WORTRÄUME II - „Interview mit einer Fledermaus“

Mittwoch, 12.09.2018 um 19:00 Uhr

GEDOK Künstlerinnenforum
Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe


Ondine Dietz / Temeswar, Bärbel Vogt / Karlsruhe


Lesung im Rahmen der Ausstellung "…Zu entdecken – Künstlerinnen aus Temeswar"



Ondine Dietz



liest die Kurzgeschichte "Der Vorname der Lady Macbat" aus ihrem Prosaband "Prinzessinnen des Kleinen Paris". Wie ist die Schwerkraft der Leidenschaft zu überwinden? Und wie schreibt das persönliche Schicksal Stadtgeschichte? Die mysteriösen Hintergründe der Peripetien der Protagonistin thematisieren Sein und Schein der kulturellen Identität im Kontext der Geschichte zweier europäischer Städte.

Ondine Dietz wurde 1967 in Temesvar, Rumänien, geboren. Debüt 1983 in rumänischer Sprache mit Lyrik in der Kulturzeitschrift: „Orizont“. Studierte deutsche und rumänische Literatur. Ab 1987 war sie Schauspielerin am Deutschen Staatstheater Temesvar und führte auch Regie. Nach der Übersiedlung nach Deutschland, Anfang der 90er Jahre, begann sie, Prosa und Lyrik auf Deutsch zu schreiben. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien: „ausserdem“, „cet“, „Matrix“, „Der Maulkorb“, „Grüne Reihe-ISCHFRA“. 2004 erschien in rumänischer Sprache der Gedichtband „Featuring“ im „Vinea“-Verlag, Bukarest. 2010 erschienen ihr Erzählungsband: „Meister Knastfelds Hybris“ (POP-Verlag), der auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde. 2018 erscheinen 2 weitere Prosawerke, ebenfalls im POP-Verlag Ludwigsburg; sie ist seit 2012 Redakteurin der dreimal im Jahr erscheinenden Literaturzeitschrift „BAWÜLON“ (POP-Verlag) und seit 2015 Mitbetreiberin des Projektraums "Die neue Fledermaus" in Karlsruhe.



Bärbel Vogt



wohnt in Karlsruhe und war in jüngeren Jahren engagierte Geigerin und Bratscherin und erlebt die Welt und ihr Selbst musikalisch. Ihre Texte sind eine übersetzende Spiegelung der vielgestaltigen Phänomene im Innen und Außen des Bewusstseins in „Sprachmusik“. Sie wird bei dieser Lesung mit der Idee der „Pause“ und der „Worträume“ spielen und dabei möglicherweise in einen klingenden Wortdschungel geraten…

Ihr Gedichtband „tag und nachtseiten“ erschien 2015 im Zeitschnur-Verlag. Ein weiterer Band ist in Arbeit: er wird den Titel „Grillengesänge“ tragen. Diese Bände erhalten durch Illustrationen der Autorin in originellen Drucktechniken wie z.B. „Schnurgrafiken“ noch eine besondere Note.



Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier