Alle Veranstaltungen der Konzertsaison 2018/2019

Montag, 25.03.2019 um 19:00 Uhr
bis Sonntag, 16.06.2019 um 19:00 Uhr



Tickets
ab 63,00 €




Gesamtabonnement der Konzertsaison - 25% Rabatt gegenüber der Einzelbuchung

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Marien Flensburg

weitere Termine

nineties berlin - Eintritt Daueraustellung
nineties berlin – die größte multimediale Ausstellung über das legendäre Berlin der 90er Jahre!

nineties berlin vermittelt das Lebensgefühl in Berlin in der außergewöhnlichen Zeit nach dem Mauerfall, die rasanten Transformationsprozesse und Umbrüche, die von Subkulturen genutzten Freiheiten und die sich entwickelnde Technobewegung in der ehemals geteilten Stadt. Die Erlebnisausstellung widmet sich auf 1.500 m2 Ausstellungsfläche mit einer 286 m2 großen 270° Leinwandprojektion und zahlreichen multimedialen Installationen den wichtigen Themen dieser Epoche und zeigt, warum es noch heute Kreative und visionäre Persönlichkeiten aus der ganzen Welt nach Berlin zieht.




nineties berlin – the largest multimedia exhibition about the legendary Berlin of the 90s!

nineties berlin illustrates the lifestyle, the rapid transformation processes, the freedom enjoyed by subcultures, and the development of the techno movement in the formerly divided city during the extraordinary time after the fall of the Berlin Wall. The interactive exhibition on 1,500 m2, including a 286 m2 large 270°-projection screen and numerous multimedia installations, is dedicated to the important issues of this era. The exhibition explains, why Berlin is still attracting visionaries and creative people from all over the world.




Öffnungszeiten: Montag - Sonntag von 10:00 - 20:00 Uhr

Die Ausstellung hat an sieben Tagen in der Woche, sowie an Feiertagen geöffnet.

Hier keine Tickets verfügbar
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

19.06.2019
Der Traum der Bibliothek

Die KünstlerInnen in der Ausstellung sprechen über das Spiel mit der Sammlung, ihren Präsentationsformen und ihren Ordnungskriterien, letztlich über die gesamte Situation einer Bibliothek: Bücherregale, Display- und Lesemöbel werden in den Blick genommen und nicht zuletzt wird die Form und die Lage der Bibliothek in der Stadt erforscht.


Siegen

19.06.2019
11:00 Uhr
Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

19.06.2019
bauhausPositionen

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Gründung in Weimar zeigt die Graphische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt eine Ausstellung mit Werken aus dem eigenen Bestand. Das Herzstück der ca. 60 Exponate umfassenden Präsentation bildet die »Meistermappe des Staatlichen Bauhauses 1923«.



Diese Rarität ist ein Schlüsselwerk der europäischen Druckgrafik mit Arbeiten von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer. Die Edition des Bauhausverlages ist nur in einer geringen Auflage von 100 Exemplaren erschienen.



Weitere Einzelwerke von am Bauhaus vertretenen Künstlern lassen die individuelle Vielfalt der »bauhausPositionen« anschaulich werden. Gerade der Vergleich zu Arbeiten aus der Zeit vor 1919 belegt, wie die damalige Künstlergeneration an den Gedanken des Bauhauses teilnahm und diese umsetzte. Besonders anschaulich wird das »Neue Sehen« in der Sektion, die sich der Fotografie widmet.



Bekanntlich führte die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zur Auflösung der Institution Staatliches Bauhaus, aber die Bauhaus-Idee blieb wegweisendes Programm für die Moderne Kunst. Exemplarische Arbeiten von Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg belegen die Aktualität.



Bildunterschrift: Wassily Kandinsky, Abstrakte Komposition »Fröhlicher Aufstieg«, 1923

Blatt 2 aus der Meistermappe des Staatlichen Bauhauses, Farblithographie, HLMD

Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Alltagstauglich!

Von einfach bis extravagant, immer aber originell und kreativ – so gestaltete sich der modische, vorwiegend für den alltäglichen Gebrauch konzipierte Schmuck in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Noch stärker als heute wurde zwischen Tagesschmuck und repräsentativem Abendschmuck unterschieden. Prunkte man abends mit Brillanten und kostbaren Edelsteinen, so galt für den Tagesschmuck meist »No diamonds before 6pm«. Unzählige Variationen entstanden zu diesem Thema. Lieblingsmaterial war oft Silber, manchmal vergoldet, besetzt mit weniger edlen Schmucksteinen. Dementsprechend preisgünstiger in der Herstellung und Anschaffung, boten die tagsüber von der Damenwelt getragenen Anhänger, Broschen oder Armbänder besonders viel Spielfläche für innovative Lösungen und die Umsetzung neuer stilistischer Einflüsse wie Jugendstil oder Art déco. 



Von Fabergé und Cartier mag man träumen, wirklich interessant ist aber der Schmuck, den man auch selbst tragen möchte. Über 350 Exponate, vor allem aus Deutschland und Österreich, regen dazu an, sich mit dem Schmuckdesign des frühen 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Und bei vielen Schmuckstücken stellt man erstaunt fest,  wie modern und modisch sie erscheinen. Verliehen sie vor über 100 Jahren den Kleidern und Kostümen unserer Urahninnen den letzten Schliff, so kann man sich heute vorstellen, sie ebenso gut mit Pulli und Jeans zu kombinieren. Designgeschichte, die nichts an Frische verloren hat! 



Alle Exponate stammen aus der bisher nicht gezeigten Privatsammlung Ratz-Coradazzi. Die Sammlerin investierte schon im Alter von sieben Jahren ihr Taschengeld in ihr erstes Jugendstilschmuckstück. Diese Begeisterung hält bis heute an, nur dass die Objekte immer qualitätvoller wurden und die Sammlung seit Jahren internationalen Rang erreicht hat. Aber es ist nicht nur das Sammeln, sondern auch das Erforschen, das Astrid Ratz-Coradazzi interessiert und beschäftigt. Seit langem durch ihren Mann unterstützt, arbeitet sie sich erfolgreich durch Archive und Bibliotheken, um die Schmuckstücke zu identifizieren und ihnen einen Hersteller zuzuweisen. Somit ist die Ausstellung, ebenso wie der begleitende Katalog, ein »Who is Who« des deutschen und österreichischen Schmuckdesigns.



Bildunterschrift: Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: BOROS


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Gegenspieler. Zwei Fotoprojekte von Erasmus Schröter

Erasmus Schröter ist 1956 in Leipzig geboren, wo er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. 1985 verlässt er zusammen mit seiner Frau, der Malerin Annette Schröter, die DDR, übersiedelt nach Hamburg und fotografiert dort für Zeitschriften wie den Stern. Seit 1997 lebt und arbeitet er wieder in Leipzig. Bekanntheit erlangt er mit der Serie „Bunker“, in der er verfallene Bunker an der Atlantikküste mit grellen Lichteffekten in Szene setzt.



In der Ausstellung „Gegenspieler“ treffen nun zwei Fotoprojekte Schröters aufeinander: Die Serie der „Komparsen“ zeigt Frauen und Männer mit ernstem, in die Ferne gerichteten Blick vor trister Kulisse. Dem gegenüber setzt Schröter in der Serie „Contest“ Fotografien von Teilnehmern des Wave-Gotik-Treffens in Leipzig, die mit ihren außergewöhnlichen Aussehen die Geschlechtergrenzen hinterfragen. Trotz des gesetzten Kontrastpunktes zwischen den stark geschminkten und kostümierten Männern und den eher unauffälligen Komparsen offenbart sich dem Betrachter bei beiden Fotoserien die Inszenierung, das Rollenspiel der Porträtierten.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

19.06.2019
Kunstformen der Natur. Zum 100. Todestag von Ernst Haeckel

Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer, Robert Seidel und Ernst Haeckel



Der 100. Todestag des Zoologen und Philosophen Ernst Haeckel (1834-1919) ist für die Kunstsammlung Jena Anlass einen Blick auf künstlerische Positionen zu werfen, die sich Darstellungen von Natur widmen. Mit seinen von 1899 bis 1904 in mehreren Heften herausgegebenen „Kunstformen der Natur“, die bereits kurz nach Erscheinen in keinem bildungsbürgerlichen Haushalt fehlen durften, verbildlicht Haeckel den Monismus, nach dem Gott in jedem Atom und somit in jedem Geschöpf waltet. Wenn er Radiolarien, also Strahlentierchen, wie Skulpturen von perfekter Symmetrie inszeniert, zeigt er, dass Natur in hohem Maße auch Kultur ist. Damit gelingt ihm die Verbindung zwischen Kunst und Natur, die nachfolgende Künstler dankend aufgenommen haben. Anhand einiger zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus der Sammlung Opitz-Hoffmann soll die Aktualität von Haeckels Anspruch untersucht werden, mit Darstellungen von Natur gleichsam den größten Künstler sichtbar zu machen. Neben Originalzeichnungen und Lithografien aus Haeckels bekanntestem Werk werden in der Ausstellung Arbeiten von Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer und Robert Seidelzu sehen sein.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

19.06.2019
VON MONET BIS KANDINSKY – REVOLUTIONÄRE DER KUNST - Multimedia-Kunstausstellung
VON MONET BIS KANDINSKY – REVOLUTIONÄRE DER KUNST präsentiert im Milchwerk die Werke der bedeutendsten Künstler aus der Epoche der «Klassischen Moderne» in einer einzigartigen Kombination aus animierter Video-Projektion zu ausgewählter Musik: Monet, Seurat, Gauguin, van Gogh, Cezanne, Rousseau, Gris, Delaunay, Klee und Kandinsky. Ihnen allen gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen, die geprägt waren von der industriellen Revolution, politischen Umbrüchen und Kriegen. Ihre Abkehr von der Abbildung der Realität entfaltete sich u.a. im Expressionismus, in der abstrakten Malerei, im Surrealismus und Suprematismus. Mit Hilfe digitaler Techniken werden die Bilder auf ein Neues zum Leben erweckt. Eine spektakuläre Reise zur revolutionären Kunst des 19./20. Jahrhunderts mit gestochen scharfen Projektionen auf riesigen Leinwänden und begleitender Musik, die dem Besucher eine ganz neue Perspektive auf die Kunst eröffnet. Dazu haben mehrere Videokünstler und Kunstkenner über viele Monate an den Ausstellungsinhalten gearbeitet. Die Laufzeit der Multimedia-Show über 336 Quadratmeter beträgt 60 Minuten; die Video-Endlosschleife läuft ohne Unterbrechung, so dass ein täglicher Eintritt zwischen 10-20 Uhr in die Ausstellung möglich ist. Die Ausstellung beginnt am 31.05. und endet voraussichtlich am 01.09.2019 mit der Option einer Verlängerung bis zum 15.09.2019. Als Begleitmaterial zur Ausstellung wird ein eigens geschaffener Katalog entgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung ist mit Ausnahme von wenigen Tagen von Montag bis Sonntag im großen oder kleinen Saal von 10.00-20.00 Uhr geöffnet: 04.06.2019 Ausstellung geöffnet von 15.00-20.00 Uhr 08./15./22./29.06.2019 Ausstellung geschlossen 12.07.2019 Ausstellung geschlossen 30.07.2019 Ausstellung geöffnet von 12.00-16.00 Uhr 07.08.2019 Ausstellung geöffnet von 10.00-16.00 Uhr

Ausstellung geschlossen: 08./15./22./29.06.2019 und 12.07.2019
"Mein Berlin-Wonderland" Ausstellung von Vera Rüttimann

Die Schweizer Fotografin und Journalistin Vera Rüttimann zeigt in Bild und Video ihren Weg von ihrer Wohnung zur Zionskirche, der sie seit 30 Jahren durch die Kastanienallee, den Club ACUD und vorbei an Cafés und Häusern führt, die es längst nicht mehr gibt.



Und natürlich in das Universum der Zionskirche, die zu ihrem „Wonderland“ gehört. Ein Zeitdokument zum 30-Jahrtag des Mauerfalls. In der Doppelausstellung zusammen mit einer Plakatserie des bekannten Fotografen Harald Hauswald werden auch Motive aus der DDR- und Wendezeit zu sehen sein.



Vernissage am 2. Juni 2019, 11.30 Uhr.



Eintritt frei



Zum Projekt "Grenzfälle 1989_2019":

Vor dreißig Jahren fiel die Mauer. Die Zionskirche war da schon länger ein Ort oppositionellen Denkens und Handelns. In der Umweltbibliothek, unter dem schützenden Dach kirchlicher Räume, wurde in diesen Jahren eine kleine Zeitschrift gedruckt, die den Titel „Grenzfall“ hatte. 

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung waren Themen, die viele Menschen damals zu mutigem Handeln bewegten – auch wenn die Staatsmacht das verhindern wollte. Aber die friedliche Revolution konnte sie nicht mehr aufhalten.

Dreißig Jahre später laden wir unter dem Titel „Grenzfälle 1989_2019“ zu einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen ein. Über Grenzfälle unterschiedlicher Art nachzudenken, Grenzgängern in der Musik und bildenden Kunst, in Gesellschaft und Kirche zu begegnen – das soll in dieser Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe möglich werden, mal spielerisch wie in der für den Herbst geplanten labyrinthartigen Rauminstallation auf der Empore der Zionskirche, mal informativ bei Zeitzeugengesprächen und Führungen auch über die Zionskirche hinaus an andere Orte in der Gemeinde und dem Kiez, mal berührend bei Konzerten und Kunstaktionen.



Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde am Weinberg

Grenzfälle1989-2019 wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.



Foto: Vera Rüttimann


Mi-Sa 13:00-18:00 Uhr, So 12:00-17:00 Uhr

Berlin

19.06.2019
BEYOND

In der Ausstellung „BEYOND“ werden vom 10. April bis 18. August 2019 sieben internationale künstlerische Positionen aus der Olbricht Collection gezeigt, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Jenseitigen auseinandersetzen. In den separat inszenierten KünstlerInnenräumen werden die einzelnen künstlerischen Ausdrucksformen Malerei, Skulptur, Video, Installation und Grafik deutlich.

Als unklare Vermutung, unheilvolle Drohung oder süße Verheißung begleitet das Jenseitige seit je her die Geschichte der Menschheit. Religiöses Heilsversprechen, manifestierte Psychose oder drohendes Memento Mori beschwören ein ungewisses Dahinter. Während die Darstellung von Qual und Tod ganz konkret die Vergänglichkeit irdischen Lebens evoziert, oszillieren mythische Scheinwelten zwischen Hier und Dort, Katastrophe und geträumter Schönheit, zwischen Diesseits und Jenseits. Dabei ist das Jenseitige immer auch ein Darüber-Hinaus, der Verweis auf ein Mehr, das es zu erreichen, zu verstehen oder zu entdecken gilt.

Francisco de Goya, der Prophet der Moderne, bannt schon 1810 die Schrecken des Krieges, als aus grausamer Erfahrung geborenes Memento Mori auf Papier und liefert damit die Blaupause für die zeitgenössischen Dystopien voller Leichenteile, Mutanten und Nazis der britischen Brüder Jake & Dinos Chapman. Auf den mystisch-theatralischen Gemälden des Berliners Jonas Burgert bewegen sich dagegen die Figuren vor einer Membran kultureller Symbole und archaischer Muster, entspringen einer anderen Dimension. Sie locken den Betrachter und scheinen doch selbst einen Ausgang zu suchen. Ganz anders wiederum erweckt die Installation des Künstlerkollektivs FORT Trugbilder wie aus einem Fiebertraum zum Leben und lässt die Frage nach Schein oder Sein unbeantwortet. Die Schweden Nathalie Djurberg & Hans Berg thematisieren in ihren Videoarbeiten gesellschaftliche Missstände als eine Art Alptraum. Traumatisierend und humoristisch zugleich stellen sie die psychische Gesundheit von Täter und Opfer in Frage. Dagegen berichten die Portraitierten des amerikanischen Malerstars George Condo von einem ganz anderen Jenseits, einem mentalen, psychotischen Zustand innerer Zerrissenheit, der aus seinen grotesk verzerrten Charakteren dem Betrachter geradezu entgegen zu schreien scheint. Eher leise Töne schlägt der konzeptuell arbeitende Kris Martin mit seinen fein durchdachten Memento Mori an, mit denen der Belgier auf das kollektive kulturhistorische Gedächtnis zielt. Kontrapunkt ist dabei allerdings sein monumentales Schwert, dessen Tod bringende Botschaft durch die schiere Größe ad absurdum geführt wird.

 

BEYOND, Installationsansicht, Installation view, 2019 © me Collectors Room Berlin, Photo Eric Bell (2)

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

19.06.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin (27.04. – 18.08.2019) und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg (04.05. – 31.10.2019) künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

 

Rebecca Stevenson, Medusa, 2018, 55 x 25 x 25 cm, Polyester, Harz, Wachs © The artist, Photo Marianne Wie

Mi bis Mo, 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

19.06.2019
Darüber lacht die Republik

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

Die Ausstellung »Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur« präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das von ihnen verkörperte demokratische System. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägten.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

Die - Fr von 10-17 Uhr Sa + So von 11-17 Uhr Eintritt frei

Osnabrück

19.06.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

19.06.2019
LeseLounge mit Lennardt Loß & Anselm Oelze

Foto Oelze: © Iona Dutz



LeseLounge mit Lennardt Loß ("Und andere Formen des menschlichen Versagens") und Anselm Oelze ("Wallace") sowie Live-Musik



Die LeseLounge bringt diesmal zwei Debütanten zusammen, in deren Romanen jeweils eine Insel im Mittelpunkt steht.



In »Und andere Formen menschlichen Versagens« erzählt Lennardt Loß humorvoll von skurrilen Begegnungen zwischen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes, die im Pazifik treiben und deren Lebensgeschichten unterschiedlicher nicht sein könnten. Protagonistin Marina landet auf einer einsamen Insel und trifft u. a. auf einen ehemaligen RAF-Terroristen und ein neurotisches Handmodel, während ihre Familie nach Möglichkeiten sucht, um das spurlose Verschwinden ihrer Tochter zu verarbeiten.



Anselm Oelze taucht mit »Wallace« in die Geschichte des gleichnamigen Mitbegründers der Evolutionstheorie ein, der allerdings niemals gleichberechtigt neben Charles Darwin in den Biologiebüchern auftaucht. Erzählt aus der Perspektive eines Museumsnachtwächters wird das Licht auf jenen vergessenen Wallace und seinen Brief geworfen, der 1858 eine Insel in den Molukken verlässt und für dessen Inhalt später Empfänger Darwin berühmt wird. Der Roman rückt die Außenseiter des Lebens in den Mittelpunkt, wobei der Begriff »Survival of the Fittest« eine ganz neue Bedeutung bekommt.



Den Rahmen der Lesungen bildet wie immer Live-Musik.



Eintritt: 5,- €



Veranstalter: Junges Literaturhaus S-H

Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises Literaturhaus S-H und der Investitionsbank S-H


Kiel

19.06.2019
20:00 Uhr
Terror

Susanne Seuffert ist für den Darstellerpreis 2018 nominiert



Was geschieht, wenn ein Passagierflugzeug von Terroristen entführt wird und auf ein ausverkauftes Fußballstadion zurast? Was geschieht, wenn der Terror unseren Alltag beherrscht? Welche juristischen, moralischen und philosophischen Mittel hat unsere Gesellschaft in solch einer Ausnahmesituation? Wer entscheidet auf welcher Grundlage über Leben und Tod? Darf Leben gegen Leben, gleich in welcher Zahl, abgewogen werden? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren?
Die Zuschauer/innen stimmen in der Pause über das Urteil ab und bestimmen so den Ausgang des Falles und des Stücks.
Ferdinand von Schirach ist deutscher Strafverteidiger sowie Autor der beiden verfilmten Kurzgeschichten-Sammlungen »Verbrechen« (2009) und »Schuld« (2010). In seinem ersten bemerkenswerten  Theaterstück »Terror« rüttelt von Schirach an nichts Geringerem als dem ersten Artikel des Grundgesetzes beziehungsweise stellt ihn dem Publikum zur Diskussion: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Die Zuschauer werden zu Schöffen, sie entscheiden über das Urteil. Verurteilung oder Freispruch. „Taugt die Justiz, wenn die Wahrheit zur Ansichtssache wird?“



Die Abstimmungsergebnisse der Zuschauer-Schöffen aller bundesweiten Aufführungen von »Terror« werden vom Verlag Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb dokumentiert und sind online einsehbar unter http://www.kiepenheuer-medien.de/terror.



Premiere: 4. November 2016



Presseschau


„Terror“ in einer sehenswerten Inszenierung im Theater der Keller in Köln (…) Regisseur Heinz Simon Keller setzt dem Fernsehglamour Nüchternheit und Nachdenklichkeit entgegen. (…) zur Premiere im Theater der Keller entscheiden die Zuschauer mit 57 auf „schuldig“. Ob das nun an Kellers klarsichtigem Zugang lag, am aufgeklärtem Kölner Publikum, an der empathischen Staatsanwältin, oder am Lächeln des Kampfpiloten – das ist die eigentlich interessante Frage. Die Antwort findet man nur im Theater, der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.“ Kölner Stadtanzeiger, 7.11.16



„Auch in Gänze leistet das Ensemble, vor minimalistischer Gerichtskulisse, gute Arbeit. Nicht nur deshalb, weil es ein immens packendes Stück ist. Die zugleich juristische und moralische Frage „Darf man ein kleineres Übel einem größeren vorziehen?“ wir von der Staatsanwältin (Susannne Seuffert) und Verteidiger (Hendrik Voigt) wie mit Degen ausgefochten. Hier geht es um mehr: Nach welchen Regeln wollen wir leben?“ Kölnische Rundschau, 7.11.16



„Keller verzichtet auf Großaufnahmen per Live-Video, um etwa die Emotionen auf den Gesichtern der Darsteller intensiver zeigen zu können. Sein Ensemble hat das nicht nötig, es zieht das Publikum auch so in seinen Bann.“ Koeln.Nachrichten, 8.11.16



„Auch bei der Aufführung im Kölner Theater der Keller war (in der zweiten Vorstellung) zu spüren, dass das geschilderte moralische Dilemma den Zuschauern (viele junge Leute) an die Nieren ging. Selten erlebte man vor Ort eine derart „stille“ Aufführung. Zwar hat der internationale Terror sogar schon in Deutschland Einzug gehalten, aber im Vergleich zu Fernost und anderswo lebt man hierzulande immer noch auf einer Insel der Glückseligen. Die Vorstellung, dennoch einmal in eine Situation zu geraten wie in Terror geschildert, wird einem durch das Theaterstück beklemmend suggeriert – und das macht nachhaltig betroffen.“

theater pur, 8.11.16



"Eine reduzierte Inszenierung, die auf jeden Schnickschnack verzichtet, sich auf die Gerichtsverhandlung konzentriert, auf die Schauspieler verlässt (verlassen kann) und sie einfühlsam in Szene setzt." meinesuedstadt.de, 15.11.16



 



Regie: Heinz Simon Keller


Bühne und Kostüme: Hedda Ladwig

Mit: Katharina Abel, Matthias Brüggenolte/Sascha Tschorn, Markus Penne, Susanne Seuffert, Axel Gottschick/Josef Tratnik, Hendrik Vogt


Köln

19.06.2019
20:00 Uhr
Tickets
LÖCHER

Mit dem Roman ‚Löcher – Das Geheimnis von Green Lake‘ ist dem amerikanischen Autor Louis Sachar ein Meisterwerk gelungen, das von der Presse mit Lob überhäuft und bald nach Veröffentlichung zum internationalen Bestseller wurde.



Mit viel Witz und skurrilem Humor erzählt er die ebenso spannende wie berührende ‚Coming-of-Age‘-Geschichte des 14-jährigen Pechvogels Stanley Yelnats, der in einem Straflager in der texanischen Wüste einem uralten Familiengeheimnis auf die Spur kommt.



JTB-Intendant Moritz Seibert wird ‚Löcher‘ mit Jugendlichen des JTB-Nachwuchsensembles in den Hauptrollen inszenieren. Seine Inszenierung richtet sich an Zuschauer ab 12 Jahren.





Zum Inhalt:

Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren für gebrauchte Turnschuhe arbeitet, hält Stanley die müffelnden Treter für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb der Schuhe sucht.



Doch dieses Pech ist irgendwie typisch für den etwa vierzehnjährigen Stanley: Sein Leben lang war er immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieses Problem kennt auch sein Vater, sein Großvater und dessen Vater. Ist das einfach nur Pech, oder liegt eine Art Fluch über der Familie?



Nachdem Stanley also mal wieder am falschen Ort war und wegen des Turnschuh-Diebstahls verhaftet wurde, den er gar nicht begangen hat, lässt ihm der Jugendrichter die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Stanley entscheidet sich für das Camp und stellt zu spät fest, dass es sich dabei um ein Erziehungslager in der texanischen Wüste handelt, und von einem ‚Grünen See‘ weit und breit nichts zu sehen ist.



Die Hitze dort ist unerträglich, der Alltag hart, doch so schnell gibt Stanley nicht auf. Auch wenn es zunächst nicht danach aussieht: Dort ist er endlich am richtigen Ort, denn über Green Lake liegen Schatten aus der Vergangenheit, die auf seltsame Weise mit Stanleys Familiengeschichte verknüpft sind. Niemand anderes als der oft gehänselte Stanley wird die Geheimnisse von Green Lake aufdecken, wobei Zwiebeln, Schweißfüße, Pfirsiche und natürlich Löcher eine entscheidende Rolle spielen.


Bonn

19.06.2019
19:30 Uhr
Gans der Bär

frei nach Katja Gehrmann

„Mama“ quakt das Gänseküken, als es aus dem Ei schlüpft, das dem Bären direkt vor die Füße gekullert ist. „Moment mal“, brummt der Bär, „ich bin doch nicht deine Mama. Ich bin ein Bär!... und du bist – anders!“ – „Ja, Mama“ sagt die kleine Gans und will davon gar nichts wissen. So beschließt der überforderte Bär diesem Dingsda zu zeigen, was ein richtiger Bär ist. Aber was, wenn dieses Federvieh ganz wie ein echter Bär klettert, läuft und schwimmt und zu guter Letzt sogar den Fuchs erledigt? Sollte der Bär sich etwa irren?

Ein fröhliches Stück über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Verantwortung und darüber, dass Wahrheiten manchmal relativ sind.

Regie: Judith Seither

Spiel: Nicole Gospodarek

Figurenbau: Silvia Eisele

Bühne: Kathrin Henneberger

Musik: Mark Reiners

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalterin: Nicole Gospodarek

Eintritt: 5,50 € (4 € für Gruppen mit JKS-Gutschein)

Karten/Infos: 0179 675 37 62

www.nicolegospdarek.de



Foto: H. Büchsenschuss


Berlin

19.06.2019
10:30 Uhr
ART & KIDS

Mit unserem offenen Kinder-Ferien-Programm ART & KIDS kommen unsere jungen BesucherInnen täglich auf ihre Kosten. Es ist kostenlos und jederzeit zu unseren Öffnungszeiten verfügbar.
Eine Schnitzeljagd  führt EntdeckerInnen durch unsere Wunderkammer, wodurch sie die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennenlernen. Die Schnitzeljagd ist auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.
Daneben macht der Audioguide  von Kindern für Kinder mit spannenden Geschichten und passender Musikbegleitung einen Gang durch die Wunderkammer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die ganze Familie empfiehlt sich außerdem die Schnitzeljagd “Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt”. Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden. Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr , Di geschlossen

Berlin

19.06.2019
Monty Python´s Spamalot - Musical frei nach dem Film "Die Ritter der Kokosnuss"
England im Jahre 932 n. Chr. − regiert von Pest und Cholera, Angelsachsen und Franzosen. Ein Mann fühlt sich berufen, das Land zu befreien: König Artus, der laut Szenenanweisung Probleme hat, bis drei zu zählen. Auf dem Weg zum Schloss Camelot wirbt er für seine Mission die tapfersten Ritter an, die sich ringsum finden lassen. Seine Tafelrunde bilden bald der mutige Sir Robin, der eigentlich ein großer Feigling ist, der blutrünstige Sir Lancelot, der später auch eine ‚weiche Seite‘ in sich entdeckt, der kühne Sir Galahad, ehedem Torfstecher aus der Unterschicht sowie der übereifrige Ritterlehrling Sir Bedevere. Immer dabei ist auch Patsy, König Artus’ Pferd und Diener. Doch bevor sie Kokosnüsse aneinanderschlagend England durchreiten können, gibt Gott persönlich König Artus und seinen Rittern den Auftrag, den heiligen Gral zu finden. Eine heikle Aufgabe, lauern doch an jeder Ecke Gefahren: französische Raufbolde, tanzende Mönche oder die bezaubernde ‚Fee aus dem See‘. Von blutrünstigen Killerkaninchen ganz zu schweigen …

Die britische Komikertruppe Monty Python wurde mit ihrem unvergleichlich schrägen Humor, der Fernsehserie „Monty Python’s Flying Circus“ und Filmen wie „Das Leben des Brian“ weltberühmt. Aus „Die Ritter der Kokosnuss“ entstand 2004 das mitreißende und mehrfach ausgezeichnete Musical „Monty Python’s Spamalot“, in dem das gesamte Musical-Genre liebevoll durch den Kakao gezogen wird.
(in)VISIBLE
URAUFFÜHRUNG
17.-19.6.2019, 20 Uhr

akademie der autodidakten

(in)VISIBLE ist ein Tanzprojekt mit jungen Schwarzen, PoC und (post-)migrantischen Menschen aus der LGBTQI*-Community, die zusammengekommen sind, um sich auszutauschen und Strategien des Widerstands auszuprobieren. Kein Mensch ist psychisch und physisch ausschließlich männlich oder weiblich. Wir fragen: Wie reagiert der Körper darauf, das falsche soziale Geschlecht zugewiesen zu bekommen? Wo zeigt oder versteckt sich Queersein/Trans*sein/Nicht-binär-Sein in unserem Körper? Wie fühlt es sich an, plötzlich entscheiden zu können, was wir im Rampenlicht von uns zeigen wollen?

Unterdrückung lässt sich nicht einfach addieren. LGBTQI* und gleichzeitig rassifiziert, othered, exotisiert, undokumentiert, ökonomisch benachteiligt und marginalisiert zu sein, bringt Erfahrungen mit sich, die für jede*n spezifisch sind. In diesen Unterschiedlichkeiten liegt Kraft und Potenzial. Indem wir Einspruch gegen homophobe, trans*phobe, rassistische oder heterosexistische Zuschreibungen erheben und unsere Verschiedenheiten bejahen, sie uns wieder aneignen und selbst definieren, ermächtigen wir uns.


Sich zu bewegen, sich gegenseitig zu inspirieren und eine Kultur der Fürsorge zu entwickeln, darum geht es bei (in)VISIBLE. Dies sind für uns lebenswichtige Zutaten, die uns erhalten und stärken. Körper und Seelen kommunizieren. Wir werden zu einer Gruppe der gegenseitigen Unterstützung. Berührung ist für uns eine Form der Fürsorge, wobei wir um Erlaubnis fragen und uns unserer eigenen und der Grenzen anderer bewusst sind. Misgendering nicht mit uns! Mit der Kraft des Tanzes schaffen wir selbstbestimmte künstlerische Formen der Sichtbarkeit und bauen Brücken.


Spielleitung: Marcelo Omine
Mitarbeit Spielleitung: Simone Donha
Ausstattung: Marcus Barros Cardoso
Musik: Spencer Carter
Dramaturgie: D Wiltshire Soares

Von und mit: Auro Orso, Ugo Rex, Serena Umer Khan, Esther Afure Jeroboan, Elizabeth Zeilmeir, Laurence Alatrash


Eine Produktion der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und den Fonds Soziokultur. Mit freundlicher Unterstützung des Jugendnetzwerks Lambda::BB e.V. und des Schwulen Museums.

Kein Nacheinlass
KÖRPERWELTEN - Eine HERZenssache in Freiburg
Ab 17. Mai bis 25. August 2019 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre aktuelle Ausstellung in der Messe Freiburg: KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 47 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in der Freiburger Ausstellung zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan des Körpers ist der Motor des Lebens, aber durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. „Sie sind jedoch vermeidbar“, so die Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley. „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“

Grundlage der KÖRPERWELTEN ist das Körperspende-Programm des Instituts für Plastination in Heidelberg. Alle in den Ausstellungen gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung in den KÖRPERWELTEN Ausstellungen gezeigt werden darf. In dem lizenzierten Körperspende-Programm zur Plastination sind bis heute mehr als 18.000 Spender registriert.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Best Of Poetry Slam - 100% Live-Literatur
Zum Best Of Poetry Slam kommen die besten Slam Poet*innen der Republik in den schönsten Saal Neuköllns! Denn – unter uns – ja, wir Hauptstädter sind anspruchsvoll! Wir haben alles gesehen, sogar die Dinge, die wir gar nicht sehen wollten. Wir haben die unbarmherzige Schule der Berliner U-Bahn besucht, unseren Abschluss am Hermannplatz gemacht und uns stundenlang in der Clubschlange den Hintern abgefroren. Wir haben jahrelang vor dem Späti Dosenbier degustiert, als wäre es der teuerste Champagner. Kurzum, wir haben unseren exquisiten Geschmack verdammt hart erarbeitet und jetzt ist es endlich Zeit für das Beste: Zeit für die besten Gedichte und Geschichten. Zeit für die wildeste Seite der Literatur! Poetry Slam bedeutet 100% gelebte Bühnenliteratur! Im Wettbewerb um die Liebe des Publikums und eine Flasche hochprozentigen Schnaps, treffen sich hier Performance-Text und Poesie, witzige Alltagsgeschichte und stilles Gedicht, literarischer Rock ’n’ Roll und hochpoetische Verdichtung. Die Regeln sind denkbar einfach: 10 Minuten Zeitlimit, 5 Poet*innen im Wettbewerb, 5 Juror*innen aus dem Publikum, 1 Mikrofon für alle: rasant, hochunterhaltsam, kurzweilig und immer am Puls der Zeit. Ein Abend für Poetry Slam Gourmets und alle, die es werden wollen.

Das Line-Up für den 19.06. liest sich wie folgt:

Florian Wintels ist Slam Poet und Musiker. Und er ist süß. Ziemlich süß sogar. 2011 trat er das erste Mal bei den deutschsprachigen Meisterschaften in Hamburg auf und versagte hart! Eine schwere Zeit für ihn und seine Familie, da die Hoffnungen groß, doch seine lyrischen Mittel knapp waren. Florian nutzte die Zeit der Niedergeschlagenheit, um wie ein Phönix aus der Asche emporzusteigen und zu dem zu werden, was er heute ist: eine »rappende Slam-Maschine« (ARD).
https://www.youtube.com/watch?v=_ry-Ofd8JRY

Friedrich Herrmann ist Slam Poet, Moderator und Tausendsassa. Seit 2015 ist er regelmäßig im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen. Friedrich war Thüringer Landesmeister im Poetry Slam (2015), Sächsischer Landesmeister (2017) und Finalist der deutschsprachigen Meisterschaften in Zürich (2018). Vom Jugendclubhaus Zella-Mehlis bis zur Hamburger Elbphilharmonie stand er gefühlt auf jeder Bühne im deutschsprachigen Raum. Meistens sogar zur Freude der Anwesenden.
https://www.friedrich-herrmann.com

Nektarios Vlachopoulos ist Slampoet, Humorist und ehemaliger Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund. Seit 2008 räumt er bundesweit Preise ab. 2011 war er deutschsprachiger Meister im Poetry Slam, danach folgten Kabarett Kaktus (2016), Förderpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg (2017), Mittleres Passauer Scharfrichterbeil (2016), Bielefelder Kabarettpreis (2017) und Goldener Rostocker Koggenzieher (2017). Was es nicht alles gibt. Seine Texte zeichnen sich durch Geschwindigkeit, Präzision und absurden Humor aus.
https://nektarios-vlachopoulos.de

Rainer Holl ist Autor, Slam Poet und Moderator. Seit 2009 ist trat er bei über 600 Poetry Slams, Lesebühnen und Literaturveranstaltungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Australien auf. 2017 wurde er Berliner Poetry Slam Landesmeister und 2018 erreichte er das Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Zürich. Er ist der Herausgeber des weltweit ersten demotivierenden Tischkalenders. (»Träume nicht dein Leben, sondern halt einfach dein Maul«) Für sein literarisches Schaffen wurde Rainer Holl bereits mehrfach ausgezeichnet.
http://rainerholl.de

Moderator Ken Yamamoto ist Mitglied der legendären Berliner Lesebühne »Spree vom Weizen«. Salonfähig wie abgehangener Halloumi, führt er, mit dem überbordenden Charme eines Gebrauchtwagenhändlers, kurzweilig durch den Abend.

Einlass: 19:15 Uhr

Berlin

19.06.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 14,20 €
SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR - "The Disco Partizani Years" Tour
Der Musikproduzent und DJ Shantel gehört zu den international populärsten Vertreter des Balkan-Pop. Anfangs noch in Subkultur-Kreisen unterwegs, bringt Shantel seine exotische Mischung aus schweren Bässen, osteuropäischer Folklore und brachialen Bläserfanfaren schnell auf die großen Dancefloors Europas. Mit seinem Breakthrough-Album „Disko Partizani“ aus dem Jahr 2007 stürmte Shantel u.a. die Sommercharts in Österreich und der Türkei.

Die Idee für die neue Genre-Kreation reift in ihm während eines Besuches der Heimatstadt seiner Großeltern – dem rumänischen Czernowitz. Die Hauptstadt der rumänischen Provinz Bucovina ist reich an osteuropäischer Folklore und Kultur – eine wahre Fundgrube an musikalischem Material, das in der Heimat Deutschland noch niemand gehört hat. Er beginnt damit, osteuropäische Trompetenfanfaren zu remixen, begeistert sich für die Taraf De Haidouks, Boban Markovic, die Fanfare Ciocarlia und die Rhythmen eines Goran Bregovic. So entstehen Songs, die durch das Hinzufügen elektronischer Elemente den Club zum rocken bringen.

Von der Musik des Balkans inspiriert, greift Shantel den Folklore-Sound der rumänischen, albanischen, griechischen und auch slawischen Musik auf, um sie in äußerst tanzbarer Version in den Club zu holen. Weitere Einflüsse sind dem jiddischen Klezmer und der Musik der Roma und Sinti entnommen. Das Produkt ist ein einzigartiges Genre, das neue kreative Maßstäbe unter den Tanzmusiken setzt.

Einlass: 19:00 Uhr
Dichter in Hamburg (3)
Dichter in Hamburg (3) – Ein Klopstock-Abend
Nora Gomringer erinnert an den Hamburger Autor

Friedrich Gottlieb Klopstock ist zu danken, dass Dichter wie Goethe und Hölderlin in ihren Zeilen Atem ausstoßen, der uns durch ihren Rhythmus trägt. Der Erfinder des »Deutschen Hexameters« war ein Aufbegehrer gegen Opitz’ Reimschule und verstand und proklamierte sich als Dichter. Gedankt haben ihm seine Verdienste unendlich viele: In Goethes »Werther« ist er an berühmter Fensterszene ein Running Gag geworden, Lessing und Heine haben ihn ver-sprichwortet und Telemann, Gluck, Schubart unter anderen vertont.

Nora Gomringer, selbst Dichterin und Performerin, gestaltet mit Vorliebe Hommage-Abende für andere Autorinnen und Autoren, um deren Verdienste in Erinnerung und deren Zeilen in den Raum zu rufen. Der in Quedlinburg geborene und in Hamburg im sehr frühen 19. Jahrhundert verstorbene Dichter wird von ihr in Werkausschnitten und Stimmen über den Dichter vorgestellt. Dass man aus allem sein Wirken hört und mitnimmt, hat mit seiner wahrscheinlich bereits als Kind durchsetzungsstarken Stimme zu tun: Klopstock war das älteste von 17 Kindern. Sein umfangreiches Werk von meist religiöser Prägung ist uns so fern nicht, wenn er schreibt: Rund um mich ist alles Allmacht und Wunder alles!

Die Reihe »Dichter in Hamburg« erinnert in loser Folge an Hamburger Autorinnen und Autoren.

»Pst, was hat sie gesagt?« – Schon ab 18.15 Uhr haben Sie die Möglichkeit – mit oder ohne Smartphone – unter fachkundiger Anleitung unsere Hörunterstützung von Sennheiser auszuprobieren.

Mit freundlicher Unterstützung der Elsbeth Weichmann Gesellschaft

Einlass: 18:30 Uhr
FAISAL KAWUSI - "ANARCHIE"
Er ist und bleibt der sympathische Afghane von nebenan: Faisal Kawusi. Der 26-
jährige Comedian startet im Februar 2019 mit seinem zweiten Soloprogramm
„Anarchie“ durch. Darin nimmt Faisal kein Blatt vor den Mund und setzt sich auf
seine charmante Art und Weise mit den Dingen auseinander, die er tagtäglich
selbst erlebt. Absurde Geschichten und große Pointen sind vorprogrammiert,
wenn sich das Ausnahmetalent der deutschen Comedyszene den Tabuthemen
unserer Gesellschaft widmet.
In seinem zweiten Programm erzählt uns Faisal anschaulich von den zahlreichen
Vorurteilen, mit denen das Comedy-Schwergewicht konfrontiert wird. Wie sieht
der Alltag eines Afghanen in Deutschland aus? Mit welchen Klischees muss er
sich immer wieder auseinandersetzen? Das alles und noch viel mehr erzählt uns
Faisal mit einer großen Portion schwarzem Humor. So, wie es nur jemand kann,
der all dies am eigenen großen Leib erfahren hat. Lustig, selbstironisch,
liebenswürdig und ziemlich frech. Dabei spielt das Allroundtalent mit seinen
afghanischen Wurzeln und überrascht immer wieder aufs Neue mit seinem
großen Improvisationstalent. Faisal versteht sich dabei als Bindeglied zwischen
den Generationen und Kulturen und erzählt ganz ungefiltert, was er denkt.
Faisal hat mit seinem ersten Soloprogramm „Glaub nicht alles, was du denkst“
die Zuschauer bei mehr als 300 Live-Auftritten begeistert. Die Ausstrahlung
seines Live-Programms bei RTL verfolgten 1,86 Millionen Zuschauer.
Unvergessen bleibt seine mitreißende Performance bei RTLs „Let’s Dance“ in
2017. Auf seinem YouTube-Channel mit über 222.000 Abonnenten sorgt er
regelmäßig für Furore. Aber das waren nur die ersten Schritte auf der
Karriereleiter: Inzwischen brilliert der Pfundskerl in seiner eigenen Comedy-Late-
Night in SAT.1: „Die Faisal Kawusi Show“, in der er illustre Gäste aus Comedy,
Musik und Showbiz begrüßt.

Einlass ab 19:00 Uhr
SAMUEL KOCH & FRIENDS live - "ROLLE VORWÄRTS"
"ROLLE VORWÄRTS
SAMUEL KOCH & FRIENDS live" Samuel Kochs Schicksal bewegt, obwohl er sich nicht bewegen kann: Der bekannteste Rollstuhlfahrer Deutschlands ist vom Hals abwärts gelähmt. Sein Kopf jedoch funktioniert noch gut. Er kann denken
und fühlen. Und er kann hoffen. Seit seinem Unfall am 4. Dezember 2010 ist der ehemalige Kunstturner permanent auf Hilfe angewiesen. Vieles hat sich seit dem verändert.
Früher hat er in großer Freiheit gelebt, nun muss er
viele Einschränkungen hinnehmen. Authentisch, nachdenklich und zugleich humorvoll reflektiert er über seine Erfahrungen vor, während und nach dem Unfall. Vertraut und sehr persönlich tauscht Samuel Koch Gedanken über das Risiko, die Freiheit und seinen Glauben aus. Ein Abend mit ihm ist eine Einladung, ein gesundes Bewusstsein für die essentiellen Dinge des Lebens zu entwickeln.
„Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange Zeit fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre davongelaufen. Aber ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und die mir gezeigt haben, dass das Leben manchmal weiter geht,als man denkt.“ sagt Samuel Koch heute.
Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Samuel Koch mit scheinbar endloser Energie und nicht totzukriegendem Humor nun rollend statt Saltos schlagend durchs Leben, absolviert ein
Schauspielstudium „ohne Körper“, lernt gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennen und erlebt dabei Überraschendes und Schockierendes, Absurdes und Seligmachendes.
„Ich suche mir jeden Tag schöne Erlebnisse: mal Gründe zum Lachen, mal tief gehende Gespräche oder lohnende Herausforderungen. Ich bekomme und gebe hoffentlich viel Liebe. Negativen Dingen, die täglich mitschwingen, gestehe ich einfach nicht viel Wichtigkeit zu. Nicht zuletzt durch das
Schauspielstudium habe ich gelernt, nicht ständig zu fragen: ‚Was kann ich nicht?‘, sondern mich darauf zu konzentrieren: ‚Was kann ich?‘
Auf der Bühne ist Samuel nicht allein. Gerne unterhält er sich mit den Besuchern. Sie werden auch
eingeladen ehrliche Fragen zu stellen.
Lynyrd Skynyrd - Farewell Tour Germany 2019
Zum letzten Mal wird hierzulande im Juni eine US-amerikanische Rock-institution auf der Bühne zu sehen sein: Lynyrd Skynyrd! Die Southern-Rock-Legende hat ihre bereits Mitte 2018 gestartete Konzertreise (aktuell dokumentiert auf der CD „Live In Atlantic City“, earMUSIC) deshalb kurz „Farewell Tour“ betitelt. Die spätestens seit ihrem Doppelalbum „One More From The Road“ international als erstklassiger Live-Act bekannte Band, wird während gut 90 Minuten alle ihre Hits und Klassiker zum Karrierefinale spielen: Von „Sweet Home Alabama“ über „What’s Your Name“, „Gimme Three Steps“ oder „Saturday Night Special“ bis hin zur Rock-Hymne „Free Bird“. Eintrittskarten zum quasi generationsübergreifenden Auftritt von ‚Leh-`nérd Skin-nérd‘ (Aussprache-Hinweis auf dem Debüt-CD-Titel) im „Paket“ mit dem ‚jungen‘ Southern-Rock-Quintett Blackberry Smoke kosten im Vorverkauf zwischen 80,25 und 103,25 Euro (Golden Circle).

Das Rock & Roll Hall Of Fame-Mitglied, welches seit seiner Gründung 1964 in Jacksonville über 30 Millionen Tonträger verkauft hat, tritt derzeit in folgender Besetzung auf: Gary Rossington (Gitarre, Gesang), Johnny Van Zant (Gesang, Mundharmonika), Rickey Medlocke (Gitarre, Gesang), Mark „Sparky“ Matejka (Gitarre, Gesang), Peter Keys (Keyboards, Piano), Michael Cartellone (Schlagzeug), Johnny Colt (Bass) plus Dale Krantz Rossington und Carol Chase (Background-Vocals). Zusammen werden sie eindrücklich beweisen, warum das renommierte Magazin „Rolling Stone“ Lynyrd Skynyrd in seine Liste der „100 Greatest Artists of All Time“ aufgenommen hat. Weil sich diese Formation, deren Herzstück ihres Mix aus Country, Blues und Hardrock eine feurige ‚Gitarren-Armee‘ bildet, jetzt in den Ruhestand verabschiedet, ist ein Besuch ihrer letzten Shows geradezu Pflicht.

Einlass: 18:30 Uhr
Cypress Hill
Multi-Platin Größen des Latin-Rap mit neuem Album im Dezember für sieben Shows in Deutschland. Langerwartetes neuntes Studioalbum »Elephants On Acid« erscheint im August. DJ Legende Mix Master Mike komplettiert Live-Setup um B-Real, Sen Dogg und Eric Bobo

Nachdem ihre 2017er Tour zum 25. Bandbestehen zu einem wahren Triumphzug für B Real, DJ Muggs und Sen Dog geriet, waren die Kalifornier umso motivierter die Studioarbeit zu ihrem neuesten Werk „Elephants On Acid“ abzuschließen. Nach nunmehr sechs Jahren Studioarbeit beendete die Band im Frühjahr 2018 die Aufnahmen zum neuen Album und kann den Fans nun voller Stolz im August ihr neuntes Studioalbum präsentieren. Das Album wird sich nahtlos in die bisherige Diskografie der Band einreihen und den gewohnten Cypress Hill Sound liefern.
Mit den smooth rollenden Bass- und Drumloops von DJ Muggs, den Raps von Sen Dog und dem nasalen Gesang von B-Real, sowie seiner typischen Rhetorik aus Latin- und Hip HopSlang revolutionierten Cypress Hill schon Anfang der Neunziger Jahren den Hip Hop. So sind ihre Einflüsse z.B. auf Dr. Dres G-Funk bis hin zum gechillten britischen TripHop eindeutig herauszuhören. Ihre Mission für die Legalisierung von Marihuana brachte der Band neben der erwartungsgemäßen Kontroverse zunehmend auch ein weißes Alternative Rock Publikum, so dass ihre Singles ›How I Could Just Kill A Man‹, ›The Phunky Feel One‹, ›When The Shit
Goes Down‹ und natürlich ›Insane In The Brain‹ zu weltweiten Hits wurden – ihr zweites Album ›Black Sunday‹ schoss 1993 direkt auf Platz 1 der US Charts und hielt sich dort ganze 56 Wochen.
Nach ihrem dritten Album ›Temples Of Boom‹ 1995 wurde die Zukunft der Band zunehmend
fraglich, da die Mitglieder sich überwiegend um Soloprojekte kümmerten. 1998 erschien
jedoch das schlicht ›IV‹ betitelte vierte Album und zwei Jahre später wagten Cypress Hill
mit ›Skull & Bones‹, einem Doppel Album, das aus einer Hip Hop und einer Rockorientierten
Platte bestand, ein Großwerk, für dessen Singlevideos sich etliche Rap und Rockstars sich
gemeinsam mit der Band vor der Linse einfanden. Nach den Alben ›Stoned Raiders‹(2001),
›Till Death Do Us Part‹ (2004) mit Ausflügen in die Soundwelten Jamaikas folgte 2010 ›Rise
Up‹ auf dem neuen Label Priority Records, dessen Creative Director Snoop Dogg ist.
Nachdem B-Real 2016 mit Prophets of Rage ein Crossover Supergroup um Tom Morello, Tim
Commerford und Brad Wilk von Rage Against The Machine sowie DJ Lord und Mastermind
Chuck D von Public Enemy gründet und sich in den folgenden zwei Jahren primär auf die
Live- und Festivalauftritter der Band konzentrierte, liegt der Fokus im Herbst nun wieder
ganz auf Cypress Hill. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Sen Dogg, Eric Bobo an
den Percussions und Ex-Beastie Boys DJ Mix Master Mike plant die Band eine fulminaten
Liveshow in der die neuen Stücke zu Leben erweckt werden sollen.

Einlass: 18:00 Uhr
Carrie – Das Musical
VIP TICKETS:

Wollten Sie schon immer einen "echten Star" kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei CARRIE – DAS MUSICAL im FIRST STAGE Theater. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller in einem persönlichen Meet and Greet!

_________________________________________________________________________________________

CARRIE – DAS MUSICAL
Nach dem Roman von Stephen King.

Satan lauert überall! Davon ist jedenfalls Margret White überzeugt und macht ihrer Tochter Carrie das Leben zur Hölle. Das unterdrückte Mädchen wird zum perfekten Opfer ihrer Mitschüler und zum ständigen Ziel von Hohn und Spott. Dem hat die 16-Jährige nichts entgegenzusetzen und so flüchtet sie sich in Rachefantasien – bis sie eines Tages feststellt, dass ihre Fantasien wahr werden…

Carrie ist das erste veröffentlichte Werk des US-amerikanischen Bestseller-Autors und machte ihn weltberühmt. Doch während das Buch Kings Ruf als ´King of Horror` begründete, wandelt das Fame-Duo Michael Gore (Musik) und Dean Pitchford (Lyrics) den Stoff in ein unter die Haut gehendes Drama: Mitreißende Choreografien, intime Momente, psychologischer Thriller! „Es wird die Leute vor Spannung in die Sitze drücken“, verspricht so auch Produzent und Theaterdirektor Thomas Gehle.

Auch technisch werden keine Mühen gescheut, um der Vorlage gerecht zu werden: Die bisher aufwendigste Produktion des First Stage Theaters setzt auf raffinierte Showeffekte, um die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit Maya Hakvoort in der Rolle der Mutter Margaret wurde zudem ein echter Musicalstar verpflichtet.

Was ursprünglich als „Showcase“ der Stage School gestartet ist, hat sich spätestens seit FAME 2018 zu einem qualitativ hochkarätigen Produktionsformat entwickelt.

Dafür steht auch in diesem Jahr wieder die Produktionscrew unter Leitung von Dennis Schulze, Regisseur und musikalischem Leiter Felix Löwy und dem Choreografen Phil Kempster, die schon FAME auf ein neues Qualitätslevel hoben. Erleben Sie Musical in einer neuen Dimension und lassen sie sich fesseln von einer emotionalen Geschichte und Showeffekten der Extraklasse.

Musik von Michael Gore
Songtexte von Dean Pitchford
Buch von Lawrence D. Cohen
Nach dem Roman von Stephen King
Deutsche Textfassung von Martin Wessels-Behrens und Judith Behrens

Showlänge ca.140 Min. inkl. Pause
Empfohlen für Zuschauer ab 12 Jahren

Premiere
Wir sind mal kurz weg
Revue von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz
Freilichtstück vor der Stadtbibliothek

Inszenierung Eva Brunner
Bühne & Kostüme Florian Angerer
Musikalische Leitung Annedore Hacker
Choreographie Patrick Nitschke

Vier teilweise in die Jahre gekommene Angehörige des „starken Geschlechts“ sind auf der Flucht! Auf der Flucht vor dem Zeigefinger ihres Urologen, besserwisserischen Ehefrauen, anhänglichen Geliebten, Erektionsproblemen und anderen Verfallserscheinungen – was gibt es da Besseres, als auf dem Jakobsweg zu wandern. Der bekanntermaßen schlechte Handyempfang führt die ungleiche Schicksalsgemeinschaft zusammen. Mühsam überwinden sie die geschlechtsspezifischen Kommunikationsprobleme, reden und singen über Ängste, Hoffnungen und Träume im mittleren Lebensabschnitt.Inspiriert von Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ erzählt diese Revue von den ganz normalen Tücken der Midlife-Crisis und sorgt mit umgedichteten Klassikern wie „La Paloma“ und „Surfin‘ USA“ für beste musikalische Unterhaltung.Tilmann von Blomberg (*1975) studierte an der Hochschule der Künste Berlin den Studiengang Musical. Seit 2006 ist er als Autor tätig und schrieb unter dem Pseudonym Friedrich Dudy die Bühnenadaption von Ildikó von Kürthys Bestseller „Mondscheintarif“.Bärbel Arenz (1969*) war nach dem Diplom an der Akademie der Künste Nürnberg zunächst als bildende Künstlerin tätig. Mit Tillmann von Blomberg arbeitete sie schon für das Musical „Weiblich, 45 plus na und!?! Heiße Zeiten – Wechseljahre“ zusammen.
Wir sind die Neuen - René Heinersdorff
Komödie nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff

WIR SIND DIE NEUEN

Bühnenfassung von Jürgen Popig

Die lebenskluge Komödie erzählt mit viel Humor von einem Generationenkonflikt der etwas anderen Art. Erleben Sie neben Simone Rethel und Lutz Reichert TV-Star Joachim H. Luger, der seit 1985 den Hans Beimer in der „Lindenstraße“ spielt.

Ihre Studentenzeit ist zwar schon lange vorbei, aber im Herzen sind sie jung geblieben und Geld haben sie noch immer keines. Darum beschließen die drei Alt-68er Anne, Johannes und Eddi, nach vielen Jahren erneut in einer WG zusammenzuziehen. Im Stockwerk über ihnen leben die Studierenden Barbara, Katharina und Thorsten. Die drei sind für ihre jungen Jahre erstaunlich spießig und legen größten Wert auf die Einhaltung von Nachtruhe und Kehrwoche. Die lebenslustigen Oldies gehen ihnen bald auf die Nerven – und der Nachbarschaftsstreit ist vorprogrammiert.

Die Themen, um die das Stück kreist, haben es in sich: Es geht um Versagensängste und Leistungsdruck, verpasste Chancen und das Überwinden von Vorurteilen – und dennoch kommt die Komödie so federleicht daher, so hintersinnig und mit einem so liebevollen Blick auf ihre Figuren, dass das Publikum ganz hingerissen ist von der Lebenslust der „neuen Alten“. Die ZEIT schrieb: „‘Wir sind die Neuen‘ ist ein kleines Komödien-Juwel.“

Es inszeniert der Regisseur, Schauspieler und Theaterleiter René Heinersdorff, der unser Publikum im Marquardt u.a. bereits mit „Aufguss“ und „Sei lieb zu meiner Frau“ vortrefflich unterhielt.

Voraufführung 9.5.2019
Premiere 10.5.2019
Vorstellungen bis 30.6.2019

Mit Joachim H. Luger, Lutz Reichert, Simone Rethel, Katarina Schmidt u.a.
Regie René Heinersdorff
Bühne Thomas Pekny
Kostüme Andrea Gravemann
Dramaturgie: Diana Kostka / Susanne Schmitt
Die Katze auf dem heißen Blechdach - Tennessee Williams
Tennessee Williams
DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

Schauspiel

Seine Dramen gehören zu den Klassikern der modernen amerikanischen Literatur. Kaum zu glauben, dass das bekannteste Stück von Tennessee Williams bislang noch nie im Alten Schauspielhaus zu sehen war!

Eine schwüle Sommernacht in den amerikanischen Südstaaten. Zum 65. Geburtstag des Plantagenbesitzers Big Daddy Pollitt ist die ganze Familie zusammengekommen: Gooper, der älteste Sohn, mit seiner Frau Mae und ihren Kindern, sowie der zweite Sohn Brick, der mit der attraktiven Maggie verheiratet ist. Was Big Daddy selbst nur ahnt, alle um ihn herum aber bereits wissen: Es wird sein letzter Geburtstag sein.

Gooper und die habgierige Mae spekulieren bereits auf das Erbe. Als Nachfolger wünscht sich Big Daddy aber seinen Lieblingssohn Brick. Der jedoch ist über ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit zum Trinker geworden und weder an Big Daddys Geld noch an den verzweifelten Annäherungsversuchen interessiert, die seine Frau Maggie unternimmt, um ihre Ehe zu retten.

Eine kraftvolle Sprache und großartige, vielschichtige Rollen für ein exquisites
Ensemble zeichnen das Stück aus. 1955 erhielt Tennessee Williams dafür den Pulitzerpreis; in der Filmfassung gelangte die junge Elizabeth Taylor als „Maggie die Katze“ zu Weltruhm.

Regie führt Harald Weiler, der zuletzt am Theater Kiel, am Ernst Deutsch Theater Hamburg und am Thalia Theater Hamburg inszenierte.

Vorstellungen 7.6. bis 13.7.2019

Mit Hannes Fischer, Sabine Fürst, Susanne Heydenreich, Marius Hubel u.a.
Regie Harald Weiler
Bühne und Kostüme Lars Peter
Dramaturgie Annette Weinmann
ELVIS & THE EVERGREENS - präsentiert von Becksteiner Winzer
Die Becksteiner Winzer und die Kurverwaltung Bad Mergentheim präsentieren die erste OLDIE DANCE NIGHT.

Die aus der Region stammende Band ELVIS & THE EVERGREENS begeistern durch eine absolut mitreißende Show für Fans der Oldie- und Tanzmusik. Nach dem großen Erfolg im St.-Kilian-Keller der Becksteiner WeinWelt können sich die Gäste nun auf einen einzigartigen und begeisternden Abend im Herzstück des Bad Mergentheimer Kurparks freuen. In der Wandelhalle werden die Gäste in eine musikalische und genussvolle Zeitreise in die 1960er und 70er Jahre versetzt. Vor allem Elvis Presley-, Marius Müller Westernhagen- und Oldie-Fans, als auch Weinfreunde, kommen voll auf ihre Kosten. Olav Wischulke präsentiert seine Elvis-Presley Show in verschiedenen authentischen Outfits. Seine Stimme ist kaum vom Original zu unterscheiden, er ist einer der besten Elvis-Interpreten weltweit. Hits wie „Don´t be Cruel“, „Kiss Me Quick“ und „Viva Las Vegas“ und viele andere werden die Besucher in diese Zeit versetzen.

Mit seiner leidenschaftlichen und spektakulären Westernhagen-Performance bringt Karl Vogel auch den deutschen Rock auf die Bühne. Mit Titeln wie „Willenlos“, „Es geht mir gut“, „Sexy“ und „Weil ich dich liebe“ ist Stimmung und Tanz garantiert. Abgerundet wird das erstklassige musikalische Programm mit internationalen Oldies und Evergreens, die ins Ohr gehen und zum Mittanzen einladen. Hier einige Beispiele: „Here comes my Baby“, „Pretty Woman”, „Rote Lippen soll man küssen”, „Teenager in Love”, „Hang on Sloopy”, „Fürstenfeld“ und viele mehr…

Um den Gästen eine möglichst große musikalische Vielfalt zu bieten, wurde zusätzlich Connie Francis alias Melanie Kessler aus der Nähe von Bad Kissingen engagiert. Die sympathische und hübsche Sängerin verzückt das Publikum mit ihrer unverwechselbaren Stimme im 60er Jahre-Look. Ein besonderes Highlight mit Liedern wie z. B. „Schöner fremder Mann“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ versprechen einen unvergesslichen Abend.
Die Bewirtung erfolgt durch die Becksteiner Winzer mit exzellenten Wein- und Sektspezialitäten und feinen Häppchen.

Einlass: 18:30 Uhr
BRAUTZILLAS - Die Show übers Heiraten und darüber hinaus
Bei koreanischen Hochzeiten wird dem Bräutigam mit Fischen auf die nackten Fusssohlen geschlagen, um seine Potenz zu erhöhen. In Thailand ist die gesamte Familie während der Hochzeitsnacht anwesend. In Schottland und Kenia werden Bräute mit Dreck und faulen Eiern beworfen, um sie auf die Herausforderungen der Ehe vorzubereiten und in Österreich werden Männer beim Junggesellenabschied aus Spaß gekreuzigt – was wohl schon zu schweren Unfällen führte.
Jede Kultur hat so etwas wie ein Hochzeitsritual. Von den wochenlangen indischen Zeremonien über die besoffene Las Vegas Trauung oder das piefige deutsche Standesamt, in dem nun endlich auch die Ehe für Alle erlaubt ist, sind die Umstände dabei extrem unterschiedlich und eine individuelle Entscheidung. Denn eine Eheschließung ist immer ein Wendepunkt in der eigenen Biographie, selbst wenn es nicht klappt – dann ist die Scheidung der nächste.
Der »schönste Tag im Leben« ist vielleicht nicht immer der schönste, sicherlich aber einer der wichtigsten und interessantesten Tage. Schließlich entscheidet man oder frau sich dazu, den Rest der Erdenzeit mit einer/m Gefährtin/en zu verbringen. Der Druck ist entsprechend hoch.

Eine Brautzilla (Mix aus Braut und Godzilla) fordert rosa Schwäne, möchte, dass sich alle Brautjungfern die Haare färben und explodiert, weil ihre Oma einen Tag vor der Hochzeit gestorben ist. Jetzt muss sie die Sitzordnung neu planen!

Die musikalische Show »Brautzillas« beleuchtet in Monologen, Szenen und Songs die lustigsten Heiratsbräuche, romantischsten Liebesgeschichten, traurigsten Trennungen und komischsten Anekdoten rund um den Mythos Hochzeit. Die beiden Schauspielerinnen Melanie Haupt und Constanze Behrends spielen circa 20 verschiedene Bräute und Bräutigame, basierend auf wahren Geschichten. Sie singen den Trauzeuginnen Blues, berichten von Hochzeiten in Extremsituationen, arrangierten Ehen und exzessiven Scheidungspartys. Sie präsentieren Sätze, die Bräute sagen und Sätze, die Bräute niemals hören wollen. Die Hochzeitshasserin verteidigt ihren Standpunkt gegenüber der Frau, für die eine Ehe der Sinn des Lebens ist und der Club der anonymen Bräutigame klagt sein Leid.

Als durchgehende Story erfahren wir die Lebensgeschichte von Melanie und Constanze, die seit Jahren befreundet sind. Constanze hat schon zwei gescheiterte Ehen hinter sich und gerade ihren dritten Heiratsantrag bekommen. Das versucht sie ihrer Freundin Melanie schonend beizubringen. Wir hören vom Verliebtsein, von Betrug und Verlust, der Langeweile und dem Herzschmerz und fiebern mit, ob Constanzes nächste Ehe vielleicht endlich das ersehnte Happy End bringt – wobei natürlich die Frage bleibt, ob der Hafen der Ehe überhaupt der Ort ist, an dem frau ihr Happy End findet.


Von und mit:
Constanze Behrends (Text & Schauspiel)
Die Autorin und Schauspielerin von »Gutes Wedding, schlechtes Wedding« hat eigene Erfahrungen mit dem Thema Hochzeit und Scheidung. Ihr Spezialgebiet sind zeitgenössische Stoffe mit Humor und Tiefgang, z.B. »Beziehungskiste« (Heimathafen Neukölln) sowie Musicals wie »Jana & Janis« (Schmidtchen Hamburg), für die sie zahlreiche Preise gewann.
Melanie Haupt (Musik & Schauspiel)
Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin hat niemals vor zu heiraten. Sie ist in den unterschiedlichsten Produktionen deutschlandweit unterwegs, unter anderem als feste Bühnenpartnerin von Bodo Wartke und führt regelmäßig ihre selbstentwickelten Stücke »Hauptquartier« und »Frauen an der Steuer« auf. Außerdem komponiert Melanie Songs und schreibt Songtexte.

Einlass 19:15
6.Internationale Chorbiennale 2019 - "Bach und Skandinavien"
Die Internationale Chorbiennale Aachen feiert in diesem Jahr ihr
10-jähriges Bestehen.
Für dieses Jubiläum haben sich die Verantwortlichen unter dem Motto
"Nordklang" ein ganz besonderes Thema ausgesucht: Chormusik aus
Skandinavien und dem Baltikum steht für einen ganz eigenen Chorklang und
verkörpert ein europäisches Klangideal. Das nordische Chorrepertoire
erfreut sich mit vielen zeitgenössischen Kompositionen großer
Beliebtheit bei den Chören und dem Publikum.
Vier Ausnahme-Chöre mit jungen Chorsängerinnen und Chorsängern sowie
ein Weltklasse-Ensemble präsentiert die Chorbiennale: den Jauniešu koris
(Jugendchor) Kamēr aus Riga (Lettland) unter Leitung von Aivis Greters,
den Festino Kammerchor St. Petersburg unter Alexandra Makarova, das S:t
Jacobs Vokalensemble Stockholm mit seinem Leiter Mikael Wedar und den
Mieskuoro (Männerchor) Euga aus (Finnland) mit dem preisgekrönten jungen
Dirigenten Visa Yrjölä.
Alle diese Chöre sind gemeinsam mit den ausgezeichneten Aachener
Kammerchören im Festival zu hören und treten gemeinsam mit dem
Sinfonieorchester Aachen unter Leitung von Generalmusikdirektor
Christopher Ward mit "A Sea Symphony" des Briten Ralph Vaugham Williams
auf.
Dazu kommt das Urgestein der A-cappella-Vokalgruppen nach Aachen: The
Real Group aus Schweden.
Der Schwede Stefan Parkman, Inhaber des Eric Ericson-Lehrstuhls in
Uppsala, Chefdirigent des WDR Rundfunkchores und eng verbunden mit der
Chorbiennale präsentiert ein nordisches Programm unter dem Titel
Polarlicht.
Und für den Nachwuchs gibt es im Theater Aachen das Familienkonzert
"Sing Sala Sang - Der Zauber des Singens".

Tickets an der Theaterkasse erhältlich 0241-4784-244
KITTY HAWK - ein Totentanz frei nach Jørgen Leth und Stanisław Lem
Wir stehen am Scheideweg der Entwicklung der Menschheit. Die alte Welt stirbt; aber die neue ist noch nicht geboren. Schaffen wir es mithilfe künstlicher Intelligenz, den viel beschworenen Humanismus auferstehen zu lassen, bessere Menschen in einer besseren Welt zu werden? Oder löschen wir uns durch unsere globalisierte, kapitalistische Lebensweise, durch fortschreitende Umweltzerstörung oder gar durch atomare Kriege selbst aus?

“Hallo liebes Publikum, meine Name ist Kitty Hawk. Ich komme aus der Zukunft und bringe Euch eine Antwort aus dem All. Ihr erlebt sozusagen die Geburt der Tragödie aus einem zukünftigem Geist. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen. Und zu einer Trauerfeier. Wir nehmen Abschied. Von Euch. Ja, Euch meine ich …”

Kitty Hawk ist eine Kleinstadt im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina, die durch die weltweit ersten motorisierten Flüge der Brüder Wright bekannt wurde. Der ‘Kitty-Hawk-Moment’ bezeichnet zugleich den Augenblick, wenn ein ganz und gar unmöglich scheinender technologischer Quantensprung plötzlich doch greifbar zu werden scheint.

Die anthropologischen Studien in Jørgen Leths viel beachtetem Film “The Perfect Human” von 1968 und Stanisław Lems “Also sprach Golem” werden zu einem multimedialen und partizipativen Setting aus Schauspiel, Tanz und Musik ausgeweitet, in dem der Mensch aus der Sicht eines zukünftigen Wesens beschrieben wird.


MIT Kyle Patrick / Emilia-Rosa von Heiseler KONZEPT/REGIE Juri Padel BÜHNE/KOSTÜME Julia Bahn VIDEO Phillip Hohenwarter MUSIK/SOUND Tom Förderer Licht N.N. ÜBERSETZUNG/ÜT Léa Myers PRODUKTIONSLEITUNG Laura Werres PRODUKTIONSASSISTENZ Nicole Opitz REGIEASSISTENZ Marie Rossmanith VIDEO-HOSPITANZ Christopher Dippert IN KOOPERATION mit dem Theaterdiscounter GEFÖRDERT durch den Hauptstadtkulturfonds MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG von PANTHEA

JURI PADEL begann nach der Schauspielausbildung das Studium der Medienwissenschaft, klassischen Literatur und Philosophie an der Universität Köln. Als Schauspieler arbeitete er in zahlreichen freien Theaterproduktionen, am Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Köln und dem Teater Republique Kopenhagen u. a. mit dem Theaterkollektiv SIGNA. Parallel spielte er zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen und assistierte am Theater und Orchester Heidelberg, an Schaubühne und Volksbühne Berlin. Eigene Produktionen waren die Lecture Performance seines Textes “Versuch über Don Juan zu Beginn des 3. Jahrtausends” am Theater Heidelberg sowie die interaktive Rauminstallation “Haus // Nummer / Null" gemeinsam mit Mona el Gammal (Kölner Theaterpreis 2013, Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2014).
Einfache Fahrt - Helgoland mit MS "Fair Lady" 2019 - Hinfahrt von Bremerhaven nach Helgoland mit MS "Fair Lady"
Wichtige Informationen/Besonderheiten für die Vorverkaufsstellen:
Achtung:
Einfache Fahrt:
Wird nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Kunde NUR Hinfahrt ODER Rückfahrt buchen will, d. h. eine einzelne Fahrt.
Die Tagesfahrten (am gleichen Tag hin und zurück):
Werden über Tagesfahrten gebucht. Bitte in der Buchungsmaske ins Feld „Stichwort“ das Wort „Tagesfahrt“ eingeben.
Die Mehrtagesfahrten (an einem Tag hin und am anderen zurück):
Werden über Saisonrückfahrten gebucht. Bitte in der Buchungsmaske ins Feld „Stichwort“ das Wort „Saison“ eingeben.
* Saison-Rückfahrkarte ist max. 2 Monate nach Hinfahrt gültig.

- Familienkarte* bei der Tagesfahrt kostet 99,00€ (2 Erwachs. + bis 3 Kinder)
- Familienkarte* bei der Saisonfahrt kostet 127,00€ und wird ab 2 Erwachsene + 2/3 Kinder angeboten.
Der Preis einer Familienkarte wird quasi auf die Personenanzahl gesplittet. Z. B. bei einer Familie 2 Erw. + 2 Kinder wird der gesamte Preis auf 4 Tickets aufgeteilt.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Tagesfahrt € 23,00.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Saisonfahrt € 25,00.
- Fahrkarten für Hunde werden über den Reservix-Shop gebucht. Eine Hin- und Rückfahrt kostet pro Hund €18,00, auch bei der einfachen Fahrt.
*Kinder 0-3 Jahre freie Fahrkarte
*Kinder - 4-14 J.
* Familie - 2 Erwachsene und bis 3 Kinder (4-14 J.)
Ermäßigte = Behinderung ab 70%
Gruppenpreise: Erwachsene ab 10 Personen

Tickets noch an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Circus of Illusions - Tour 2019 - Karlsruhe
CIRCUS OF ILLUSIONS - Magie im Zelt -

Bekannt aus der Fernsehsendung „Das Supertalent“

Keine Manege, keine Tiere aber viel Magie

Wenn Sie glauben, bei „Circus of Illusions" erwartet Sie eine übliche Zirkus-Show, dann haben Sie sich geirrt. „Circus of Illusions“ ist anders, ist neu, ist unerwartet – es ist die einzige, reisende Zauber-Varieté-Show in Europa. Zwischen mitreißender Comedy-Zauberei, Illusionen und handwerklich perfektionierter Zauberkunst erleben die Zuschauer hier Magie hautnah!
Schon das Ambiente ist magisch:

Der Künstler packt die Zuschauer direkt bei den Sinnen. Man möchte sich am liebsten nach jedem Trick, jeder Illusion, die er kreiert, die Augen reiben. Ist das gerade die Realität oder befinde ich mich in einer Fiktion, in einer Illusion, die so gut getarnt ist, dass ich meinen eigenen Empfindungen und Beobachtungen nicht mehr trauen kann? Man wird eingenommen von der einzigartigen und mitreißenden Atmosphäre. Versetzt in einen Traum gibt sich das Publikum der Show komplett hin, und das aus gutem Grund.

Bei „Circus of Illusions“ bekommt der Zuschauer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und ein Teil der Show zu werden. Darin liegt das wahre Show-Geheimnis. Werden auch Sie Teil einer mitreißenden Show und sichern Sie sich jetzt exklusive Tickets für zauberhafte Unterhaltung und erstaunliche Momente, aber aufgepasst die Tickets sind begrenzt.

Parkplatz Möglichkeiten in der Nähe am Zelt
nächste Straßenbahn Haltestelle (Karlsruhe, Philippstr.)
Bahnlinie 6, S2, S5 (Fußweg ca. 7 Minuten)

Einlass 30 Minuten vor Show beginn
The Addams Family - Musical-Komödie von Andrew Lippa
Amerikas skurrilste Familie ist mit einer neuen Geschichte zurück: Die Addams leben in ihrem Haus im Central Park ein alles andere als gewöhnliches Leben voll Dunkelheit, Schmerz und Tod. Doch das könnte sich bald ändern: Wednesday, die Tochter der Familie Addams und ohne Zweifel die Prinzessin der Dunkelheit, ist erwachsen geworden und verliebt sich in einen hübschen, intelligenten jungen Mann aus einer respektablen Familie – einen Mann, wie ihn ihre Eltern noch nie zuvor getroffen haben. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, weiht Wednesday ihren Vater in ihr Geheimnis ein und fleht ihn an, ihrer Mutter nichts zu erzählen. Nun muss Gomez Addams etwas tun, was er noch nie zuvor getan hat – ein Geheimnis vor seiner geliebten Ehefrau Morticia bewahren. Und die nächste Katastrophe steht gleich ins Haus: An diesem Abend sollen sich die Familien kennenlernen und Wednesday wünscht sich nur einen ganz normalen Abend ohne besondere Vorkommnisse, doch alles kommt anders als geplant … In Andrew Lippas Musicalkomödie THE ADDAMS FAMILY gibt es ein Wiedersehen mit den Familienmitgliedern aus der gleichnamigen Cartoon- und Fernsehserie der 1960er Jahre und den Kinofilmen aus den 90er Jahren. Seit der Uraufführung des Musicals 2009 in Chicago erobert THE ADDAMS FAMILY die internationalen und auch die deutschen Musicalbühnen.

Einlass ab 19:00 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix