Donnerstag, 21.06.2018

Klassik-Konzert
Fête de la Musique 2018
21.06.2018 in Bremen

Das Institut Français und die HfK Bremen veranstalten erneut gemeinsam die Fête de la Musique in Bremen. Am Donnerstag, den 21. Juni 2018 sind alle Interessierten zu zahlreichen kostenlosen Konzerten am ganzen Abend eingeladen. Die Hochschule für Künste Bremen nimmt dieses Jahr zum sechsten Mal an dem weltweiten Musikfest teil. 



 



Hochschulorchester | Barockorchester | Bremer Schlagzeugensemble | Kammerchor | Ensembles der Alten Musik | ensemble ANM | Bläser Consort Ensembles der Jazzabteilung | Orgel | Gesang Parcours Sonores | Gitarre | Salsa | Elementare Musikpädagogik und vieles andere mehr... 

Gäste der Fête de la Musique erleben die ganze musikalische Bandbreite der HfK Bremen: Alte Musik und Jazz, Klassik und Neue Musik, im Chor, im Orchester oder solistisch. Zugleich können sie das historische Gebäude in der Dechanatstraße erkunden, wie der künstlerische Leiter Prof. Olaf Tzschoppe erklärt: „Die kurzweiligen Konzerte laden dazu ein, das ganze Haus zu entdecken – die Musikerinnen und Musiker spielen sowohl in unseren Konzertsälen und Unterrichtsräumen als auch in Treppenhäusern und im elektroakustischen Studio.“



 



Lokales Fest – weltweit gefeiert



Zur Fête de la Musik wird Bremen Teil eines weltweiten musikalischen Ereignisses. 1982 hatte der damalige französische Kulturminister die Idee, am 21. Juni alljährlich einen großen Tag der Musik auszurichten. Was mit ein paar Stromanschlüssen und viel Idealismus als Fest der Pariser Straßenmusik begann, hat sich inzwischen zu einer internationalen Erfolgsgeschichte entwickelt. Heute verbindet die Fête de la Musique Menschen in weit über 300 Städten in aller Welt.



 



Fête de la Musique

21. Juni 2018 

16–17 Uhr: Institut Français, Contrescarpe 19

19–22 Uhr: HfK Bremen, Dechanatstraße

Eintritt frei (Spenden sind willkommen)


Freitag, 22.06.2018

Konzerte
Duets: Marialy Pacheco und Omar Sosa
22.06.2018 in Bremen

Den ersten Teil der DUETS hat Marialy Pacheco im April 2017 auf die Bühne des Sendesaales gebracht, mit Joo Kraus, Max Mutzke und Rhani Krija. Auf ihrer CD finden sich aber noch weitere Duette, z.B. mit ihrem Landsmann Omar Sosa. Heute und hier: live.



Marialy Pacheco & Omar Sosa

„DUETS“

Marialy Pacheco
 - Piano

Omar Sosa - Piano



„Ein Piano ist für mich wie 88 Trommeln. Wenn du mit Marialy spielst, verwandelt sich die Dynamik der 88 Trommeln in ein 88-faches Lächeln. Oder in 88 Blumen.“ (Omar Sosa)



Dieses Duo verspricht Kommunikation pur: Da unterhalten sich 2 Menschen und unterhalten dabei andere. Da wird erzählt, gefragt, geantwortet, widersprochen, ironisiert, geflirtet, Gedanken aufgenommen, weitergeführt, in eine andere Richtung gelenkt, da wechseln intime Momente mit engagierten Auseinandersetzungen. Es ist quasi die „Höchste Kunst des Dialogs“ - die Fähigkeit, ein konstruktives Gespräch zu führen, nicht aneinander vorbeizureden, sich selbst einzubringen, ohne dabei den anderen zu dominieren. Genau diesen Dialog führen Marialy und Omar und zelebrieren einen „klingenden Gedankenaustausch“! 



Kubanische Jazz-Pianisten haben schon immer nachhaltig Eindruck hinterlassen – von Chucho Valdes, Gonzalo Rubalcaba und Hilario Duran bis zu Roberto Fonseca und David Virelles. Und immer wieder vereinen sich karibisches Temperament und exzellente Technik zu einer Spielkultur, die atemberaubend ist. Virtuosität, Feuer und Spielfreude, förmlich befreit und losgelassen nach einer strengen klassischen Ausbildung – all das hört man auch bei Marialy Pacheco und Omar Sosa. Nie drängt sich bei Beiden der Eindruck auf, sich gegenseitig etwas beweisen zu müssen. Es geht um die Musik, ums Musikalische. Beide sind Kubaner, vielmehr aber weitgereiste Künstler, die nicht nur an Jazz interessiert sind, sondern– an MUSIK. 



Omar Sosa ist ein Kosmopolit und Globetrotter, der wie ein Schwamm die Klangsprachen seiner zahlreichen Lebensstationen absorbiert - Kuba, Nicaragua, Äthiopien, Kongo und Angola, Ecuador, die USA, Spanien. Musikalisch gelingt es ihm, überall gleichzeitig zu sein, in der Karibik, in Süd- und Nordamerika und in Afrika. 



Marialy Pacheco präsentiert einen ganz individuellen und authentischen Stil, der von Spielfreude getragen wird. In diesem vereint sie Elemente der kubanischen Volksmusik mit dem variablen Klangreichtum eines Keith Jarrett, der Fähigkeit zur polyphonen Linienführung eines Bill Evans und der Virtuosität eines Oscar Peterson.


Revue / Tanz
Showcase Beat Le Mot: Animal Farm
22.06.2018 in Bremen

Für Menschen ab 14 Jahre & ältere



DO 21. + FR 22.6. 20 Uhr

DO 21.6. anschl. Publikumsgespräch

FR 22.6. 
Was soll das? Wahrnehmungsworkshop



Solidarisches Preissystem

14 / 10 / 7 EURO; 3 EURO Bremen Pass. Keine weiteren Ermäßigungen.

Tickethotline 520 80 70 oder ticket@schwankhalle.de. Abendkasse ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.



In George Orwells weltberühmter Fabel über die Revolution auf einem Bauernhof übernehmen die Schweine die Macht. Sie befreien die unterdrückten und ausgebeuteten Tiere des Hofs vom Joch ihres Herren. ›All animals are equal‹ proklamiert das revolutionäre Borstenvieh - ein animalischer Frühling liegt in der Luft. Alle Arbeit soll von nun an sinnvoll, freiwillig und fair sein und der Reichtum gerecht verteilt. Doch die Anfangseuphorie verfliegt schnell, denn Demokratie ist anstrengend. Die ersten Ermüdungserscheinungen der Tiere nutzen die Schweine geschickt, um die Macht alleine zu übernehmen. Ihr Wahlspruch lautet fortan: ›All animals are equal, but some animals are more equal than others.‹

So bekannt wie She She Pop und aus demselben Stall in Gießen kommen Showcase Beat Le Mot nun endlich auch mal wieder nach Bremen!



Credits

REGIE UND KOSTÜME   Showcase Beat le Mot

MIT   Veit Sprenger, Dariusz Kostyra, Thorsten Eibeler, Nikola Duric

BÜHNENBILD   Atia Trofimoff

BOX   Senol Sentürk

MUSIK, KOMPOSITION   Albrecht Kunze

CHOREOGRAFIE   Minako Seki

MASKE   Alexej Tchernvi Leonid Chernobelsky

VIDEO   Ariel Efraim Ashbel



Eine Produktion von Showcase Beat Le Mot in Koproduktion mit dem Theater an der ParkaueMousonturm FrankfurtKampnagel HamburgJES StuttgartTheater Oberhausen und FFT Düsseldorf.



Gastspiel unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.