Nils Heinrich - Mach doch `n Foto davon!

Sonntag, 28.01.2018 um 20:00 Uhr

Lagerhalle
Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück

Tickets ab 18,50 €




Unverschämte Geschichten und infizierendes Liedgut von twitternden Mädchen empfohlen

Nils Heinrich, der tiefenentspannte Satiriker unter den Kabarettisten, präsentiert mit „Mach doch´n Foto davon!“ sein bisher frechstes Programm – ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens. Von der Amazon-Rezension bis zum Treueherzchen, vom Munitionsfabrikanten bis zum verhinderten Revoluzzer. Sein Land ist Zwischendeutschland, eine Nation zwischen allen Stühlen, zwischen Doppelmoral und Sozialneid, zwischen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn, Verschwörungstheorien und sattem Bürgertum. In seinen Geschichten steigert Nils Heinrich die Normalität zur Farce und sorgt für Unordnung in der Welt der festgefahrenen Gedanken und Meinungen.

In „Mach doch´n Foto davon!“ geht es nicht nur um neue Medien, hohe Politik und niedere Instinkte. Vor allem geht es um Nils Heinrich und seine Abenteuer im Alltag. Dabei verschont er weder narzisstische Social Network-Fans noch Bad Harzburg. Er ist bissig und boshaft, ohne Zyniker zu sein – ein freundlich lässiger Provokateur, der die größten Gemeinheiten mit leisem Lächeln serviert. So ganz nebenbei bringt er in klug verschwurbelten Gedankengängen den Irrsinn hinter der scheinbaren Normalität ans Licht und wirft sehr gründliche Blicke hinter die Fassade rätselhafter Bäckereien. Er hat ein Herz für die Zerrissenheit der Generation Filterkaffee. Und er weist einen Ausweg aus der ausufernden Gentrifizierung. Dabei gelingt es ihm sogar, aus Kindergeschichten ganz neue, unerwartete Gedanken zu zaubern.

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Nils Heinrich die Bühne und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, der sich aber als äußerst kreativ beim Ausdenken fieser Streiche erweist. Dazu singt und klampft Nils Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klug ausgedachten, musikalischen Beiträge: rhythmisch rufend und rappend ist er
auch hier der charmante Rebell gegen die neudeutschdoofe Betroffenheitsbefindlichkeit. Dass er bei aller Frechheit so entspannt bleibt, liegt an seiner Vergangenheit. Er stammt aus einem gut verschlossenen Menschenhabitat.

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Nils Heinrich - "Mach doch´n Foto davon!"
Unverschämte Geschichten und infizierendes Liedgut. Von twitternden Mädchen empfohlen

Nils Heinrich, der tiefenentspannte Satiriker unter den Kabarettisten, präsentiert sein bisher frechstes Programm – ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens. Von der Amazon-Rezension bis zum Treueherzchen, vom Munitionsfabrikanten bis zum verhinderten Revoluzzer. Sein Land ist Zwischendeutschland, eine Nation zwischen allen Stühlen, zwischen Doppelmoral und Sozialneid, zwischen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn, und Verschwörungstheorien. In seinen Geschichten steigert Nils Heinrich die Normalität zur Farce und sorgt für Unordnung in der Welt der festgefahrenen Gedanken und Meinungen.

In „Mach doch´n Foto davon!“ geht es nicht nur um neue Medien, hohe Politik und niedere Instinkte. Vor allem geht es um Nils Heinrich und seine Abenteuer im Alltag. Dabei verschont er weder narzisstische Social Network-Fans noch Bad Harzburg. Er ist bissig und boshaft, ohne Zyniker zu sein – ein freundlich lässiger Provokateur, der die größten Gemeinheiten mit leisem Lächeln serviert. So ganz nebenbei bringt er in klug verschwurbelten Gedankengängen den Irrsinn hinter der scheinbaren Normalität ans Licht und wirft sehr gründliche Blicke hinter die Fassade rätselhafter Bäckereien. Er hat ein Herz für die Zerrissenheit der Generation Filterkaffee. Und er weist einen Ausweg aus der ausufernden Gentrifizierung. Dabei gelingt es ihm sogar, aus Kindergeschichten ganz neue, unerwartete Gedanken zu zaubern.
Nils Heinrich - „...probt den Aufstand!“
Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“. Sagt er. Aber gibt es nicht schon genug Leute, die den Aufstand proben? Heinrichs Aufstand ist ehrlicher. Weg von den angeblichen Zumutungen einer scheinbar komplett aus dem Ruder gelaufenen Welt. Hin zu den Schönheiten des Daseins. Weg von den Stöckchen, die jede Minute medial zum drüber springen hingehalten werden. Hin zu den kleinen Wundern, die keiner mehr sehen will. Wohldosierte Witzigkeit und intelligente Melancholie sind das Geheimrezept von Heinrichs nachhaltigen Qualitätskalauern, die er über den Abend verteilt zum Vergnügen seiner Zuschauer ganz sanft in deren Gedanken ziseliert. Und zwar mit einem himmelblauen Holzhammer aus korsischem Kirschholz.

Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“. Der listige Bühnenschelm ist bekannt als wohlige Ausnahme im nervigen Einerlei. Er blendet nicht und fackelt nicht lange. Mit Puppen spielt er auch nicht rum. Auch lästige Lustigkeiten über seine Jugend mit Migrationshintergrund wird er nicht breitwalzen. Obwohl der Ostdeutscher ist. Stattdessen ist er einfach witzig.

Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“. und zeigt einmal mehr, warum er drei, sieben oder elf Kleinkunstpreise in seinem Bücherregal stehen hat - was aber auch egal ist! Denn Preise sind was für Sonderangebote. Wichtig sind Kontinuität, Vertrauen und eine gepflegte Gesamterscheinung. Und endlich mal wieder Bühnenunterhaltung, die den Namen verdient. Ohne Zeigefinger. Ohne Predigerallüren. Locker, geschmeidig, mit viel Understatement.
Witziges für Erwachsene eben. Denn das gibt´s leider viel zu selten.


Ermäßigung für Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte ab 60 %, Begleitperson bei "B" und Mitglieder des Fördervereins.
Die entsprechenden Ausweise sind an der Kasse bzw. beim Einlass unaufgefordert vorzulegen.
Nils Heinrich - mit „...probt den Aufstand!“
Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“. Sagt er. Aber gibt es nicht schon genug Leute, die den Aufstand proben? Heinrichs Aufstand ist ehrlicher. Weg von den angeblichen Zumutungen einer scheinbar komplett aus dem Ruder gelaufenen Welt. Hin zu den Schönheiten des Daseins. Weg von den Stöckchen, die jede Minute medial zum drüber springen hingehalten werden. Hin zu den kleinen Wundern, die keiner mehr sehen will. Wohldosierte Witzigkeit und intelligente Melancholie sind das Geheimrezept von Heinrichs nachhaltigen Qualitätskalauern, die er über den Abend verteilt zum Vergnügen seiner Zuschauer ganz sanft in deren Gedanken ziseliert. Und zwar mit einem himmelblauen Holzhammer aus korsischem Kirschholz
Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“. Der listige Bühnenschelm ist bekannt als wohlige Ausnahme im nervigen Einerlei der heutigen Kleinkunstübersättigung. Er blendet nicht und fackelt nicht lange. Mit Puppen spielt er auch nicht rum. Auch lästige Lustigkeiten über seine Jugend mit Migrationshintergrund wird er nicht breitwalzen. Obwohl er Ostdeutscher ist. Stattdessen ist er einfach witzig.
Nils Heinrich „...probt den Aufstand!“ und zeigt einmal mehr, warum er drei, sieben oder elf Kleinkunstpreise in seinem Bücherregal stehen hat – was aber auch egal ist! Denn Preise sind was für Sonderangebote. Wichtig sind Kontinuität, Vertrauen und eine gepflegte Gesamterscheinung. Und endlich mal wieder Bühnenunterhaltung, die den Namen verdient. Ohne Zeigefinger. Ohne Predigerallüren. Locker, geschmeidig, mit viel Understatement. Witziges für Erwachsene eben. Denn das gibt’s leider viel zu selten.

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix