Rätsel zu lösen. Am Ende ist es aber doch Extrem Norbert, der unterstützt vom Publikum, die Wende einleitet.

Die Schauspieler binden das Publikum immer wieder spontan durch ihre langjährige Erfahrung als Improvisations-Künstler in die Krimi-Geschichte mit ein. Gaumenfreuden und Unterhaltung, unvorhersehbare Entwicklungen und erstaunliche Wendungen wechseln sich ab.

Die beiden Darsteller bedienen sich vielfältiger Ausdrucksmittel, spielen gleich mehrere Charaktere und haben ein genaues Gespür für den Zuschauer. Ihre Spielfreude ist kaum zu bremsen und verzückt das Publikum. „Die prickelnde Ungewissheit und der Moment der Überraschung – sowohl im Publikum als auch auf der Bühne - das mache den Reiz aus“.

Das 3-Gänge-Menü wird serviert vom Gastroteam im Restaurant Kettenbrücke in Aarau das Kitzel für Nerven und Gaumen garantieren wird. Einlass ist um 18:30 Uhr – 19:00 Uhr beginnt die Veranstaltung.

Einlass: 18:30 Uhr / Menü und Theaterstück sind im Preis inbegriffen / Tisch- und Sitzplätze werden vor Ort zugewiesen

Tickets für dieses Event erhalten Sie unter
http://www.reservix.ch

Aarau

05.12.2019
19:00 Uhr
Tickets
30 Jahre Krankenhaus-Museum Bremen. 1989-2019

30 Jahre Krankenhaus-Museum Bremen. 1989-2019

Ein besonderer Ort stellt sich vor - Zwei Tage feiert das Krankenhaus-Museum mit einem Gastvortrag und einem Tag der offenen Tür!

PROGRAMM
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Fr. 6.12. | 18 Uhr
Empfang zum 30jährigen Jubiläum des Krankenhaus-Museums mit Gästen, Imbiss und Musik
Gastvortrag: Die Verortung der Seele im Krankenhaus-Museum
Rolf Brüggemann, Leiter des MuSeele, Museum für Psychiatrie und Geschichte, Göppingen
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So. 8.12. | 11-18 Uhr
Tag der offenen Tür
Ausstellungen, Führungen, Gespräche im „Haus des Wahnsinns":
11 und 14 Uhr
Ab nach Ellen! Dialogische Führungen durch die ständige Psychiatrieausstellung und das denkmalgeschützte Areal
11 und 16 Uhr
In das Depot des Museums geschaut: Zwangsjacken, Stechuhren, Sanitätstaschen und andere Schätze aus dem Museumsarchiv
12 und 16 Uhr
Wie denkt und fühlt der Mensch? Interaktive Familien-Führung für Klein und Groß im Labor für inklusive Projektarbeit
15 Uhr
Was geschah in der Nazizeit wirklich? - Zeitzeugen berichten aus einem dunklen Kapitel der Psychiatriegeschichte
15 Uhr
Freiheit ist therapeutisch. Wie die Psychiatriereform aus Italien nach Bremen kam. Führung mit Jannik Sachweh durch die Sonderausstellung MADNESS
17 Uhr
Ist Hamlet gesellschaftsfähig?
Improvisationen über das normal Verrückte mit dem Theater der Versammlung (Universität Bremen) Angefragt

Eintritt frei

Fr 6.12. 18 Uhr, So 11-18 Uhr

Bremen

05.12.2019
Jam Session

Do., 05.12.2019; Beginn: 20:30 Uhr

 

 

Jam Session

 

Offene Jazz Bühne
 

Die Jazzsession ist ein Meilenstein in der Geschichte des Schlachthofs, Generationen von Jazzmusikern haben dort ihre musikalische Sozialisation erfahren. Rolf Denecke und Sven Grau übernahmen 2012 die Organisation der Reihe als Kooperation zwischen Förderverein Kasseler Jazzmusik und Kulturzentrum Schlachthof. Sie legen dabei einen besonderen Wert auf einen Begegnungscharakter bei dem Newcomer sich mit alten Hasen, Freejazzer mit Traditionalisten, Studenten sich mit Dozenten treffen, das „Songbook“ soll dabei sehr weit aufgeschlagen werden, jeder Songwunsch ist willkommen.

 

 

Eintritt frei!

 

Kassel

05.12.2019
20:30 Uhr
Metropolski Cirkus Orkestar

Nach ihrem gefeierten Konzert beim st. katharina open air haben wir die große Freude, das Metropolski Cirkus Orkestar erneut in der Tafelhalle zu Gast zu haben.
Ein vorweihnachtliches Geschenk haben sie auch dabei: Die Band wird ihr erstes Album vorstellen. Es erwartet uns liederliches Material aus allen Balkanstaaten und deren Sprachen. Erzählt werden Geschichten über Leben und Tod, Liebe und Verbannung, über triebhafte Nachbarinnen, die Erotik von Knien und den Sinnenfreuden des Lebens im Allgemeinen. Das Besondere an ihrer Musik liegt im vierstimmigen Männergesang und einer für den Balkan-Sound ungewohnten Instrumentierung.


Gesang/Gitarre: Saša Batnozic
Gesang/Cajon/Akkordeon: Jürgen Heimüller
Gesang/Melodika/Mundharmonika/Kinderklavier: Martin Zels
Gesang/Banjo/Perkussion: Florian Kenner
Gesang/Kontrabass: Alex Bayer

Nürnberg

05.12.2019
20:00 Uhr
Jessica Gall & Band

FrauenStimmen
20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro

Ihre Stimme mit dem tiefgründigen Timbre, so schwärmte kürzlich ein Kritiker, habe die Kraft, selbst die dunkelsten Wolken beiseite zu singen. Wer würde sich also besser für ein Weihnachtskonzert eignen als Jessica Gall und ihre Band? Mit ihrem Programm „LICHT – Winterlieder“, einer Mischung aus traditionellen deutschen Weihnachtsliedern und Eigenkompositionen, erhellt sie die dunkle Zeit des Jahres. Warm und ausdrucksvoll, aber ohne Pathos singt Gall Klassiker wie „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“. Denn, so sagt sie selbst: „Ich liebe die Weihnachtszeit und ihre Musik. Vielleicht, weil diese Zeit mir eine sehr wichtige ist, und auch, weil in ihr und ihren Liedern so viel Wärme und Licht steckt …“

Jessica Gall begann als Backgroundsängerin für weltbekannte Künstler, doch längst steht sie selbst im Rampenlicht. Mittlerweile hat sie fünf Alben veröffentlicht, sich in die Top Ten der Deutschen Jazzcharts gesungen und Songs zu Fernseh- und Kinoproduktionen beigetragen. Mit ihrem Mann, dem Produzenten und Arrangeur Robert Matt, komponiert und textet die Berlinerin und entfernt sich dabei immer mehr von festgelegten Genres. Zwischen Jazz-Reminiszenz und Singer/Songwriter-Renaissance schafft sie sich Freiheiten in ihrer eigenen Musik.

Jessica Gall, Vocals // Robert Matt, Piano // Johannes Feige, Gitarre // Andreas Henze, Bass

one day

one day
Tanzperformance für junges Publikum (14 +) von Simone Lindner und Alexander Löwen 

Wie zeigt sich der angeblich fehlende Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Woran scheitern wir? Woran kämpfen wir uns ab? Woraus können wir lernen und gestärkt hervorgehen? Wer sind wir überhaupt innerhalb unserer Gesellschaft? Vier junge Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichem tänzerischen Bewegungsrepertoire von klassischem Ballett über Krump und Jazz zu Breakdance suchen mit einem multidisziplinären Team nach Antworten. Dabei entsteht eine Tanzperformance, die aus dem dokumentarischen Erfahrungsmaterial der Mitwirkenden schöpft und die Frage nach einer utopischen Gesellschaft aufwirft.

 
Mit Ben Cervilla Fischer, Denise Perez Orue, Lilith Kampffmeyer, Serhat Perhat

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

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Mi 19:30 Uhr
Do 11:00 Uhr und 19:30 Uhr
Eintritt: 12,00 €
Ermäßigt: 6,00 €
Tickets: muenchenticket.de
Halle 2



München

05.12.2019
19:30 Uhr
Happy Birthday, Henry!

Happy Birthday, Henry!



Henry hat Geburtstag und will eigentlich groß feiern, doch etwas scheint ihn zurück zu halten. Die Gäste sind bereits da, allen voran seine älteste Stammkundin Greta. Und während man so auf das Geburtstagskind wartet, kommt sie ins Plaudern. Alte und neue Geschichten über Liebe und Leben kommen auf den Tisch. Zu Herzen gehend, bissig, komisch – wie das Leben halt so ist, das volle Programm eben...

Von und mit Thomas Schultz

Regie und Bühne: Thomas Gisiger
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Wenn im Spielplan nicht anders angegeben, beginnen unsere Vorstellungen um 19:30 Uhr.

Einlass ab 18:45 Uhr

Ende der Veranstaltung 23:30 Uhr



Eintritt € 83 p. Pers. inkl. 3-Gänge-Menü und Getränken

bei Kauf über Reservix oder eine der Vorverkaufsstellen zzgl. Gebühren!





Speisen und Getränke:

Zu jedem Theaterstück servieren wir Ihnen unser schmackhaftes 3-Gänge-Menü. Jeden Monat bietet unsere Küche ein neues Menü. Nehmen Sie Platz an unseren langen Tafeln, die Plätze sind für Sie reserviert! Wer möchte, kommt mit seinen Tischnachbarn schnell ins Gespräch. An unsere Kaffeebar klingt der Abend genussvoll aus.



Hier finden Sie unsere
Monatsmenüs



Getränke: Begrüßungsprosecco, Rot- und Weißwein, diverse Säfte, Mineralwasser, Espresso, Grappa, WilliamsChrist, hausgemachter Röteli-Likör und hausgemachter heimatlicher Kräuterlikör



Gerne bereiten wir Ihnen auch eine vegetarische Variante des Menüs zu. Eine Voranmeldung ist hierfür nötig. Bitte sprechen Sie uns bei Ihrer Reservierung darauf an!



Kostenfreie Reservierung unter: 040 - 30 60 65 41 oder info@die2teheimat.de



Änderungen vorbehalten


Hamburg

05.12.2019
19:30 Uhr
Tickets
OPEN HOUSE: Der Absturz des Marine-Luftschiffs L2

Vortrag von Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin

Die deutsche Marine stand dem Zeppelinluftschiff zuerst skeptisch gegenüber. Als L 1 im September 1913 in die Nordsee stürzte und von den 20 Mann an Bord 14 starben, schien sich die Ablehnung zu bestätigen. Kurz darauf endete auch L 2 in einem furchtbaren Desaster, bei dem alle 28 Menschen an Bord starben. Diese größte Luftfahrtkatastrophe vor 1914 führte zu heftigen Konfrontationen zwischen Graf Zeppelin und dem Reichsmarineamt. Angesichts der drastisch offenbarten Risiken mit Wasserstoffgas gefüllter Luftschiffe wurde der Umgang mit dieser Katastrophe zu einer Überlebensfrage für das System Zeppelin, dessen technische Weiterentwicklung letztendlich der Erste Weltkrieg sicherte.

Friedrichshafen

05.12.2019
19:00 Uhr
Rundgang durch das Depot des Bomann-Museums

Celle

05.12.2019
15:30 Uhr
Ansichten vom Ich - Selbstporträts V

Zum fünften Mal in ihrer Geschichte zeigt die Galerie KK eine Ausstellung mit Selbstporträts - neue Arbeiten von Bettina Moras, Andreas Leißner, Volker Stelzmann und Volker Troche, darunter aber auch ältere Werke von Dietmar Gross, Bernhard Heisig oder Torsten Holtz, die längere Zeit nicht zu sehen waren. Es sind Moment- und Bestandsaufnahmen bestimmter Lebensabschnitte, oft ungeschönt und schonungslos. Egal, wie sich die jeweilige Künstlerin / der jeweilige Künstler dem eigenen, gelebten Gesicht nähert, ob liebevoll, eitel, kritisch, spöttisch oder gar forschend, stets scheint ein unsichtbarer Spiegel "das Gesicht hinter dem Gesicht" zum Vorschein zu bringen. Diese Neugier auf das malerisch zu ertastende Innere der Persönlichkeit zieht den Betrachter immer wieder erneut in den Bann.  

Di bis Fr 11:00 bis 18:30 Uhr, Sa 10:00 bis 14:00 Uhr

Essen

05.12.2019
Der Schneemann und das Sternchen

Schaut euch diesen Schneemann an – wie der Schneemann lachen kann! Runder Bauch, Knöpfe auch – und so liebe Augen! Die Kinder haben einen Schneemann gebaut. Und sie verraten euch ein Geheimnis: Wenn der Schneemann ganz alleine ist, dann kann er sogar sprechen! In der Weihnachtszeit passieren nämlich immer die verschiedensten Wunder. Gemeinsam mit dem alten Hund Bissig und dem Schneemann reisen die Kinder durch eine Geschichte voll Freundschaft, Herzlichkeit und erleben miteinander kleine wie große Wunder. Was bedeutet eigentlich Wärme? Was ist das, Herz? Und was funkelt dort so schön durch das Fenster? Ein herzerwärmendes Märchen nach Hans Christian Andersen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Regie: Dmitry Borisov; Spiel: Niklas Luft, Alexander Matakas, Mirja Henking

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Theater Rad

Eintritt: 6 € (5 € für Gruppen mit Voranmeldung)

Karten/Infos: theater.rad@email.de, 0176 38 29 07 91

Berlin-Steglitz

05.12.2019
10:30 Uhr
Charles Dickens: „Ein Weihnachtslied in Prosa“

Charles Dickens (1812-1870) ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Mit Oliver Twist, Nicholas Nickleby oder David Copperfield hat er unvergessliche literarische Figuren geschaffen.

1843 schrieb Dickens „A Christmas Carol in Prose“, die berühmte Weihnachtsgeschichte, in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird. Der Autor verfolgte dabei die Absicht, die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands zu lenken. Tatsächlich erschien das Buch kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember 1843. Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich darin zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herrn. Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheinen dem alten Geizhals drei Geister in Folge. „Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“, erkennt Scrooge und wird fortan zu einem anderen Menschen.

Lauschen Sie dem Schauspieler und Erzähler Achim Brock, und folgen Sie ihm in das London des 19. Jahrhunderts! Schreiten Sie durch dichten Nebel und eisiger Kälte auf ein dunkles, graues Gebäude zu und lernen Sie den Besitzer Scrooge kennen, der ein habgieriger alter Sünder ist, verschwiegen, verschlossen und einsam wie eine Auster… Hören Sie von der wunderbaren Wandlung des Ebenezer Scrooge!

Achim Brock absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule in Hamburg. Es folgten u.a. Theater-Engagements in Landshut, Detmold, Eßlingen und Essen. 1992 gründete er das Erzähltheater Achim Brock.


Dortmund

05.12.2019
19:00 Uhr
EISENSTEIN


April 1945. Auf der Flucht rettet sich Erna Schatzschneider nach Eisenstein, auf den Gutshof der Hufnagels. Eine aus der Not geborene Lüge wuchert zu einem alles überziehenden Gespinst, das über drei Generationen hinweg das Schicksal zweier Familien bestimmen wird.
Erzählt wird von Krieg, Zerstörung und Aufbau, von Karriere, Geld und davon, dass Reichtum nicht alles ist. Denn es geht auch um Verrat, tiefes Schweigen, Hass, Schuld und um eine tragische Liebe.

Alle Versuche der Betroffenen, zu ihrem Glück und ihrer Gutheit zu finden, stoßen immer wieder an die Grenzen, die das Familiengeheimnis ihnen setzt. Erst ein ganzes Menschenleben später und fern von Eisenstein, mittlerweile im Jahr 2008 in München angelangt, findet die Geschichte ein vorläufiges Ende, als der Stab an die jüngste Generation übergeben wird.

Christoph Nußbaumeder erzählt in „Eisenstein“ anhand einer spannenden Familiengeschichte von historischen Ereignissen, die sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingegraben haben. Eine Geschichte, radikal wie eine klassische Tragödie.

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Regie Jochen Schölch Bühne und Kostüme Hannes Neumaier Licht Hans-Peter Boden

Mit Dirk Bender, Anna Dörnte, Marc-Philipp Kochendörfer, Edith Konrath, Florian Münzer, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Oliver Severin, Judith Toth
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Vorstellungsdauer 3 Std. (inklusive Pause)
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„Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend, wild und ungestüm. (…) Aus all dem macht Jochen Schölch ein Meisterwerk." (SZ)

* Ausgezeichnet bei den Bayerischen Theatertagen für eine herausragende Ensembleleistung
* Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern der Woche


Eintrittspreise
€ 19 | € 23
ermäßigt € 15 | € 19
juniorermäßigt € 13 | € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. "Eisenstein"

Weihnachtsfeier für Jedermann

Verbringen Sie in Gesellschaft einen stimmungsvollen Weihnachtsabend in der einzigartigen und historischeren Umgebung des Deutschen Auswandererhauses. Im Zeichen unserer offenen Weihnachtsfeier erwartet Sie zunächst ein winterlicher Glühweinempfang, anschließend genießen Sie im festlich dekorierten Restaurant Speisesaal unser traditionelles Weihnachtsbuffet. Kombinieren Sie das gastronomische Angebot gerne mit einer Spurensuche durch 300 Jahre Aus- und Einwanderungsgeschichte im Deutschen Auswandererhaus.

Unser Weihnachtspaket enthält
folgende Leistungen:
• Winterlicher Glühweinempfang
• Traditionelles Weihnachtsbuffet ab 18.00 Uhr
• Weihnachtlich geschmückte Tische
• Stimmungsvolles Ambiente in einzigartiger historischer Umgebung
• Professioneller und freundlicher Service vor, während und nach der Weihnachtsfeier

Optional hinzubuchbar sind:
• Individueller Besuch der Dauerausstellung von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr
• 60-minutige Kurzführung durch das Erlebnismuseum
• Individueller Besuch der Sonderausstellung So far, so good (siehe Seite 4) von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr


Preis pro Person ab 39,50 €

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze –first come, first serve!
Beratung und Buchung 0471 / 90 22 0 – 0 oder E-Mail: veranstaltungen@dahbremerhaven.de

Bremerhaven

05.12.2019
17:00 Uhr
Kriminal-Dinner: Axtmord nach Noten

Die Show: Louisiana, Anfang des 20. Jahrhunderts: Eine grausame Mordserie erschüttert New Orleans, die Geburtsstadt des Jazz. Bereits sechs Morde gehen auf das Konto des von der Presse "The Axeman" getauften Serienkillers, der seine Opfer mit einer Axt erschlägt und als einzigen Hinweis eine zerbrochene Schallplatte am Tatort zurück lässt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Vivian Harold, leidenschaftlicher Krimi-Fan und erfolglose Klatschreporterin für das Käseblatt ihres Onkels, träumt von einem Exklusiv-Interview mit dem Täter als ultimativen Durchbruch für ihre Karriere. Angelockt vom bunten Kaleidoskop der Stadt aus Prohibition, Alkoholschmuggel und Jazzmusik landet sie zusammen mit dem halbseidenen Künstleragenten Freddy Heart im verruchten Nachtclub von Tony Dragoon. Dort angekommen, macht Vivian eine verstörende Entdeckung und bringt sich damit in allergrößte Gefahr...

Das Menü:

Vorspeise: Quintett von Roter Bete, Kürbis, Sellerie, Ziegenfrischkäse und Pumpernickel 
- Zwischengang: Maronencremesuppe mit Blutwurst, Petersilie und Nussbutter-Crumble
- Hauptgang: „Holzfällersteak“ mit zweierlei Zwiebeln, Rosmarin-Jus und Kartoffelgratin
- Dessert: Opera-Schnitte mit Nougat und Mangosorbet

vegetarisch/vegan: 

- Vorspeise: Quintett von Roter Bete, Kürbis, Sellerie, Humus und Pumpernickel
- Zwischengang: Klare Tomaten-Consommé mit buntem Gemüse
- Hauptgang: Gemüse-Barigoule mit Jus von gerösteten Kohlblättern, Wiesenchampignons und Kapern
- Dessert: Kokos-Schokoganache mit Mangosorbet

*) Die Getränkepauschale beinhaltet: Rot- und Weißwein nach Wahl des Haus, Prosecco, Bier, Alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee.

DIE BESTEN PLÄTZCHEN DER WELT

Die besten Plätzchen der Welt

Weihnachtliches Puppenspiel von Rolf Bolt

im Foyer / ab 3 Jahren

Weihnachten steht vor der Tür. Doch das Fest der Liebe droht ineinem Fiasko zu enden. Der königliche Backofen hat den Dienst quittiert! Der gefräßige König hat nämlich einfach alle Plätzchen aufgegessen. Das hat den Ofen sehr wütend gemacht. Er streikt – und deshalb können keine neuen Plätzchen für das Weihnachtsfest gebacken werden.Um den Heiligen Abend doch noch irgendwie zu retten, schickt der König zwei Vagabunden los, die den Backofen zurückholen sollen. In den tief verschneiten Bergen finden sie ihn – nach wie vor zornig und kaum zu beruhigen. Wird es den Vagabunden gelingen, dem Backofen das Plätzchen-Backen wieder schmackhaft zu machen?

Rolf Bolt (*1963) studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz, wo er das Puppenspiel für sich entdeckte. Seit 2014 realisiert er am Theater Paderborn das weihnachtliche Puppentheater im Foyer.

Paderborn

05.12.2019
15:00 Uhr
Winterzauber zum Fest

Musikalisch und szenisch zusammengestellt von Carola Böhnisch und Christian Möbius



Alle Jahre wieder freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit seinen lieb gewordenen Ritualen. Neben Kerzenschein und dem Duft frisch gebackener Plätzchen gehört sicher auch immer wieder das weihnachtliche Singen im Familienkreis sowie ein festlicher Besuch im Cottbuser Theater zu einer wunderbaren Zeit des Genießens und Erinnerns. Gönnen Sie sich eine Auszeit von jeglicher Weihnachtshektik, lassen Sie sich verzaubern und ins Reich winterlicher Phantasien entführen.



Und wenn Sie Lust haben, können Sie gerne bei einigen Liedern mitsingen und gemeinsam mit allen Chören und dem Philharmonischen Orchester musizieren. Stimmen Sie ein in die allseits bekannten alten Weisen wie „Leise rieselt der Schnee“, „Bald nun ist Weihnachtszeit oder „Alle Jahre wieder“. Und keine Angst, die vollständigen Texte, die möglicherweise in Vergessenheit geraten sind, können Sie beim Singen mitlesen. Kommen und erleben Sie ein stimmungsvolles Weihnachten im Theater!


Cottbus

05.12.2019
18:00 Uhr
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

von Edward Albee

Deutsch von Alissa und Martin Walser

im Großen Haus

Nach der Party ist vor der Party: Martha und George haben bei Bekannten schon ganz ordentlich getankt, jetzt lassen sie zu Hause den Abend – oder vielmehr die Nacht – mit einem neuen Kollegen von George und dessen Frau „ausklingen“. Enthemmt durch mehr und immer mehr Alkohol präsentieren George und Martha ihren Gästen die tiefen Wunden, die sie sich gegenseitig in langen Ehejahren geschlagen haben und ziehen das deutlich jüngere Pärchen in einen Strudel von Verachtung, Sadismus und wechselseitiger Abhängigkeit.

Edward Albees (1928-2016) „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist sein bekanntestes Stück und wurde 1966 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen verfilmt

Paderborn

05.12.2019
19:30 Uhr
DREI MÄNNER IM SCHNEE

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolges!

05.12.2019 - 05.01.2020

Mit: Barbara Bach, Volker Conradt, Patrick Dollmann, Christian Fischer,
Manfred Molitorisz, Claudia Plöckl, Detlev Nyga, Ute Stein, Ricarda Klingelhöfer

Regie: Pia Hänggi
 
Der millio­nen­schwere Unternehmer Tobler studiert mit Vorliebe die Menschen und will
wissen, wie die andere Seite lebt – sprich der Ottonor­mal­bürger mit dem knappen Geldbeu­tel. Er nimmt am Preisauss­chreiben seiner eigenen Firma teil und gewinnt prompt den zweiten
Preis, einen Winterurlaub im Grand­ho­tel zu Bruck­beuren in den Alpen. Zum Entset­zen seiner
Familie entschließt er sich die Reise tatsäch­lich anzutreten, nicht als Geheim­rat Tobler, sondern
inkog­nito als einer der „armen Schlucker“ in deren Leben er blicken möchte. So ganz auf sich gestellt ist er jedoch nicht, denn er spannt seinen langjähri­gen Diener Johann ein, der ihn begleiten und dabei einen Reederei-​Millionär mimen soll. Die Scharade scheint perfekt, wäre da nicht Toblers Tochter Hilde­gard, die den verklei­de­ten Millionär im Hotel ankündigt, und durch eine Verwech­slung unfrei­willig den
arbeit­slosen Fritz Hagedorn – Gewin­ner des ersten Preises – ins Zentrum der Aufmerk­samkeit rückt. Geheim­rat Tobler landet stattdessen im unbeheizten Dachz­im­mer und wird vom Personal gleich zu verschiede­nen Gelegen­heit­sar­beiten einges­pannt. So entsteht wiederum eine Freund­schaft mit dem vermeintlichen Millionär Hagedorn. Diener Johann sieht sich verpflichtet Tochter Hilde­gard über die Geschehnisse zu berichten, die ihm aus lauter Sorge mit ihrer Haushäl­terin zusam­men nachreist und mit ihrem Eintr­e­f­fen alles so richtig durcheinan­der­bringt. Millionär Tobler bekommt derweil zu spüren, dass er als armer Schlucker unter den vornehmen Hotel­gästen gar nicht gern gesehen ist – in dieser rasan­ten Komödie um Schein und Sein, in der Erich Kästner meister­haft mit der Oberfläch­lichkeit der Menschen spielt und ihr den Spiegel vorhält.

MONDSÜCHTIG

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

Paderborn

05.12.2019
18:00 Uhr
Linner & Trescher

linner & trescher mit Birgit Linner und Roland Trescher

Musik Marc Schmolling

Personality-Impro-Show von isar148 linner & trescher sind Feuer und Wasser, Pech und Schwefel, Hund und Katz. Virtuos quatschen sie sich um Kopf und Kragen, philosophieren über die großen und kleinen Dinge des Alltags und zeigen, was uns wirklich bewegt. Während Roland Trescher «The Brain» wortgewandt mit Bildung beeindruckt, kontert Birgit Linner «The Face» mit einer Mimik, die wortlos alles sagt. Der große Mann und die kleine Frau improvisieren rasant und mit verblüffender Spiellust.

Augsburg

05.12.2019
20:30 Uhr
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


BLB: nichts, was uns passiert

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

 

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Eberbach

05.12.2019
19:30 Uhr
Krabat

Der 14jährige Krabat schlägt sich elternlos durch die Lande und lebt vom Betteln. Immer wieder hört er in seinen Träumen eine unheimliche Stimme, die ihn zu einer Mühle am Koselbruch ruft. Als die Rufe immer deutlicher werden, folgt Krabat ihnen und schlägt sich zu der Mühle durch.

Der Meister der Mühle bietet ihm an, ihn bei sich in die Lehre zu nehmen. Krabat kann sein Glück kaum fassen. Noch ahnt er nicht, dass in dieser Mühle nicht nur Korn gemahlen wird, sondern auch schwarze Magie gelehrt wird. Merkwürdige Dinge gehen nachts auf der Mühle vor, aber Krabat wagt es nicht, seine Zweifel zu äußern.

Und dann wird auch er in die Geheimnisse der Magie eingeführt. Die Macht, die er damit über andere gewinnt, fasziniert ihn immer mehr. Noch mehr ist er aber von Kantorka fasziniert, einem Mädchen aus dem Dorf in der Nähe der Mühle. Er will sie unbedingt wieder sehen, doch sein bester Freund, der Geselle Tonda, warnt ihn davor, sich mit ihr einzulassen. Denn der Meister duldet nicht, dass seine Müllerburschen Freundschaften zu den Menschen aus dem Dorf haben. Trotzdem verliebt Krabat sich in sie.

Als Tonda in der Silvesternacht unter mysteriösen Umständen stirbt, wird Krabat misstrauisch. Langsam durchschaut er, dass sein Meister einen grausamen Pakt geschlossen hat und jedes Jahr einen seiner Lehrjungen opfern muss. Krabat beschließt, gegen seinen Meister zu kämpfen, sich aus seiner Macht zu befreien und den Fluch der Mühle zu brechen…

„Krabat ist meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“
Otfried Preußler

Zum Autor:
Otfried Preußler, Jahrgang 1923, stammt aus Reichenberg in Böhmen. Er war bis 1970 Volksschullehrer und zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Mittlerweile verzeichnen die Werke von Otfried Preußler eine weltweite Gesamtauflage von 45 Millionen Exemplaren und seine Bücher liegen in 55 Sprachen und über 340 fremdsprachigen Ausgaben vor. Dass Otfried Preußler auch ein erwachsenes Publikum fesseln kann, hat er spätestens mit seiner Erzählung KRABAT gezeigt. 2013 verstarb Otfried Preußler im Alter von fast 90 Jahren in seiner Wahlheimat Prien am Chiemsee.

Bonn

05.12.2019
18:30 Uhr
BLB: Das Schmuckstück

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt? Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.  

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy  

Die französischen Autoren Barillet und Grédy begannen ihre Zusammenarbeit 1950. Gleich ihr erstes gemeinsames Stück Le Don d’Adèle wurde preisgekrönt. Das Autorenduo bekennt sich zum Unterhaltungstheater nach dem Vorbild der klassischen französischen Komödie und gehört zu den weltweit bekanntesten Dramatikern des Boulevardtheaters. Sie haben über 30 Komödien geschrieben, darunter Die Kaktusblüte, welche die Badische Landesbühne in der Spielzeit 2013.2014 mit großem Erfolg spielte.

Freudenstadt

05.12.2019
20:00 Uhr