Daito Manabe & Motoi Ishibashi & MIKIKO - „Generative Choreography“ Lecture Demonstration

Sonntag, 14.01.2018 um 19:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf

Tickets ab 8,50 €




Daito Manabe & Motoi Ishibashi & MIKIKO

„Generative Choreography“

TEMPS D´IMAGES

So 14.01. 19:00

Daito Manabe ist einer der weltweit renommiertesten Künstler*innen, die im Bereich des Digitalen arbeiten. Als Programmierer, Designer interaktiver Kunstwerke und kreativer Kopf sprengt der Japaner die Grenzen dieser Genres, um auf bisher unbekanntes Gebiet vorzudringen. Der Computeringenieur Motoi Ishibashi ist ein Pionier der Entwicklung innovativer digitaler Hardware und die Choreografin MIKIKO ist künstlerische Leiterin der japanischen Hightech-Tanzkompanie ELEVENPLAY. Ihre gemeinsame Lecture Demonstration beginnt mit einem Überblick zu technischen Verfahren der Darstellung von Bewegung und zur Beziehung von Tanz und Technologie. Dabei präsentieren sie eine Auswahl ihres breiten Spektrums an digitalen Projekten und führen Daito Manabes Tanz mit Drohnen sowie seinen ikonischen „Face Visualizer“ live vor. Für 2019 ist ein neues Drohnen-Ballett in Planung.

„Nichts bewegt Manabe mehr als seine ungeheure Neugier. Das Unbekannte zu fassen und zum Ausdruck seiner Kunst zu machen, ist für ihn das höchste Gefühl. Mit unauslöschlichem Forschergeist schafft er so jede Woche etwas Neues und hört nie auf, Künstler zu sein.“ Kentaro Takaoka auf http://www.goethe.de

Dauer: 60 Min.

weitere Termine

Yasmeen Godder - „SIMPLE ACTION“
Yasmeen Godder

„SIMPLE ACTION“ Dt. Erstaufführung

Im Rahmen der Reihe CEREMONY NOW!

Fr 26.01. 19:00 + 21:00 + Sa 27.01. 19:00 + 21:00

Nehmen, geben, halten, lassen. „SIMPLE ACTION“ ist, was der Titel verspricht. Eine einfache Handlung, die unendliche Möglichkeiten des Einfühlens und Einlassens eröffnet. Die interaktive Performance stellt ein ikonisches Bild der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt, in dem sich das Auffangen eines entkräfteten Körpers, das Niederlegen oder das Sich-Anvertrauen verdichtet. Wie Yasmeen Godder mit ihrer überwältigend einfühlsamen Choreografie „Common Emotions“ bereits bewies, wird auch hier die Performance selbst zum Moment des Zusammenseins. In einer einzigen Bewegungsfolge kommt sich das Publikum selbst näher, als Individuen und als Gruppe, um gleichzeitig nach Empathie, Verständnis, Identifikation und dem Erleben im Moment zu fragen.
Inspiriert von der mittelalterlichen Hymne „Stabat Mater“, die mit den Worten „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“ Maria unter dem Kreuz Jesu besingt, entsteht durch die musikalische Interpretation der Sängerin Tomer Damsky eine ganz eigene, weltlich-hypnotisierende Version eines Rituals der Einfühlung.
Yasmeen Godder verbrachte ihre Jugend in New York, studierte an der dortigen Tisch School of the Arts und nahm Einflüsse der Punkszene auf, bevor sie nach Israel zurückkehrte. In ihren Recherchen widmet sie sich alternativen Bewegungsformen, Kompositions- und Vorstellungsformaten. Als freischaffende Choreografin tourt sie seit 1997 weltweit und gewann 2001 den renommierten „Bessie Award“ für ihre Arbeit „I Feel Funny Today“, gefolgt von einer Vielzahl internationaler Auszeichnungen. In ihrem Studio in Jaffa, das Recherche- und Produktionsort ist, unterrichtet sie und veranstaltet Projekte mit der arabisch-jüdischen Community.

Dauer: 60 Min.

Bitte beachten: Sa 27.01. 18:00 – 22:00 + So 28.01. 11:00 – 19:00 Symposium Physical Dramaturgy #4: Love & Affection u.a. mit Yasmeen Godder

ausverkauft
Yasmeen Godder - „SIMPLE ACTION“
Yasmeen Godder

„SIMPLE ACTION“ Dt. Erstaufführung

Im Rahmen der Reihe CEREMONY NOW!

Fr 26.01. 19:00 + 21:00 + Sa 27.01. 19:00 + 21:00

Nehmen, geben, halten, lassen. „SIMPLE ACTION“ ist, was der Titel verspricht. Eine einfache Handlung, die unendliche Möglichkeiten des Einfühlens und Einlassens eröffnet. Die interaktive Performance stellt ein ikonisches Bild der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt, in dem sich das Auffangen eines entkräfteten Körpers, das Niederlegen oder das Sich-Anvertrauen verdichtet. Wie Yasmeen Godder mit ihrer überwältigend einfühlsamen Choreografie „Common Emotions“ bereits bewies, wird auch hier die Performance selbst zum Moment des Zusammenseins. In einer einzigen Bewegungsfolge kommt sich das Publikum selbst näher, als Individuen und als Gruppe, um gleichzeitig nach Empathie, Verständnis, Identifikation und dem Erleben im Moment zu fragen.
Inspiriert von der mittelalterlichen Hymne „Stabat Mater“, die mit den Worten „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“ Maria unter dem Kreuz Jesu besingt, entsteht durch die musikalische Interpretation der Sängerin Tomer Damsky eine ganz eigene, weltlich-hypnotisierende Version eines Rituals der Einfühlung.
Yasmeen Godder verbrachte ihre Jugend in New York, studierte an der dortigen Tisch School of the Arts und nahm Einflüsse der Punkszene auf, bevor sie nach Israel zurückkehrte. In ihren Recherchen widmet sie sich alternativen Bewegungsformen, Kompositions- und Vorstellungsformaten. Als freischaffende Choreografin tourt sie seit 1997 weltweit und gewann 2001 den renommierten „Bessie Award“ für ihre Arbeit „I Feel Funny Today“, gefolgt von einer Vielzahl internationaler Auszeichnungen. In ihrem Studio in Jaffa, das Recherche- und Produktionsort ist, unterrichtet sie und veranstaltet Projekte mit der arabisch-jüdischen Community.

Dauer: 60 Min.

Bitte beachten: Sa 27.01. 18:00 – 22:00 + So 28.01. 11:00 – 19:00 Symposium Physical Dramaturgy #4: Love & Affection u.a. mit Yasmeen Godder
Yasmeen Godder - „SIMPLE ACTION“
Yasmeen Godder

„SIMPLE ACTION“ Dt. Erstaufführung

Im Rahmen der Reihe CEREMONY NOW!

Fr 26.01. 19:00 + 21:00 + Sa 27.01. 19:00 + 21:00

Nehmen, geben, halten, lassen. „SIMPLE ACTION“ ist, was der Titel verspricht. Eine einfache Handlung, die unendliche Möglichkeiten des Einfühlens und Einlassens eröffnet. Die interaktive Performance stellt ein ikonisches Bild der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt, in dem sich das Auffangen eines entkräfteten Körpers, das Niederlegen oder das Sich-Anvertrauen verdichtet. Wie Yasmeen Godder mit ihrer überwältigend einfühlsamen Choreografie „Common Emotions“ bereits bewies, wird auch hier die Performance selbst zum Moment des Zusammenseins. In einer einzigen Bewegungsfolge kommt sich das Publikum selbst näher, als Individuen und als Gruppe, um gleichzeitig nach Empathie, Verständnis, Identifikation und dem Erleben im Moment zu fragen.
Inspiriert von der mittelalterlichen Hymne „Stabat Mater“, die mit den Worten „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“ Maria unter dem Kreuz Jesu besingt, entsteht durch die musikalische Interpretation der Sängerin Tomer Damsky eine ganz eigene, weltlich-hypnotisierende Version eines Rituals der Einfühlung.
Yasmeen Godder verbrachte ihre Jugend in New York, studierte an der dortigen Tisch School of the Arts und nahm Einflüsse der Punkszene auf, bevor sie nach Israel zurückkehrte. In ihren Recherchen widmet sie sich alternativen Bewegungsformen, Kompositions- und Vorstellungsformaten. Als freischaffende Choreografin tourt sie seit 1997 weltweit und gewann 2001 den renommierten „Bessie Award“ für ihre Arbeit „I Feel Funny Today“, gefolgt von einer Vielzahl internationaler Auszeichnungen. In ihrem Studio in Jaffa, das Recherche- und Produktionsort ist, unterrichtet sie und veranstaltet Projekte mit der arabisch-jüdischen Community.

Dauer: 60 Min.

Bitte beachten: Sa 27.01. 18:00 – 22:00 + So 28.01. 11:00 – 19:00 Symposium Physical Dramaturgy #4: Love & Affection u.a. mit Yasmeen Godder
Yasmeen Godder - „SIMPLE ACTION“
Yasmeen Godder

„SIMPLE ACTION“ Dt. Erstaufführung

Im Rahmen der Reihe CEREMONY NOW!

Fr 26.01. 19:00 + 21:00 + Sa 27.01. 19:00 + 21:00

Nehmen, geben, halten, lassen. „SIMPLE ACTION“ ist, was der Titel verspricht. Eine einfache Handlung, die unendliche Möglichkeiten des Einfühlens und Einlassens eröffnet. Die interaktive Performance stellt ein ikonisches Bild der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt, in dem sich das Auffangen eines entkräfteten Körpers, das Niederlegen oder das Sich-Anvertrauen verdichtet. Wie Yasmeen Godder mit ihrer überwältigend einfühlsamen Choreografie „Common Emotions“ bereits bewies, wird auch hier die Performance selbst zum Moment des Zusammenseins. In einer einzigen Bewegungsfolge kommt sich das Publikum selbst näher, als Individuen und als Gruppe, um gleichzeitig nach Empathie, Verständnis, Identifikation und dem Erleben im Moment zu fragen.
Inspiriert von der mittelalterlichen Hymne „Stabat Mater“, die mit den Worten „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“ Maria unter dem Kreuz Jesu besingt, entsteht durch die musikalische Interpretation der Sängerin Tomer Damsky eine ganz eigene, weltlich-hypnotisierende Version eines Rituals der Einfühlung.
Yasmeen Godder verbrachte ihre Jugend in New York, studierte an der dortigen Tisch School of the Arts und nahm Einflüsse der Punkszene auf, bevor sie nach Israel zurückkehrte. In ihren Recherchen widmet sie sich alternativen Bewegungsformen, Kompositions- und Vorstellungsformaten. Als freischaffende Choreografin tourt sie seit 1997 weltweit und gewann 2001 den renommierten „Bessie Award“ für ihre Arbeit „I Feel Funny Today“, gefolgt von einer Vielzahl internationaler Auszeichnungen. In ihrem Studio in Jaffa, das Recherche- und Produktionsort ist, unterrichtet sie und veranstaltet Projekte mit der arabisch-jüdischen Community.

Dauer: 60 Min.

Bitte beachten: Sa 27.01. 18:00 – 22:00 + So 28.01. 11:00 – 19:00 Symposium Physical Dramaturgy #4: Love & Affection u.a. mit Yasmeen Godder
nadaproductions / Amanda Piña - "Dance & Resistance, Endangered Human Movements Vol. 2"
nadaproductions / Amanda Piña

„Dance & Resistance, Endangered Human Movements Vol. 2“

Sa 03.02. 20:00 + So 04.02. 18:00

Milamala, Danza de la pluma, Rey Colorado und Sakkudei: Tradierte Tänze aus allen fünf Kontinenten sind laut der Choreografin Amanda Piña ein Ort des Wissens über Mensch, Umwelt und Beziehungen, weit über Sprache hinausreichend. Mit „Dance & Resistance“ widmet sie sich deshalb Tänzen, die von den Anthropolog*innen des vergangenen Jahrhunderts in allen Teilen der Welt als „rituell“ bezeichnet wurden, in ethnografischen Studien dokumentiert und in Zeiten der Kolonisation verboten, verfolgt oder bis zur Unkenntlichkeit in andere Formen gepresst wurden.
Amanda Piña holt die Tänze gemeinsam mit dem Publikum in die Gegenwart: Durch die Bewegung werden Körper wieder mit dem Wissen und dem Potenzial für Widerstand aufgeladen, das in den Tänzen angelegt ist und beinahe durch Raubbau an Natur und Mensch abhandengekommen wäre. So werden Fähigkeiten wiederentdeckt, die nicht zuletzt das Leben mit und in unserer Umwelt bestimmen. So erforscht die Arbeit auch den potenziellen Widerstand des Körpers im Kontext der neoliberalen Marktwirtschaft und der steigenden Privatisierung von natürlichen Ressourcen. Der bildende Künstler und Filmemacher Daniel Zimmermann hat hierfür einen Raum in ständiger Transformation gestaltet, der trotz weltumspannender Fragestellungen eine intime Performance-Erfahrung gewährt.
„Endangered Human Movements“ ist Langzeit-Forschungsprojekt und Performance-Serie in einem: Amanda Piña und Daniel Zimmermann verfolgen dieses Projekt seit 2014 mit unterschiedlichen Kooperationspartner* innen unter dem Label nadaproductions. In verschiedenen Formaten widmen sie sich der Rekonstruktion, Rekontextualisierung und Neuinterpretation von Bewegung als Form kulturellen Widerstands.

Dauer: 70 Min. / Sa + So anschl. Gespräch
nadaproductions / Amanda Piña - "Dance & Resistance, Endangered Human Movements Vol. 2"
nadaproductions / Amanda Piña

„Dance & Resistance, Endangered Human Movements Vol. 2“

Sa 03.02. 20:00 + So 04.02. 18:00

Milamala, Danza de la pluma, Rey Colorado und Sakkudei: Tradierte Tänze aus allen fünf Kontinenten sind laut der Choreografin Amanda Piña ein Ort des Wissens über Mensch, Umwelt und Beziehungen, weit über Sprache hinausreichend. Mit „Dance & Resistance“ widmet sie sich deshalb Tänzen, die von den Anthropolog*innen des vergangenen Jahrhunderts in allen Teilen der Welt als „rituell“ bezeichnet wurden, in ethnografischen Studien dokumentiert und in Zeiten der Kolonisation verboten, verfolgt oder bis zur Unkenntlichkeit in andere Formen gepresst wurden.
Amanda Piña holt die Tänze gemeinsam mit dem Publikum in die Gegenwart: Durch die Bewegung werden Körper wieder mit dem Wissen und dem Potenzial für Widerstand aufgeladen, das in den Tänzen angelegt ist und beinahe durch Raubbau an Natur und Mensch abhandengekommen wäre. So werden Fähigkeiten wiederentdeckt, die nicht zuletzt das Leben mit und in unserer Umwelt bestimmen. So erforscht die Arbeit auch den potenziellen Widerstand des Körpers im Kontext der neoliberalen Marktwirtschaft und der steigenden Privatisierung von natürlichen Ressourcen. Der bildende Künstler und Filmemacher Daniel Zimmermann hat hierfür einen Raum in ständiger Transformation gestaltet, der trotz weltumspannender Fragestellungen eine intime Performance-Erfahrung gewährt.
„Endangered Human Movements“ ist Langzeit-Forschungsprojekt und Performance-Serie in einem: Amanda Piña und Daniel Zimmermann verfolgen dieses Projekt seit 2014 mit unterschiedlichen Kooperationspartner* innen unter dem Label nadaproductions. In verschiedenen Formaten widmen sie sich der Rekonstruktion, Rekontextualisierung und Neuinterpretation von Bewegung als Form kulturellen Widerstands.

Dauer: 70 Min. / Sa + So anschl. Gespräch
Felix Bürkle - "self-made"
Felix Bürkle

„self-made“

Di 06.02. 20:00 + Mi 07.02. 20:00 + Do 08.02. 20:00

„Was hat mich zu dem gemacht, der ich bin?“, fragt der Düsseldorfer Choreograf Felix Bürkle in seinem neuen Solo. Mit Wurzeln im Zirkus und im zeitgenössischen Tanz durchstreift er seine eigene Biografie sowie die Ausdrucksformen der Genres. Tütenweise Erfahrungen aus der ganzen Welt bringt er für seine Erzählung vom Leben und Lernen mit auf die Bühne. Dabei balanciert er nicht nur Objekte wie Fackeln und Diabolos, sondern verknüpft auch Bewegungen und Szenen aus vorangegangenen Arbeiten. So gerät die Inszenierung zu einem Balanceakt zwischen intimer Selbstbetrachtung mit einer Prise Selbstironie und einer Darbietung vor Publikum, dem subtil der Spiegel vorgehalten wird. Für Felix Bürkle sind es die Resonanzräume, die Bewegung, Objekte und Instrumente bieten, die immer wieder aufs Neue überraschen – und durch den Düsseldorfer Musiker und Sounddesigner Michio Woirgardt via Live-Recording in neue Welten führen. So steckt in diesem Solo immer beides, der Mensch und seine Umwelt, das bewegte Objekt und der bewegende Körper. Doch mit seiner gekonnten Mischung der Genres bringt er diese streng getrennte Verteilung immer wieder ins Wanken.
Schon mit 13 Jahren begann Felix Bürkle mit Jonglage und Objektmanipulation, absolvierte seine erste Ausbildung an der Zirkusschule „Lido“ in Toulouse und kam darüber zum Tanzstudium an die Folkwang Universität der Künste in Essen. Mit seinem ersten Gruppenstück „sprachlos“ wurde er zur Tanzplattform Deutschland 2002 eingeladen, mit „beckett, beer and cigarettes“ folgte die Einladung zum Internationalen Tanzfestival NRW 2008 durch Pina Bausch. Recherche- und Produktionsresidenzen führten Felix Bürkle nach Neu Delhi, Mumbai und Abidjan sowie als Dozent und Choreograf an die Folkwang Universität der Künste. Felix Bürkles neue Arbeit „High Performance“ mit Tänzer*innen der Company Susanne Linke kommt Anfang 2018 am Theater Trier zur Uraufführung.

Dauer: 65 Min.
Felix Bürkle - "self-made"
Felix Bürkle

„self-made“

Di 06.02. 20:00 + Mi 07.02. 20:00 + Do 08.02. 20:00

„Was hat mich zu dem gemacht, der ich bin?“, fragt der Düsseldorfer Choreograf Felix Bürkle in seinem neuen Solo. Mit Wurzeln im Zirkus und im zeitgenössischen Tanz durchstreift er seine eigene Biografie sowie die Ausdrucksformen der Genres. Tütenweise Erfahrungen aus der ganzen Welt bringt er für seine Erzählung vom Leben und Lernen mit auf die Bühne. Dabei balanciert er nicht nur Objekte wie Fackeln und Diabolos, sondern verknüpft auch Bewegungen und Szenen aus vorangegangenen Arbeiten. So gerät die Inszenierung zu einem Balanceakt zwischen intimer Selbstbetrachtung mit einer Prise Selbstironie und einer Darbietung vor Publikum, dem subtil der Spiegel vorgehalten wird. Für Felix Bürkle sind es die Resonanzräume, die Bewegung, Objekte und Instrumente bieten, die immer wieder aufs Neue überraschen – und durch den Düsseldorfer Musiker und Sounddesigner Michio Woirgardt via Live-Recording in neue Welten führen. So steckt in diesem Solo immer beides, der Mensch und seine Umwelt, das bewegte Objekt und der bewegende Körper. Doch mit seiner gekonnten Mischung der Genres bringt er diese streng getrennte Verteilung immer wieder ins Wanken.
Schon mit 13 Jahren begann Felix Bürkle mit Jonglage und Objektmanipulation, absolvierte seine erste Ausbildung an der Zirkusschule „Lido“ in Toulouse und kam darüber zum Tanzstudium an die Folkwang Universität der Künste in Essen. Mit seinem ersten Gruppenstück „sprachlos“ wurde er zur Tanzplattform Deutschland 2002 eingeladen, mit „beckett, beer and cigarettes“ folgte die Einladung zum Internationalen Tanzfestival NRW 2008 durch Pina Bausch. Recherche- und Produktionsresidenzen führten Felix Bürkle nach Neu Delhi, Mumbai und Abidjan sowie als Dozent und Choreograf an die Folkwang Universität der Künste. Felix Bürkles neue Arbeit „High Performance“ mit Tänzer*innen der Company Susanne Linke kommt Anfang 2018 am Theater Trier zur Uraufführung.

Dauer: 65 Min.
Felix Bürkle - "self-made"
Felix Bürkle

„self-made“

Di 06.02. 20:00 + Mi 07.02. 20:00 + Do 08.02. 20:00

„Was hat mich zu dem gemacht, der ich bin?“, fragt der Düsseldorfer Choreograf Felix Bürkle in seinem neuen Solo. Mit Wurzeln im Zirkus und im zeitgenössischen Tanz durchstreift er seine eigene Biografie sowie die Ausdrucksformen der Genres. Tütenweise Erfahrungen aus der ganzen Welt bringt er für seine Erzählung vom Leben und Lernen mit auf die Bühne. Dabei balanciert er nicht nur Objekte wie Fackeln und Diabolos, sondern verknüpft auch Bewegungen und Szenen aus vorangegangenen Arbeiten. So gerät die Inszenierung zu einem Balanceakt zwischen intimer Selbstbetrachtung mit einer Prise Selbstironie und einer Darbietung vor Publikum, dem subtil der Spiegel vorgehalten wird. Für Felix Bürkle sind es die Resonanzräume, die Bewegung, Objekte und Instrumente bieten, die immer wieder aufs Neue überraschen – und durch den Düsseldorfer Musiker und Sounddesigner Michio Woirgardt via Live-Recording in neue Welten führen. So steckt in diesem Solo immer beides, der Mensch und seine Umwelt, das bewegte Objekt und der bewegende Körper. Doch mit seiner gekonnten Mischung der Genres bringt er diese streng getrennte Verteilung immer wieder ins Wanken.
Schon mit 13 Jahren begann Felix Bürkle mit Jonglage und Objektmanipulation, absolvierte seine erste Ausbildung an der Zirkusschule „Lido“ in Toulouse und kam darüber zum Tanzstudium an die Folkwang Universität der Künste in Essen. Mit seinem ersten Gruppenstück „sprachlos“ wurde er zur Tanzplattform Deutschland 2002 eingeladen, mit „beckett, beer and cigarettes“ folgte die Einladung zum Internationalen Tanzfestival NRW 2008 durch Pina Bausch. Recherche- und Produktionsresidenzen führten Felix Bürkle nach Neu Delhi, Mumbai und Abidjan sowie als Dozent und Choreograf an die Folkwang Universität der Künste. Felix Bürkles neue Arbeit „High Performance“ mit Tänzer*innen der Company Susanne Linke kommt Anfang 2018 am Theater Trier zur Uraufführung.

Dauer: 65 Min.
Carte Blanche / Bouchra Ouizguen - "JERADA"
Carte Blanche / Bouchra Ouizguen

„JERADA“

Sa 17.02. 20:00 + So 18.02. 18:00

Als Bouchra Ouizguen eingeladen wurde, eine Arbeit mit der Kompanie Carte Blanche zu entwickeln, sah sie die besondere Herausforderung darin, ihre vertraute Umgebung und üblichen Handlungsmuster in Marokko zu verlassen und mit der Kompanie im norwegischen Bergen zu arbeiten. Für sie vergleichbar mit einem Schritt in die Wüste, wo nur das Nötigste überlebt und Sprache und Gesten versiegen. Den gleichen Weg ging das 14-köpfige Ensemble Carte Blanche unter Leitung von Hooman Sharifi und besuchte Bouchra Ouizguen in Marrakesch. Als Essenz der Exkursionen blieb die Frage, wie man in einer Gruppe überlebt – und die Form des Kreises als eine mögliche Antwort: Wie nehmen wir Kurs auf ein gemeinsames Ziel, fragte sich Bouchra Ouizgen dabei, und wie bleiben wir auf Kurs und verlieren unseren eigenen Fokus nicht aus den Augen? Der Zirkel bleibt intakt, während die Tänzer*innen sich jeweils mit einer individuellen Technik um ihre Achse drehen – bis zur Erschöpfung oder bis zum unendlichen Rausch.
Bouchra Ouizguen kam mit 16 Jahren als Autodidaktin zum Tanz. Seit 1998 engagiert sie sich in der Entwicklung der lokalen Tanzszene in Marrakesch. Ihre Arbeiten sind von ihrem Interesse an Film, Literatur und Musik geprägt und untersuchen die marokkanische Gesellschaft und ihre neueren wie auch tradierten Kunstformen. Mit Taoufiq Izeddiou gründete sie dort die Initiative „Anania Association“ und arbeitete u.a. mit Mathilde Monnier und Boris Charmatz zusammen, bevor sie die Compagnie O. gründete. 2010 wurde sie mit dem „Prix de la révélation chorégraphique“ der SACD sowie mit dem Kritikerpreis der französischen Gewerkschaft Théâtre, Musique, Dance ausgezeichnet.

Dauer: 60 Min. / Sa + So anschl. Gespräch / So 17:00 Physical Introduction
Carte Blanche / Bouchra Ouizguen - "JERADA"
Carte Blanche / Bouchra Ouizguen

„JERADA“

Sa 17.02. 20:00 + So 18.02. 18:00

Als Bouchra Ouizguen eingeladen wurde, eine Arbeit mit der Kompanie Carte Blanche zu entwickeln, sah sie die besondere Herausforderung darin, ihre vertraute Umgebung und üblichen Handlungsmuster in Marokko zu verlassen und mit der Kompanie im norwegischen Bergen zu arbeiten. Für sie vergleichbar mit einem Schritt in die Wüste, wo nur das Nötigste überlebt und Sprache und Gesten versiegen. Den gleichen Weg ging das 14-köpfige Ensemble Carte Blanche unter Leitung von Hooman Sharifi und besuchte Bouchra Ouizguen in Marrakesch. Als Essenz der Exkursionen blieb die Frage, wie man in einer Gruppe überlebt – und die Form des Kreises als eine mögliche Antwort: Wie nehmen wir Kurs auf ein gemeinsames Ziel, fragte sich Bouchra Ouizgen dabei, und wie bleiben wir auf Kurs und verlieren unseren eigenen Fokus nicht aus den Augen? Der Zirkel bleibt intakt, während die Tänzer*innen sich jeweils mit einer individuellen Technik um ihre Achse drehen – bis zur Erschöpfung oder bis zum unendlichen Rausch.
Bouchra Ouizguen kam mit 16 Jahren als Autodidaktin zum Tanz. Seit 1998 engagiert sie sich in der Entwicklung der lokalen Tanzszene in Marrakesch. Ihre Arbeiten sind von ihrem Interesse an Film, Literatur und Musik geprägt und untersuchen die marokkanische Gesellschaft und ihre neueren wie auch tradierten Kunstformen. Mit Taoufiq Izeddiou gründete sie dort die Initiative „Anania Association“ und arbeitete u.a. mit Mathilde Monnier und Boris Charmatz zusammen, bevor sie die Compagnie O. gründete. 2010 wurde sie mit dem „Prix de la révélation chorégraphique“ der SACD sowie mit dem Kritikerpreis der französischen Gewerkschaft Théâtre, Musique, Dance ausgezeichnet.

Dauer: 60 Min. / Sa + So anschl. Gespräch / So 17:00 Physical Introduction
Sarah Michelson - "February2018/\PP"
Sarah Michelson

„February2018/\PP“

Do 22.02. 20:00 + Fr 23.02. 20:00

„Has it always been like this or is it like this to me now because I’m too old and my life falls in on me like a total crisis every day?“, fragt die US-amerikanische Choreografin Sarah Michelson in turbulenten Zeiten. Ihre ebenso aufwühlenden wie geistreichen Tanz-Theater-Architektur-Stücke sind immer eine mögliche Antwort, auch wenn sie es dem Publikum überlässt sie auszubuchstabieren. Denn ihre Arbeit zeichnet sich durch einen Dialog zwischen Form und Geschichte des Tanzes aus und führt ihr Publikum von Anfang an in die Irre. Auch in ihrer neuen Produktion, die im Februar 2018 auf Kampnagel Hamburg Premiere feiert, lässt Sarah Michelson menschliche Aktionen in ihre neu erfundenen Räume wie einzelne Module einfließen – übereinander gelagert oder aneinandergereiht. Gesprochener Text, Requisiten, Tanz und Musik verbinden sich zu einer bizarren, ideenreichen Welt, gleich der unlogischen Logik von Träumen. Mit erstaunlicher Klarheit überlässt sie es uns, die Unklarheiten zu bewältigen. Denn in Sarah Michelsons Arbeiten nimmt die Umgebung, in der sie stattfinden, einen ebenso hohen Stellenwert ein wie die möglichen tänzerischen Darstellungsformen selbst, deren Bewegungen sich aus der Anlage des Theaters, seiner Beschaffenheit und seiner Atmosphäre generieren.
Sarah Michelson, mehrfach mit dem „Bessie Award“ ausgezeichnet, wurde von den wichtigsten Theaterhäusern der USA ebenso wie von Museen präsentiert. So war sie als eine von zwei Choreografinnen Teil der Whitney Biennale 2012, wo sie für „Devotion Study #1 – The American Dancer“ den renommierten „Bucksbaum Award“ erhielt. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie auch als Ko-Kuratorin von Movement Research und The Kitchen eine der wichtigsten Stimmen der New Yorker Tanzszene.

„Sarah Michelson ist eine Künstlerin, der man vertrauen kann, auch ohne genau zu verstehen, was sie tut. Ihre Arbeit kann einen fesseln, auch wenn sie einen unwohl fühlen lässt – ein Risiko, das sie einzugehen bereit ist.“ „Village Voice“

Dauer: unbekannt / Do anschl. Gespräch / Fr 19:00 Physical Introduction
Sarah Michelson - "February2018/PP"
Sarah Michelson

„February2018/\PP“

Do 22.02. 20:00 + Fr 23.02. 20:00

„Has it always been like this or is it like this to me now because I’m too old and my life falls in on me like a total crisis every day?“, fragt die US-amerikanische Choreografin Sarah Michelson in turbulenten Zeiten. Ihre ebenso aufwühlenden wie geistreichen Tanz-Theater-Architektur-Stücke sind immer eine mögliche Antwort, auch wenn sie es dem Publikum überlässt sie auszubuchstabieren. Denn ihre Arbeit zeichnet sich durch einen Dialog zwischen Form und Geschichte des Tanzes aus und führt ihr Publikum von Anfang an in die Irre. Auch in ihrer neuen Produktion, die im Februar 2018 auf Kampnagel Hamburg Premiere feiert, lässt Sarah Michelson menschliche Aktionen in ihre neu erfundenen Räume wie einzelne Module einfließen – übereinander gelagert oder aneinandergereiht. Gesprochener Text, Requisiten, Tanz und Musik verbinden sich zu einer bizarren, ideenreichen Welt, gleich der unlogischen Logik von Träumen. Mit erstaunlicher Klarheit überlässt sie es uns, die Unklarheiten zu bewältigen. Denn in Sarah Michelsons Arbeiten nimmt die Umgebung, in der sie stattfinden, einen ebenso hohen Stellenwert ein wie die möglichen tänzerischen Darstellungsformen selbst, deren Bewegungen sich aus der Anlage des Theaters, seiner Beschaffenheit und seiner Atmosphäre generieren.
Sarah Michelson, mehrfach mit dem „Bessie Award“ ausgezeichnet, wurde von den wichtigsten Theaterhäusern der USA ebenso wie von Museen präsentiert. So war sie als eine von zwei Choreografinnen Teil der Whitney Biennale 2012, wo sie für „Devotion Study #1 – The American Dancer“ den renommierten „Bucksbaum Award“ erhielt. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie auch als Ko-Kuratorin von Movement Research und The Kitchen eine der wichtigsten Stimmen der New Yorker Tanzszene.

„Sarah Michelson ist eine Künstlerin, der man vertrauen kann, auch ohne genau zu verstehen, was sie tut. Ihre Arbeit kann einen fesseln, auch wenn sie einen unwohl fühlen lässt – ein Risiko, das sie einzugehen bereit ist.“ „Village Voice“

Dauer: unbekannt / Do anschl. Gespräch / Fr 19:00 Physical Introduction
Alida Dors / BackBone & Silbersee - "Speak Up!" Dt. Erstaufführung
Alida Dors / BackBone & Silbersee

„Speak Up!“ Dt. Erstaufführung

YOU’RE INVITED, IF THAT’S OK?

So 25.02. 18:00 & Mo 26.02. 10:00 + 13:00

Die niederländische Choreografin Alida Dors, bekannt für ihre beeindruckenden Stücke zwischen HipHop und zeitgenössischem Tanz, fragt in ihrer neuen Performance nach der Moral und Verantwortung des Einzelnen in Zeiten von Populismus und Fanatismus. Hierfür hat sie sich von dem antiken ägyptischen Gleichnis, der „Feder der Maat“, inspirieren lassen: Das Gewicht des Herzens, aufgewogen gegen die „Feder der Maat“, besagt, ob sich der Mensch auf ein ewiges Leben freuen darf oder einen zweiten Tod sterben muss. Zusammen mit vier HipHop-Tänzer*innen und zwei Opernsänger*innen schafft Alida Dors in „Speak Up!“ ein neues Ritual, bei dem die Verantwortung für die eigenen Taten im Mittelpunkt steht. Zwischen experimentellem Musiktheater, urbanem und zeitgenössischem Tanz rufen sich sechs junge Menschen gegenseitig zur Verantwortung: Bist du stolz darauf, wer du bist? Stell dir vor, dass dein Herz später von einer höheren Macht gewogen wird: Würdest du genauso handeln wie jetzt?
Alida Dors arbeitet mit ihrer Kompanie BackBone seit ihrer Vorstellung „Living apart and together“ 2013 intensiv mit dem tanzhaus nrw zusammen. Nach „Harvest“, „Built for it« und „True Colors“ ist „Speak Up!“ die fünfte Vorstellung, die im tanzhaus nrw zu sehen ist. Alida Dors entwickelte eine eigene Handschrift, die von der Zweisprachigkeit aus urbanem und zeitgenössischem Tanz und von der Begegnung mit anderen Disziplinen geprägt ist.

Dauer: 60 Min. / So 17:00 Physical Introduction / So anschl. Gespräch
Alida Dors / BackBone & Silbersee - "Speak Up!"
Alida Dors / BackBone & Silbersee

„Speak Up!“ Dt. Erstaufführung

YOU’RE INVITED, IF THAT’S OK?

So 25.02. 18:00 & Mo 26.02. 10:00 + 13:00

Die niederländische Choreografin Alida Dors, bekannt für ihre beeindruckenden Stücke zwischen HipHop und zeitgenössischem Tanz, fragt in ihrer neuen Performance nach der Moral und Verantwortung des Einzelnen in Zeiten von Populismus und Fanatismus. Hierfür hat sie sich von dem antiken ägyptischen Gleichnis, der „Feder der Maat“, inspirieren lassen: Das Gewicht des Herzens, aufgewogen gegen die „Feder der Maat“, besagt, ob sich der Mensch auf ein ewiges Leben freuen darf oder einen zweiten Tod sterben muss. Zusammen mit vier HipHop-Tänzer*innen und zwei Opernsänger*innen schafft Alida Dors in „Speak Up!“ ein neues Ritual, bei dem die Verantwortung für die eigenen Taten im Mittelpunkt steht. Zwischen experimentellem Musiktheater, urbanem und zeitgenössischem Tanz rufen sich sechs junge Menschen gegenseitig zur Verantwortung: Bist du stolz darauf, wer du bist? Stell dir vor, dass dein Herz später von einer höheren Macht gewogen wird: Würdest du genauso handeln wie jetzt?
Alida Dors arbeitet mit ihrer Kompanie BackBone seit ihrer Vorstellung „Living apart and together“ 2013 intensiv mit dem tanzhaus nrw zusammen. Nach „Harvest“, „Built for it« und „True Colors“ ist „Speak Up!“ die fünfte Vorstellung, die im tanzhaus nrw zu sehen ist. Alida Dors entwickelte eine eigene Handschrift, die von der Zweisprachigkeit aus urbanem und zeitgenössischem Tanz und von der Begegnung mit anderen Disziplinen geprägt ist.

Dauer: 60 Min. / So 17:00 Physical Introduction / So anschl. Gespräch
Alida Dors / BackBone & Silbersee - "Speak Up!"
Alida Dors / BackBone & Silbersee

„Speak Up!“ Dt. Erstaufführung

YOU’RE INVITED, IF THAT’S OK?

So 25.02. 18:00 & Mo 26.02. 10:00 + 13:00

Die niederländische Choreografin Alida Dors, bekannt für ihre beeindruckenden Stücke zwischen HipHop und zeitgenössischem Tanz, fragt in ihrer neuen Performance nach der Moral und Verantwortung des Einzelnen in Zeiten von Populismus und Fanatismus. Hierfür hat sie sich von dem antiken ägyptischen Gleichnis, der „Feder der Maat“, inspirieren lassen: Das Gewicht des Herzens, aufgewogen gegen die „Feder der Maat“, besagt, ob sich der Mensch auf ein ewiges Leben freuen darf oder einen zweiten Tod sterben muss. Zusammen mit vier HipHop-Tänzer*innen und zwei Opernsänger*innen schafft Alida Dors in „Speak Up!“ ein neues Ritual, bei dem die Verantwortung für die eigenen Taten im Mittelpunkt steht. Zwischen experimentellem Musiktheater, urbanem und zeitgenössischem Tanz rufen sich sechs junge Menschen gegenseitig zur Verantwortung: Bist du stolz darauf, wer du bist? Stell dir vor, dass dein Herz später von einer höheren Macht gewogen wird: Würdest du genauso handeln wie jetzt?
Alida Dors arbeitet mit ihrer Kompanie BackBone seit ihrer Vorstellung „Living apart and together“ 2013 intensiv mit dem tanzhaus nrw zusammen. Nach „Harvest“, „Built for it« und „True Colors“ ist „Speak Up!“ die fünfte Vorstellung, die im tanzhaus nrw zu sehen ist. Alida Dors entwickelte eine eigene Handschrift, die von der Zweisprachigkeit aus urbanem und zeitgenössischem Tanz und von der Begegnung mit anderen Disziplinen geprägt ist.

Dauer: 60 Min. / So 17:00 Physical Introduction / So anschl. Gespräch
Riksteatern / Sebastian Matthias - "Intergalactic Underwater Palace" Dt. Erstaufführung
Cullberg Ballett / Riksteatern / Sebastian Matthias

„Intergalactic Underwater Palace“ Dt. Erstaufführung

YOU’RE INVITED, IF THAT’S OK?

Sa 03.03. 15:00 + So 04.03. 15:00

Sebastian Matthias ist immer auf der Suche nach dem gemeinsamen Groove zwischen Tänzer*innen und Publikum. In „Intergalactic Underwater Palace“ sind diese Zuschauer*innen Kinder und das Treffen findet in einer gemeinsamen Bewegungswelt statt, die gleichzeitig am Meeresgrund und im Weltall liegt. In einem ganz besonderen Raum, den sowohl Tintenfische als auch einäugige Marsmännchen besiedeln, treffen sich Kinder und Tänzer*innen zwischen Sitzlandschaften, die wie Zellen aussehen. Die Tänzer*innen erwecken diese Welt zum Leben und laden dazu ein, sich gemeinsam zu bewegen. Die Musikerin Ida Lundén komponiert live mit Objekten, die futuristisch aus ihrem Kostüm äugen, sowie mit anderen Elektronika den passenden Soundtrack für diesen intergalaktischen Unterwasserpalast.
Sebastian Matthias war von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw. Er bringt unterschiedliche Räume mit ihren eigenen Dynamiken auf die Bühne und sucht nach Möglichkeiten, wie sich Publikum und Performer*innen den Raum teilen können. Etwa: Auf welche Weise kann das Publikum die Choreografie unterstützen, ohne dabei selbst zum*zur Performer*in zu werden? „Intergalactic Underwater Palace“ ist seine erste Arbeit für ein junges Publikum und entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Riksteatern und dem Cullberg Ballett, zwei wichtigen schwedischen Institutionen, die hier ihre Expertise im Tanz und den performativen Künsten für Kinder verbunden haben.

Dauer: 40 Min. / Weitere Termine: Di 06.03. – Do 08.03. Kath. Grundschule Rather Kreuzweg (geschlossene Veranstaltung)
Festival-Finale: Fr 09.03. 11:00 Salia Sanou „Du Désir d’horizons“
Riksteatern / Sebastian Matthias - "Intergalactic Underwater Palace"
Cullberg Ballett / Riksteatern / Sebastian Matthias

„Intergalactic Underwater Palace“ Dt. Erstaufführung

YOU’RE INVITED, IF THAT’S OK?

Sa 03.03. 15:00 + So 04.03. 15:00

Sebastian Matthias ist immer auf der Suche nach dem gemeinsamen Groove zwischen Tänzer*innen und Publikum. In „Intergalactic Underwater Palace“ sind diese Zuschauer*innen Kinder und das Treffen findet in einer gemeinsamen Bewegungswelt statt, die gleichzeitig am Meeresgrund und im Weltall liegt. In einem ganz besonderen Raum, den sowohl Tintenfische als auch einäugige Marsmännchen besiedeln, treffen sich Kinder und Tänzer*innen zwischen Sitzlandschaften, die wie Zellen aussehen. Die Tänzer*innen erwecken diese Welt zum Leben und laden dazu ein, sich gemeinsam zu bewegen. Die Musikerin Ida Lundén komponiert live mit Objekten, die futuristisch aus ihrem Kostüm äugen, sowie mit anderen Elektronika den passenden Soundtrack für diesen intergalaktischen Unterwasserpalast.
Sebastian Matthias war von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw. Er bringt unterschiedliche Räume mit ihren eigenen Dynamiken auf die Bühne und sucht nach Möglichkeiten, wie sich Publikum und Performer*innen den Raum teilen können. Etwa: Auf welche Weise kann das Publikum die Choreografie unterstützen, ohne dabei selbst zum*zur Performer*in zu werden? „Intergalactic Underwater Palace“ ist seine erste Arbeit für ein junges Publikum und entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Riksteatern und dem Cullberg Ballett, zwei wichtigen schwedischen Institutionen, die hier ihre Expertise im Tanz und den performativen Künsten für Kinder verbunden haben.

Dauer: 40 Min. / Weitere Termine: Di 06.03. – Do 08.03. Kath. Grundschule Rather Kreuzweg (geschlossene Veranstaltung)
Festival-Finale: Fr 09.03. 11:00 Salia Sanou „Du Désir d’horizons“
Olga Pericet - „La espina que quiso ser flor o la flor que soñó con ser bailaora“ Dt. Erstaufführung
Olga Pericet

„La espina que quiso ser flor o la flor que soñó con ser bailaora“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Fr 23.03. 20:00 + Sa 24.03. 20:00

Olga Pericet ist eine feste Größe im Flamenco und der danza española und zählt gleichzeitig zu den mutigsten Erneuerinnen. Mit absoluter technischer Beherrschung entwickelte sie ihren ganz eigenen, harmonisch-präzisen Stil, der dem Tanz kaum gesehene Plastizität verleiht. Mit ihrer neuen Arbeit dringt sie weiter vor in den ihr bereits eigenen Stilmix, der deutliche Spuren von klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz trägt und das Métier der Flamencotänzerin auf den Prüfstand stellt. Zwischen Erinnerungen, den schmerzhaften ebenso wie den zärtlich erträumten, entwickelt Olga Pericet eine intime Erzählung zwischen maskulinen und femininen Erscheinungsbildern, zwischen Humor und Drama, die sich um nichts weniger als das menschliche Dasein rankt. Als willensstarke Frau, die die Fäden in der Hand hält, scheut sie keine Abgründe und behält stets das rettende Licht im Auge. Ebenso poetisch wie kraftvoll entstehen dabei mögliche Lebenswege, wie es der Titel verspricht: vom Dorn, der eine Blüte sein wollte, oder der Blüte, die träumte, eine Tänzerin zu sein.
Nach ihrer Ausbildung in Cordoba lerne Olga Pericet bei Meister*innen wie Matilde Coral, Manolo Marín, Maica Moyano und José Granero. Zudem tanzte sie mit Nuevo Ballet Español und dem Ballet Nacional de España sowie mit einer Vielzahl renommierter Choreograf*innen. 2004 steht sie erstmals mit ihrer eigenen Arbeit „Bolero, carta de amor y desamor“ auf der Bühne, ein Jahr später kreiert sie gemeinsam mit Manuel Liñán „Cámara negra“. Ebenfalls 2005 gründet sie gemeinsam mit Marco Flores und Daniel Doña die Kompanie „Chanta la muy“. 2008 und 2009 war sie in dieser Formation bereits Teil des Flamenco-Festivals am tanzhaus nrw und 2012 präsentierte sie in diesem Rahmen ihr Solostück „de una pieza“.

Fr 19:30 Festivaleröffnung / Ausstellung von Fidel Meneses mit Fotografien von Eduardo Guerrero / Sa anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger

Sa 19:00 Sara Cano „A palo seco redux“, Foyer, Eintritt frei
Olga Pericet - „La espina que quiso ser flor o la flor que soñó con ser bailaora“ Dt. Erstaufführung
Olga Pericet

„La espina que quiso ser flor o la flor que soñó con ser bailaora“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Fr 23.03. 20:00 + Sa 24.03. 20:00

Olga Pericet ist eine feste Größe im Flamenco und der danza española und zählt gleichzeitig zu den mutigsten Erneuerinnen. Mit absoluter technischer Beherrschung entwickelte sie ihren ganz eigenen, harmonisch-präzisen Stil, der dem Tanz kaum gesehene Plastizität verleiht. Mit ihrer neuen Arbeit dringt sie weiter vor in den ihr bereits eigenen Stilmix, der deutliche Spuren von klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz trägt und das Métier der Flamencotänzerin auf den Prüfstand stellt. Zwischen Erinnerungen, den schmerzhaften ebenso wie den zärtlich erträumten, entwickelt Olga Pericet eine intime Erzählung zwischen maskulinen und femininen Erscheinungsbildern, zwischen Humor und Drama, die sich um nichts weniger als das menschliche Dasein rankt. Als willensstarke Frau, die die Fäden in der Hand hält, scheut sie keine Abgründe und behält stets das rettende Licht im Auge. Ebenso poetisch wie kraftvoll entstehen dabei mögliche Lebenswege, wie es der Titel verspricht: vom Dorn, der eine Blüte sein wollte, oder der Blüte, die träumte, eine Tänzerin zu sein.
Nach ihrer Ausbildung in Cordoba lerne Olga Pericet bei Meister*innen wie Matilde Coral, Manolo Marín, Maica Moyano und José Granero. Zudem tanzte sie mit Nuevo Ballet Español und dem Ballet Nacional de España sowie mit einer Vielzahl renommierter Choreograf*innen. 2004 steht sie erstmals mit ihrer eigenen Arbeit „Bolero, carta de amor y desamor“ auf der Bühne, ein Jahr später kreiert sie gemeinsam mit Manuel Liñán „Cámara negra“. Ebenfalls 2005 gründet sie gemeinsam mit Marco Flores und Daniel Doña die Kompanie „Chanta la muy“. 2008 und 2009 war sie in dieser Formation bereits Teil des Flamenco-Festivals am tanzhaus nrw und 2012 präsentierte sie in diesem Rahmen ihr Solostück „de una pieza“.

Fr 19:30 Festivaleröffnung / Ausstellung von Fidel Meneses mit Fotografien von Eduardo Guerrero / Sa anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger

Sa 19:00 Sara Cano „A palo seco redux“, Foyer, Eintritt frei
Sara Cano - „A palo seco“ Dt. Erstaufführung
Sara Cano

„A palo seco“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

So 25.03. 20:00

Wuchtig und gleichzeitig klar und direkt: Sara Cano feiert mit ihrem ersten Solo den puren Tanz, der trägt wie ein a cappella Chor. Mit deutlichen Anleihen im Butoh und im zeitgenössischen Tanz schafft sie ein Universum, das sie mit den Worten Kazuo Ohnos, der den Butoh als Tanzstil maßgeblich prägte, beschreibt: Der Tanz kommt aus den Tiefen des Selbst, aus der Seele. Sara Cano macht sich auf den Weg, ihren Tanz neu zu formulieren und in immer neue Formen zu gießen. Essentiell sind dabei ihre eigene Erfahrung und Traditionsverbundenheit und die Experimentierfreude mit anderen Stilen, die neue Perspektiven auf ihre Arbeit eröffnen.
In drei Szenen verfolgt sie ihre Schritte der Veränderung hin zu einer zeitlosen, aber umso persönlicheren Form des Tanzes. In der ersten Szene „KAI“ stehen die Gewänder der Tanzstile im Mittelpunkt, wo bata de cola auf Kimono trifft und der Fächer zum verbindenden Element zwischen Flamenco und Kabuki Theater wird. Gefolgt von „Sintempo“, einer Reise in die Vergangenheit, die musikalisch den traditionellen Flamenco feiert und den Körper in die Welten des Butoh einführt. Im dritten Teil scheint Sara Cano in der Gegenwart angekommen und weist doch darüber hinaus: „A palo seco“ entwickelt eine ungeahnte Fluidität über die Genregrenzen hinweg. Den Sound dazu liefert der spanische Komponist Héctor Gonzáles.
Sara Cano vereint ebenso eklektische wie facettenreiche Stile: Das Repertoire der Choreografin und Tänzerin reicht von zeitgenössischem Tanz über danza española und Folklore hin zu Flamenco. Am Conservatorio Superior de Danza Mará de Ávila in Madrid absolvierte sie ein Studium in Choreografie und Interpretation und tanzte bei Teresa Nieto en Compañía, Fundación Antonio Guedes, Ibérica de Danza, La Gitana Cortés Company sowie im Musical „Enamorados Anónimos“ von Blanca Li und Javier Limón. Als Choreografin ist sie stets auf der Suche nach einer eigenen tänzerischen Sprache. Mit „A palo seco redux“ gewann sie den ersten Preis in der Kategorie Solo-Choreografie beim „23. Certamen de Danza Española y Flamneco“. Für die Musik wurde Héctor Gonzáles ebenfalls ausgezeichnet.

Dauer: 55 Min. / anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger
Leonor Leal - „NOCTURNO“ Dt. Erstaufführung
Leonor Leal

„Nocturno No. 3“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Karfreitag 30.03. 20:00

„Bevor ich einschlafe, schließe ich die Augen und sehe mich tanzen. Ich stelle mir die Bewegungen vor, die den Raum besingen, den ich beherrsche. Ich speichere sie über den Klang und mit meinem Körper tätowiere ich ihre Spuren in die Luft.“ Leonor Leal führt so ihre nächtlichen Gedanken aus, die die Neudefinition der Trias des Flamenco antreiben: Körper, Rhythmus und Gitarre gehen mit ihr, dem Perkussionisten Antonio Moreno und dem Gitarristen Alfredo Lagos in dieser nächtlichen Etüde neue Wege. Einen gemeinsamen Herzschlag nennen sie, was sie in dieser Exkursion in die Schlaflosigkeit treibt und an einem Tisch zusammenbringt. Nicht zuletzt stand die Choreografin María Muñoz, die in Katalonien zu den führenden Figuren der zeitgenössischen Tanzszene zählt, dieser Neuinterpretation der Traditionen zur Seite.
Leonor Leal trat bereits 2012 im tanzhaus nrw auf und kehrte 2015 mit „Jaleo“ zurück, bevor sie 2016 mit der Koproduktion „Frágil“ zu Gast war. Nach ihrem Weg durch bedeutende Tanzkompanien begann sie 2008 als Solistin zu arbeiten und begeisterte mit ihrem ersten Solo „Leoleolé“. Seitdem geht sie vielfältige Kooperationen mit Musiker*innen und Choreograf*innen ein. Für „Nocturno No. 3“ konnte sie neben Antonio Moreno den Gitarristen Alfredo Lagos gewinnen, der auch mit Israel Galván zusammenarbeitet. Ihre Arbeiten werden bei den wichtigsten internationalen Flamencofestivals gezeigt und ihr einzigartiger, mutiger Stil, der mit der Zeit geht, sichert ihren Platz als eine der begehrtesten Tänzerinnen in der Flamenco-Szene.

„Leal kokettiert mit dem traditionellen Flamenco, bricht immer wieder aus den strengen Bewegungen aus (…) Ein faszinierendes Tanzerlebnis, das einen den Flamenco im Licht des zeitgenössischen Tanzes neu entdecken lässt.“ Silvia Schütze, Oberösterreichische Nachrichten, 28. April 2017, anlässlich der Uraufführung

Fr 19:00 Physical Introduction
Eduardo Guerrero - „Guerrero“ Dt. Erstaufführung
Eduardo Guerrero

„Guerrero“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Sa 31.03. 20:00 + So 01.04. 20:00

„Kenne Deinen Feind und Dich selber, dann wirst Du in 100 Schlachten nicht einmal besiegt werden.“ (Sun Tzu)

Eduardo Guerrero, Hoffnungsträger des Jahrbuchs Tanz 2017 und beim Publikum bekannt als Tänzer bei Eva La Yerbabuena und Rocio Molina, nimmt für die eigene Produktion seinen Nachnamen – das spanische Wort für Krieger – als Ausgangspunkt für eine kraftvolle wie intime Annäherung an den Tanz. Inspirieren lässt er sich dabei von dem chinesischen General Sun Tzu (Sunzi), der mit „Die Kunst des Krieges“ ein Meisterwerk schuf, das bis heute Manager*innen und Militärstrateg*innen zur Hand nehmen.
Der Krieger als Archetyp ist in der Welt des Flamenco kein Unbekannter und der versierte Tänzer und Choreograf überträgt Sun Tzus Lehre vom Schlachtfeld auf den Kampf des Lebens oder genauer: jenen der Geschlechter. Frauenfiguren wie Mutter, Geliebte oder Freundin werden in der one-man-show „Guerrero“ zu Partnerinnen und Kontrahentinnen. Gekonnt in Szene gesetzt, erzählt Eduardo Guerrero mit dem Flamenco und einer Palette von Kostümen, die nach und nach seine Identität nachzeichnen, den Kampf um Liebe, Anerkennung und Macht. Die zwei großartigen Musiker Javier Ibanez und Juan J. Alba rahmen die Schlacht der Emotionen.
Eduardo Guerrero, der seine Karriere schon als Kind bei der Kompanie von Eva La Yerbabuena begann, gilt mit seiner erstaunlichen Technik und seinem Verlangen nach choreografischer Freiheit als die Verheißung der kommenden Jahre.

„Es gibt Abende im Theater, die einfach sehr besonders sind, weil man spürt, dass man Zeuge ist von der Geburt eines Stars.“ Valeria Crippa, „Corriere della sera“, 7. Juli 2016

Dauer: 70 Min / So anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger
Eduardo Guerrero - „Guerrero“ Dt. Erstaufführung
Eduardo Guerrero

„Guerrero“ Dt. Erstaufführung

Flamenco Festival

Sa 31.03. 20:00 + So 01.04. 20:00

„Kenne Deinen Feind und Dich selber, dann wirst Du in 100 Schlachten nicht einmal besiegt werden.“ (Sun Tzu)

Eduardo Guerrero, Hoffnungsträger des Jahrbuchs Tanz 2017 und beim Publikum bekannt als Tänzer bei Eva La Yerbabuena und Rocio Molina, nimmt für die eigene Produktion seinen Nachnamen – das spanische Wort für Krieger – als Ausgangspunkt für eine kraftvolle wie intime Annäherung an den Tanz. Inspirieren lässt er sich dabei von dem chinesischen General Sun Tzu (Sunzi), der mit „Die Kunst des Krieges“ ein Meisterwerk schuf, das bis heute Manager*innen und Militärstrateg*innen zur Hand nehmen.
Der Krieger als Archetyp ist in der Welt des Flamenco kein Unbekannter und der versierte Tänzer und Choreograf überträgt Sun Tzus Lehre vom Schlachtfeld auf den Kampf des Lebens oder genauer: jenen der Geschlechter. Frauenfiguren wie Mutter, Geliebte oder Freundin werden in der one-man-show „Guerrero“ zu Partnerinnen und Kontrahentinnen. Gekonnt in Szene gesetzt, erzählt Eduardo Guerrero mit dem Flamenco und einer Palette von Kostümen, die nach und nach seine Identität nachzeichnen, den Kampf um Liebe, Anerkennung und Macht. Die zwei großartigen Musiker Javier Ibanez und Juan J. Alba rahmen die Schlacht der Emotionen.
Eduardo Guerrero, der seine Karriere schon als Kind bei der Kompanie von Eva La Yerbabuena begann, gilt mit seiner erstaunlichen Technik und seinem Verlangen nach choreografischer Freiheit als die Verheißung der kommenden Jahre.

„Es gibt Abende im Theater, die einfach sehr besonders sind, weil man spürt, dass man Zeuge ist von der Geburt eines Stars.“ Valeria Crippa, „Corriere della sera“, 7. Juli 2016

Dauer: 70 Min / So anschl. Gespräch mit Susanne Zellinger

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix