Songs for our future

Mittwoch, 17.01.2018 um 19:00 Uhr

Linden-Museum Stuttgart
Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart

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Konzert mit Raye Zaragoza und Goodshield Aguilar


Am Vorabend der Eröffnung des europaweit einzigartigen Nordamerika-Filmfestivals "Indianer Inuit", das von 18. bis 21. Januar im Treffpunkt Rotebühlplatz stattfindet, präsentieren wir mit Raye Zaragoza und Goodshield Aguilar zwei außergewöhnliche Singer und Songwriter aus Kalifornien.



Raye Zaragoza (Pima/Akimel O’odham mit mexikanischen und taiwanesischen Wurzeln) und Goodshield Aguilar (Lakota/Pasqua) stellen ihren Liedern Fragen über unser Handeln und Tun, über unsere Lebens- und Denkweise. Es geht um unsere Erde, die Umwelt, sauberes Wasser, den heiligen Büffel, um Frieden, Gerechtigkeit und die Einheit der Menschen weltweit. Mit ihren Liedern möchten sie Menschen Mut machen, Ungesagtes auszusprechen und dazu inspirieren, Initiativen zu ergreifen und für das einzustehen und zu kämpfen, von dem sie in ihrem Herzen überzeugt sind. Ihre Hoffnung ist, dass die Menschen aufhören, ihr Leben von Habgier bestimmen zu lassen.



Raye Zaragoza wuchs in New York auf und zog mit vierzehn quer durchs Land nach Los Angeles. Mittlerweile ist sie weltweit für ihre Protestlieder sowie aufmunternden und erhebenden Botschaften bekannt. Zaragoza bezieht in ihren Songs klar Stellung zu Umweltthemen, Empowerment und zur Selbstbestimmung indigener Nationen. Ihren neuesten Song "In The River: A Protest Song" widmete sie den Stand Rock Sioux aus Solidarität mit ihrem Kampf gegen die Dakota Access Pipeline. 2017 gewann sie dafür den "Honesty Oscar" in der Kategorie "Best Song". Sie war zuletzt im Mai/Juni 2017 in Europa und hat in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Italien vielbeachtete Konzerte gegeben.



Goodshield Aguilar ist eine echte Bereicherung für die Konzertlandschaft – sein ungewöhnlicher, urtümlicher Gesang und moderne Gitarrensounds reißen mit, verleiten aber auch zum Träumen. Dabei steht er mit beiden Beinen fest auf dem Boden: Sein Engagement für die letzte freilebende Büffelherde und seine Berichte darüber holen uns schnell von Wolke Sieben ins Heute zurück.



Goodshield Aguilar hat seine Wurzeln bei den Oglalla-Lakota und den Pasqua-Yaqui. Schon in jungen Jahren haben Kunst und Musik eine große Rolle in seinen Beobachtungen und Beschreibungen der ihn umgebenden Welt gespielt. Obwohl er in Kalifornien - fernab von der Heimat seiner Vorfahren - aufwuchs, konnte er die Herausforderung, starke kulturelle Wurzeln und Verbindungen zu bewahren, erfolgreich meistern.



Die Musik und sein Leben als Aktivist haben ihn in ganz Nordamerika und auch Europa herumgeführt. Er hat die Schönheit und Verschiedenheit vieler Nationen kennen gelernt, aber auch die aktuellen Kämpfe: die Schändung von heiligen Stätten, die Aufhebung von Wasserrechten, die Verschmutzung der Umwelt und das Abschlachten von Büffeln und Wölfen. Mit Mitte 20 hat Goodshield Aguilar seine Musik und Kraft in den Dienst für die letzte wilde Büffelherde im Yellowstone Nationalpark sowie für den Lachs am Klamath Fluss in Nordkalifornien, wo er selber wohnt, gestellt. Musik wurde für ihn so zu einer Möglichkeit, über die reine Unterhaltung hinaus Bewusstsein zu vermitteln.



Goodshield Aguilar vereint viele Musikstile - vom traditionellem Trommeln und Singen über akustische Melodien mit Sprechgesang, funky Tanzgrooves bis zum Hard Rock. Er ist ein Multi-Instrumentalist, schlägt die Trommel, spielt Schlagzeug, Gitarre, Bass, Mandoline, Banjo, Klavier und Flöte. Bekannt wurde er für seine akustischen Soloauftritte, bei denen er Gitarre spielt, dabei mit seinem Fuß die große Trommel klopft und indigene Gesänge und Lieder singt.



Kholan Studi (Cherokee), junger Musiker, Schauspieler und Autor aus Los Angeles begleitet Raye Zaragoza und Goodshield Aguilar am Bass.



Näheres zu  "Indianer Inuit: Das Nordamerika Filmfestival" (18. - 21.1.2018)

Näheres zu Raye Zaragoza: www.rayezmusic.com

Näheres zu Goodshield Aguilar: www.goodshieldmusic.com



Ort: Linden-Museum Stuttgart



Eintritt: EUR 15,-/12,-

Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de



Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier